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[Interview] Quis Ut Deus – Das Schmalzbrot der Götter

Hallo allerseits!

Da flattert mir kürzlich doch ganz unverhofft ein wenig Musik zu, die ich euch hier natürlich auch nicht vorenthalten will! Diesmal nicht nur mal was deutschsprachiges, sondern sogar aus Österreich! Ich möchte euch heute den Entertainer & Liederschmied Quis ut Deus vorstellen, der mit seiner für einen musikalischen Freibeuter erstaunlich angenehmen Stimme und seinen lustigen Texten nicht nur im Studio Meutereien anzettelt;)

Nachdem er erst 2013 mit „Rumfassbar“ sein erstes Album rausgebracht hat, gibt es mit „Das Schmalzbrot der Götter“ am 30. April wieder was auf die Ohren.

Und weil ich schon vor dem 30. April ins Schmalzbrot der Götter beißen durfte, hier mein Resümee…

  1. LarpsongCOVER_BACK_INLET
  2. So dicht dran
  3. Scheiß egal
  4. Weil ich ein Ghul bin
  5. Tanz den Piraten
  6. Luftschiff
  7. Auf Mythodea
  8. Linser Garde
  9. Hurenzelt
  10. Schwarzes Eis
  11. Tross Taverne
  12. Schwarzer Kreis
  13. Eines Tages
  14. Danke

Gesamtlaufzeit 43:35min.

Als ich mir das gute Stück in den Player geknallt habe war ich beim ersten Lied schon überrascht von der geschmeidigen Stimme die mir da an und ins Ohr dringt. Mal sanft, mal klangvoll, auf „Das Schmalzbrot der Götter“ singt Quis ut Deus über verschiedene Themen die die Welt bewegen, wie etwa das Nichtvorhandensein von Klopapier, oder wo der ideale Ort zum Sterben zu finden ist.

Natürlich werden auch Piraten und neben diesen noch andere Gestalten wie Ghule und andere Schurken thematisiert. Den Musikstil würde ich als eine Mischung aus Neue Deutsche Welle und Piraten Rock/Pop beschreiben. Die Musik steht eher im Hintergrund wärend der Schwerpunkt bei den Vocals liegt. Das ist hier auch gut so, denn die Lyrics sind sehr catchy und laden nach 1-2 mal hören schnell zum Mitsingen ein, was ich durch einen akuten Ohrwurm am eigenen Leib erfahren musste;)

Neben der Ukulele, die in fast jedem Stück zu finden ist, kommen auch Dudelsack, Cojon und Tamburin zum Einsatz (Bis auf den Dudelsack spielt Quis ut Deus alle Instrumente selbst)

Bei dem Track „Eines Tages“ wird sogar die E-Gitarre ausgepackt und „Schwarzer Kreis“ liefert den Hörern eine neue Version des bekannten Kneipenklassikers „Alkohol du böser Geist“. Auch den Larp-Fans wurde mit „Larpsong“ eine Nummer auf der Platte gewidmet und für alle Tanzwütigen gibt es noch die Aufforderung „Tanz den Piraten“.

Mit insgesamt 14 Tracks und einer Gesamtlaufzeit von knapp 44min kann sich das neue Album also sehen lassen. Meine Lieblinge und gleichzeitig ein paar Anspieltips für euch sind „Hurenzelt“ (der Ohrwurm), „Tross Taverne“, „Tanz den Piraten“ & „Schwarzes Eis“.

Also, reinhören Leute!


Und weil er ein wirklich charmanter Klabautermann ist, hat er mir auch gleich noch ein paar Fragen beantwortet.

me: Du hast doch Kostümschneider gelernt? Wie lange hast du in dem Beruf gearbeitet und wann hast du gemerkt das es nicht ‚deins‘ ist?

Quis Ut Deus: 20 Jahre hab ich als Kostümschneider gewerkt und schon immer gewusst das ich das nicht für immer machen möchte. Doch erst vor einem Jahr ist mir der Ausstieg gelungen. Ohne diese Falsche Jobentscheidung hätte ich aber vielleicht nie damit begonnen MUSIK zu schreiben. Denn die Musik war für mich damals die Möglichkeit zur Flucht vor dem Alltag.

me: Also bereust du beruflich soweit nichts, weil du zufrieden damit bist wie es sich bis jetzt entwickelt?

Quis ut Deus: Ich würde wohl alles noch mal ganz genau so machen. Na ja, vielleicht nicht ganz genau so.

me: Du scheinst generell ein positiver Mensch zu sein.

Quis ut Deus: Ja, ich halte mich selbst auch für einen Optimisten. Ich halte mich an den Buddhistischen Gedanken. Ändere was du ändern kannst uns akzeptiere was du nicht ändern kannst.

me: Seit 8 Jahren machst du Musik und veröffentlichst bald dein 2. Album. Wie bist du auf den vollmundingen Namen „Schmalzbrot der Götter“ gekommen?

Quis ut Deus: Warum das SCHMALZBROT der Götter: ich wollte etwas richtig Fettes machen. Einen richtig Fetten Sound. Und was ist schon fetter als ein SCHMALZBROT? Aber nicht irgend ein SCHMALZBROT! Nein, das Schmalzbrot der Götter!

me: Haha, das ist gut! Warum bist du gerade unter die Piraten gegangen? Hätte es nicht auch ein Hofnarr oder Barde sein können?

Quis ut Deus: Die Rolle ist an mich heran getragen worden. Eine LARP-Piratengruppe fragte mich ob ich nicht ihr Barde werden will. Wie man sieht, wollte ich. Aber das daraus am Ende ne richtige Musikergeschichte wird, damit hab selbst ich nicht gerechnet.

me: Daraus hat sich auch dann dein Musikstil ergeben, dem du bis heute treu geblieben bist?

Quis ut Deus: Ich brauchte für die Rolle ein Instrument und bin so an meine Ukulele gekommen. Die war leicht zu lernen und es sah lustig aus wenn ein Riesen Kerl wie ich so ein kleines Instrument spielt. Der Sound wurde fortan so geprägt als das er zur Ukulele passt.

me: Wenn du also einen Auftritt hast lieferst du das volle Paket?

Quis ut Deus: Das solltest du dir nicht entgehen lassen!

me: Das glaub ich dir und IHR solltet das auch nicht;)


– Steckbrief –

1234076_669158753096845_338694802_nQuis ut Deus:

Quis ut Deus ist Moderator und Entertainer. Mit seinem Hit „Klabautermann“ hat er schon tausende Leute auf Youtube begeistert. Seine Musik entführt euch in den Bauch eines Piratenschiffes draussen auf See oder in einer kleinen Hafenkneipe weit ab aller Gerichtsbarkeit. Seine Texte bringen euch zum Lachen und zum nachdenken.

Ob im Club, in der Kneipe, der Taverne oder dem Marktplatz. Quis ut Deus passt den Sound an jede Lokation an und überrascht mit kreativen Ideen und viel Humor.

Zusammen mit Dino Stelzl und Jürgen Leiche ist Quis ut Deus jedes Jahr auf dem wichtigsten Rollenspielevent “Tage der Tapferkeit” in der popolären Piratenkneipe “Chicken Twister” vertreten. Sowie auf allen Events und Veranstaltungen die einen tollen Musik-Event haben möchten.

Auf dem angesagten Webradio MMORPG – Radio könnt ihr Quis regelmässig als Moderator in der Quis Show hören.


 

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Headbangers Desaster III 2014 – Rückblick

image001So, die dritte Runde Headbangers Desaster ist vorüber und ich kann nur sagen – klein, fein und vor allem geil wars! Auch wenn man das über das Wetter weniger sagen konnte. Der Zeltplatz war wetterbedingt nur recht überschaubar besiedelt und spätestens am zweiten Tag herrlich matschig. Der guten Laune der Festivalbesucher hat das allerdings wenig geschadet da die Konzerte sowieso in einer kleinen Halle zelebriert wurden. Es dauerte zwar eine Weile bis sich das Gelände im ländlichen Suben gefüllt hatte aber die zuerst eher ungewöhnlich klingende Lokation „Wirtshaus Huberhof“ war schon mal perfekt gewählt!

Innen waren neben der Bühne 2 Bars und Merchandisestände, Sitzgelegenheiten um die müden Nacken auszuruhen und saubere Sanitäranlagen zu finden. Draußen vorm Eingang konnte man sich am Kebap-Stand mit Fressalien versorgen, oder sich in einem Bodyart-Wohnwagen die Haut verschönern und/oder durchbohren lassen;) Obendrauf das gesamte Gelände ein einziger Raucherbereich! – in der Hinsicht also sogar komfortabler als der Linzer Posthof, hat man sich an die Verzehrkarten für die Getränke erst mal gewöhnt.

Je später die Stunde, desto mehr Besucher rückten zum ausgelassenen Feiern an. Aus dem Bereich Death Metal gaben sich REAP, Epsilon, Collapsed Minds, GodHateCode, FOB, Mastic Scum, Nervecell und Asphyx die Ehre. Luna ad Noctum und die ortsansässigen Svartsorg mischten den Laden mit etwas Black Metal auf während Antipeewee,  Cemetery Dust, Exumer und Seek & Destroy die Thrash Metal-Sparte bedienten. Durch die Auswahl der Bands war man was die Gäste angeht also eher „unter sich“.

Die Akustik in der Halle war im zweiten Stock leider besser als direkt vor der Bühne, was wohl dem Platzmangel geschuldet war. Die Lichttechnik war dafür anstandslos außer das es bei Antipeewee – warum auch immer – gar kein Scheinwerferlicht gab. Die Bühne selbst war weder besonders groß noch hoch aufgebaut, der Backstagebereich eher ein Provisorium, bei dem die Musiker erst durch die Halle stiefeln mussten. Das verlieh dem Festival, neben der musikalischen Auswahl einen angenehm metallisch-intimen Touch den man auf großen Events nicht findet.

Zum Abschluss hier noch eine kleine Auswahl an Bildern vom Festival und ein fettes Danke & metallische Grüße an das as Innviertler Headbangers Team, das organisatorisch ganze Arbeit geleistet hat! Ich hoffe wir sehen uns nächstes Jahr!

Van Lure.

 

Headbangers Disaster III – Running Order

Macht euch bereit Metalheads! Die Runnin Order fürs diesjährige Headbangers Disaster  steht!

Running Order:

Freitag/Friday 29.08.2014

17:00-17:50 Cemetery Dust
18:10-19:10 REAP
19:30-20:30 Seek and Destroy
20:50-21:50 Epsilon
22:10-23:10 Luna ad Noctum
23:30-0:45+ Exumer

Samstag/Saturday 30.08.2014

15:00-15:50 Collapsed Minds
16:10-17:00 Antipeewee
17:20-18:10 FOB
18:30-19:25 Svartsorg
19:45-20:40 GodHateCode
21:00-22:00 Mastic Scum
22:20-23:20 Nervecell
23:40-0:50+ Asphyx

 

Ready for some Metal? Wir sehen uns im Crowd!

stay tuned!

Van Lure!

Rückblick aufs Metaldays 2014

So schnell wars vorbei, viel zu schnell! 1 Woche ist einfach nicht genug für diese Location!;)

Das Metaldays hatte es wieder mal in sich – 5 Konzerttage, herrliches Ambiente, gutes Essen und der allgemeine FestivalIrrsinn. Es gab, wie jedes Jahr, auch ein paar Änderungen. Zum Guten aber auch Schlechten. So manche Sachen sind mir sauer aufgestoßen, aber zum Anfang:

Seit neuestem gibt es einen Kreisverkehr mit Zebrastreifen direkt vor der Einfahrt aufs Gelände – Danke! Endlich keine selbstmörderischen Überquerungsversuche mehr über die Straße zu kommen!

Noch dazu hat sich direkt daneben jetzt ein Hofer hingepflanzt. Man muss also nicht mal mehr ganz rein in die Stadt für kaltes Bier & Grillfleisch! Wenn auch ungewohnt, und von mir nicht in Anspruch genommen, kann man brauchen!

Jetzt kommen wir allerdings zu den Dingen die man echt NICHT braucht:

  • Da wäre als aller erstes der Bretterverschlag von Mercatorfiliale, den man mitten am Campingplatz errichtet hat (wohl weil Hofer jetzt näher am Gelände ist als jeder andere Mercatorladen) UND es plötzlich hieß das man nach Festivalbeginn nichts mehr von draußen mit hinein nehmen darf. Zuerst sollte das wohl alle Konsumgüter betreffen, nach und nach dürften aber die Regeln gelockert worden sein, weil kleine Mengen an Lebensmitteln erlaubt wurden – jedoch kein Alkohol. Den sollte man ausschließlich am Gelände von Mercator kaufen… Man muss sich mal vor Augen führen, wie überflüssig das ist: Es gibt 2 Mercator in Tolmin, daneben noch einen Eurospin und nun Hofer (jetzt rein nur Läden mit Essen im Sortiment) … Mercator macht so oder so einen MEGA-Umsatz und die Leute kaufen trotzdem auch Dinge in Kick, Sportladen, Apotheke, etc. sie gehen also sowieso in die Stadt – nicht zuletzt gibts dort Bars, Resturants, Cafes & W-Lan… Warum also 2mal einkaufen gehen, wenn es mit einem Ruck erledigt wäre? Was ist mit den Leuten die näher an der Stadt (Friedhofsmauer) campen als am Mercatorprovisorium?

Wir sind lieber in den Mercator in der Stadt gegangen. Der Bretterverschlag kann kein vollständiges Sortiment fassen und wenn man schon öfters dort war, hat man so seine Rituale;) Ich will als Camper & Festivalbesucher, wenn schon eine Stadt mit Einkaufsmöglichkeit daneben ist, die Wahl zwischen mehreren Sorten Käse haben und nicht genau einer, ich will mehrere Sorten und Marken Kekse probieren können und dumme Spontankäufe tätigen. Ich will nicht nehmen müssen was man sich eben gedacht hat das man uns hinstellt. Wir sind ja alle weder Vieh noch Leute 2. Klasse und sollten diese Freiheit behalten dürfen!*

  • 20140729_184048Was mir auch noch sehr sauer aufgestoßen ist, war der Metaldays-Karten-Zwang. Wo man letztes Jahr noch die Wahl hatte, musste man diesmal beim Kartenhäuschen statt der bisherigen 10Euro (Müllpfand) gleich (wahlweise) 20  oder 50 auf den Tisch legen: 10,- Müllpfand, 4,- Kartenpfand, 1,- Bearbeitungs(System)gebühr… und den Rest als dein „Startguthaben“ für die festivaleigenen Hells Kitchen Fress-Stände und den Shit & Shower-Bereich auf den ich später noch komme, wenn ich nicht vergesse;)

Meine Begeisterung hielt sich von vorne weg in Grenzen und mein Gefühl bestätigte sich wie immer gegen Festivalende, wo es um das Zurückholen des Müllpfands geht. Wir schleppten jeder seine 2 Müllsäcke zum Abgabehäusschen. Ja nicht die Karte vergessen! Der Müllpfand wurde allen ernstes nicht bar ausbezahlt, sondern zurück auf die Karte gebucht. Mit meinen restlichen 5,- für die ich einfach keine Verwendung hatte, warens dann wieder 15,- auf dem Ding. Toll – denkste!

Zum Ausbezahlen musste man weiter zur Hells Kitchen und endlos anstehen. Warum nicht! Man kann sich ja immer noch umentscheiden und die Kohle noch schnell in der Kantine verprassen anstatt sie sich zurück zu holen. Das System gewinnt so oder so. Ich finde diese Masche einfach so unendlicht traurig.

Also, ab auf die Wand damit!: 15Euro**

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  • Nochmal zu Shower & Shit, davon abgesehen das es dieses Jahr so wenig Dixies wie noch nie gab (das war auf der großen Campingarea schon fast ne Frechheit!), konnte man sich für 2Euro (ok, is saftig!) per Karte eine Session auf einer Keramikschüssel mit Spühlung oder eine heiße Dusche gönnen. Für einmalig 10,- gabs sogar ein Flatrate-Bändchen. Die Idee ist garnicht mal so schlecht, aber konzentriert nächstes Jahr nicht alle Dixies auf nur einen Haufen wenn das Land nicht kräftig gedüngt werden soll. Dort und da 3-5 Häusschen genügen schon! Ich habe mir das Lager mit 7 Männern geteilt, praktisch jeder Busch war eine Pissecke und ich war chronisch genervt von meiner vollen Blase.

 

Der Rest vom Festival war trotz etwa 3 verregneten Tagen allerdings wieder Irrsinn vom Feinsten! Der Sound laut, das Wasser kalt, die Leute betrunken & zu jeder Schandtat bereit. Ich denke so viel habe ich eh noch nie übers Festival geschrieben, also lasse ich jetzt lieber Bilder sprechen:

Die Nachbarn waren auch wirklich nette Leute:

Fazit: immer noch ein geiles Festival, immer noch viel zu kurz und immer noch viel zu lang bis nächstes Jahr. Immerhin halte ich bereits das nächste Ticket in den Händen. Seit letztem Jahr kann man sich die Karte schon am letzten Festivaltag um ein paar Euro günstiger (mit CD, jedoch ohne T-Shirt) kaufen. Das nennt sich Earliest Bird Ticket und hat 109,- gekostet.

Also! Auf die neunte Runde 2015!

Van Lure.


*P.s. Ich hab ne Jägermeisterfalsche an euch vorbeigeschmuggelt!;)
**aufgrund des Vorjahres gehe ich nicht davon aus das die Karte nächstes Jahr noch gültig ist… sollte sie es doch sein überreiche ich sie mit Loch und breitem Grinsen;)
 
*** Wie immer: wer sich auf einem der Bilder erkennt kann sich bei mir melden und es entfernen lassen oder es sich in voller Auflösung schicken lassen!
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CD-Review: POWERWOLF – Preachers of the Night

hier spielt die musoik


Heute:

*power metal*

Powerwolf – Preachers of the Night

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Holy Moses, da haben Powerwolf wiedermal ein Hammeralbum abgeliefert! Auch auf ihrem 5. Studioalbum, das diesmal nicht wie sonst von Metal Blade Records, sondern von Nuclear Blast veröffentlicht wurde, Preachers of the Night, bleiben die deutschen Powerwölfe, ihrem Stil treu. Stellenweise hat es die Gitarren vielleicht noch eine Nuance mehr Richtung Power verschlagen, dafür findet man aber auch haufenweise von den geliebten catchy-sakralen Orgel(Keyboard)parts, das Markenzeichen der Band, wieder. Auch über Herrn Dorns Gesang kann man eigentlich nichts wirklich neues sagen außer das er wieder mit aller Stimmgewalt am Werke war, die Gänsehaut verursacht. Wie gesagt, dieses Werk kann sich hören lassen, obwohl sie sich thematisch nie richtig bewegt haben. Es wirkt fast als würde sich die Band auf einem Kreuzzug befinden, mit der Absicht den guten Ruf von Bluttrinkern wieder herzustellen. Also, auf und reinhören!
*Video am Ende vom Post

Tracklist:
Powerwolf1. Amen & Attack
2. Secrets of the Sacristy
3. Coleus Sanctus
4. Sacred & Wild
5. Kreuzfeuer
6. Cardinal Sin
7. In the Name of God (Deus Vult)
8. Nochnoi Dozor
9. Lust for Blood
10. Extatum Et Oratum
11. Last od the living Dead

Gesamtlaufzeit: 45:30min.

Ich durfte die neuen Tracks nochdazu, bevor ich das Album in Händen hielt, schon am MetaldaysCAMP13 live erleben (die Post kam leider nicht vor dem Festival) und könnte mir nun beim Konsum aus der Konserve ein paar erinnernde Livepics ansehen – wenn meine Sau von Cam nicht perfekt getimed den Geist aufgegeben hätte. Das ist leider alles vom Konzert:

Bei Powerwolf ist mir dann ausgerechnet die Cam verreckt...

Ich hätte gerne mehr Bilder gemacht, denn Powerwolf sind eine ziemlich geile Liveband. Dieses Jahr traten sie am letzten Festivaltag ca. zur „Primetime“ auf. Ein perfektes Freitagabend-Programm;) und nicht nur für den Crowd ein Glück, das die Schatten um die Zeit schon länger sind, denn mit Kutte und Corpspaint stelle ich es mir eeetwas unangenehm vor in der prallen Sonne aufzutreten. Die abendliche Schwüle hat die Musiker allerdings nicht davon abgehalten die mit Kulissen angepasste Stage wie die Profis, die sie sind, zu rocken und Herr Dorn verbreitete zusätzlich Stimmung zwischen den Songs unter den Fans.

Mir ist die Setlist entfallen – auf sowas achte ich da nie – aber mir gefiel die Mischung aus den alten Klassikern, zu denen die Masse mitgrölen konnte und dem neuen, noch nie gehörten Material.  Kreuzfeuer ist definitiv eines der Highlights das Preachers of the Night zu bieten hat. Daneben zählen zu meinen ersten Favouriten Tracks wie Amen & Attack, Sacred & WildIn the Name of God und mit 7:42 die Längste Nummer die PW bis jetzt rausgebracht haben, Last of the Living Dead.

Von mir gibts 10 fette Sterne für „Preachers of the Night„!

10 sterne

Stay tuned,

Van Lure.

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Das war das Metaldays 2013

OLYMPUS DIGITAL CAMERAGroß war die Vorfreude und jetzt ist es auch schon wieder vorbei. Das Metaldays CAMP (echt jetzt!) hat wie jedes Jahr gerockt! Aber auch wie jedes Jahr gab es Neuerungen – Verbesserungen – Verschlechterungen. Seit diesem Jahr ist das Festival in rein slowenischer Hand und man durfte im Vorfeld schon gespannt sein wie sich das auf die Organsitation/ Veranstaltung auswirkt. Hier also grob umrissen was los war:

Die Coupons wurden durch eine Art FestivalKreditKarte ersetzt, die zwar den Vorteil hat auch nass werden zu dürfen – leider ist das Kartenzahlungssystem bei dem Zelt an der Bühne nicht nur einmal ausgefallen und die Kellner konnten nichts mehr verkaufen = sie schütteten volle Bierbecher einfach hinters Zelt…!

Gerüchteweise gibt es nun auch ein Bändchen nur fürs Camping. Der Vorteil: Begleitpersonen etc. können von jetzt an günstig mit aufs Gelände. Der Nachteil: Ich habe keine Ahnung ob unsere bayrischen Zeltnachbarn Inhaber solcher Tickets waren, aber wenn in Zukunft immer mehr Nicht-Metaller den Zeltplatz mit Backstreetboys bis Scooter dauerbeschallen dreh ich irgendwann durch. Es ist ja noch ganz witzig die Nachbarschaft ab und zu mit dämlichen Songs zu nerven, aber ohne einen einzigen Metalsong – die ganze Woche über? – Tschuldige Kinder, aber IHR gehört ihr echt nicht her! Seid mal froh das euch keiner die Anlage demoliert hat. Ihr hättet es verdient.

Einige der Häuser direkt am Anfang vom Festivalgelände wurden dem Erdboden gleichgemacht. Ein Bagger hat kräftig herumgefuhrwerkt. Man darf gespannt sein was da hinkommt und ob es  uns weiter betreffen könnte.Die Nachbarn, die über die letzten Jahre immer mehr in die Festivalgastronomie gegangen sind (aus Garagen wurden Bierzelte…) waren dieses Jahr nicht so gut dran, weil man die Straße, die direkt an ihnen vorbei zum Campinggelände führt, anfangs nicht geöffent hatte und eine Ecke vorher ein Schild die Leute über die Wiese Richtung Metaldays-Shop umleitete. Fand man doch den Weg in Nachbars GrillGaragen bekam man übrigens super Service, gutes Essen und kalte Getränke.

Im Shop gab es nebenbei bemerkt alles von Lebensmitteln, Zigaretten bis zum Klopapier. Man hätte im Grunde nicht einmal bis in die Stadt gehen müssen um seine nötigsten Besorgungen zu erledigen. Und alles natürlich nicht mit Cash – sondern der Festivalkarte. Einerseits schon sehr praktisch, andererseits bin ich nach wie vor skeptisch. Deswegen habe ich auch dieses Jahr auf die Festivalwährung verzichtet und bin zum Einkaufen & Essen in die Stadt. Aber wo wir schon dabei sind, wie wäre es mit einem Loch in der Karte damit man sie wo festmachen kann? – Nur für den Fall das ich sie nächstes Jahr testen will;)

Bei den Merchandise- und Warenständen bei der Secondstage wird wieder nur rein Bargeld genommen. Am Ende hat man also doch wieder Geld + Karte (früher Coupons) dabei. Außerdem kam mir die Anzahl der Stände dieses Jahr ziemlich schwach vor. Weil es ja jetzt in jedem Metaldaysshop (3 Stk.!) Obst & Alk gibt, fallen so Sachen wie Obst- oder Smoothiestand leider flach und auch der schweizerische Met ist lange verschwunden. Aber auch im Bereich Schuhe und Trinkhörner in X-Large findet man eigentlich garnix mehr. Mir scheint fast das das Festival ein klein wenig seiner Vielfalt eingebüßt hat…

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Aber was ich mal gut finde ist das man nicht wieder versucht hat aus dem 2. Beach eine abgesperrte Strandbar zu machen. Unter dem Strich ist es egal was sich im Detail geändert hat, oder wie sich das Festival jetzt nennt, „Metalcamp“ ist wenn man einfach „Metalcamp“ macht. Bleibt nur zu hoffen das die Leute das Gelände weiterhin respektieren, es nicht irgendwann komplett überrant wird und auch nicht unter den vielen Festivals, die dort mittlerweile stattfinden, zu Grunde geht.

Es war – wie jedes Jahr – eine Hammerwoche, ich habe es warscheinlich erstmals geschafft überhaupt einen brauchbaren Bericht darüber abzugeben und hier ein paar Einblicke ins geilste Festival on Earth:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

(Hinfahrt: Diese Berge, hach…)

Tolmin hat nicht nur eine berauschende Nachbarschaft sondern auch interessante Bewohner (bis zum Festival nimmt das Meiste dann allerdings Reisaus;)

Gelände & Camper:

At the Stage:

Am Schluss bleibt mir nur noch anzumerken ich habe mein Festival Soll auch 2013 erfüllt. So viel wie dieses Jahr ist bei mir echt noch nie zu Bruch gegangen. Leider auch mein geliebtes Zelt, das auf 7 Festivals (5 Metalcamp, 2 Northern Lights) gestanden hat. Der Campingsessel, das Schlauchboot sind hinüber und die Strandmuschel hat irgendwie Beine bekommen… Und trotzdem, bis zum nächsten Jahr! Ich habe bereits allen ernstes die nächste Karte bestellt;)

Van Lure

.

P.s.: jeder der sich auf den Bildern ev. wiedererkennt, kann mir gerne mailen und es entfernen lassen, bzw. es sich in voller Größe schicken lassen;)

Gedanken zum MetalDAYS 2013

Es wird wieder spannend wenn ich meinen Arsch das kommende Wochenende zum siebten Mal in Folge nach Slowenien bewege um eine Woche zwischen Campingplatz und Dixi-Flair nach feinster Metal-Manier auszuspannen. Jedes Jahr war bis jetzt immer etwas anders. Meist aber nicht im positiven Sinne, sondern weil man versucht den Besuchern noch mehr Kohle aus den Taschen zu leiern. So sind die Zeiten, in denen man pro Person bis zu 0,5l antialkoholische Getränke mit zur Bühne nehmen durfte, lange vorbei. Denn innen werden ja Getränke verkauft.

Oder als man vor etwa 3 Jahren meinte man müsse den 2. Beach absperren und die Leute nach Getränken filzen, weil man eine kleine Bierbude hingestellt hat. Das hat nur nicht so geklappt wie es sich die Herrn – welche auch immer sich das ausgedacht haben – vorgestellt haben. Das Bier war die wohl widerlichste Pisse, die das Land zu bieten hat und die Leute sind mit ihrem Flüssigproviant einfach 3m vor den Securitys querfeldein durch den Wald.

Naja, so lange man sich zu helfen weis;) Aber ich bin wirklich gespannt auf dieses Jahr. Denn mein geliebtes Metalcamp heißt nun nicht mehr Metalcamp, sondern hat den wenig attraktiven 0815 Namen MetalDays bekommen. Bescheuert. Auf jeden Fall bin ich auf der Hut was noch alles mit dem neuen Namen an bösen Überraschungen daher kommt. War da nicht was mit neuen Veranstaltern? Denn zum 10-jährigen Festivaljubiläum ist die Namensänderung eine miese Ausrede.

Egal was ist, wie es wird… ich hab bis jetzt noch immer das Beste daraus gemacht und für Bombenstimmung gesorgt! Also werden auch heuer sicher wieder kräftig die Fetzen fliegen. Außerdem freue ich mich schon drauf mit dem Schlauchboot wieder in See zu stechen… aja und auf die Bands natürlich;)

Stay tuned!
Van Lure.

 

MetalDAYS ich komme!

CD-Review: Kvelertak

hier spielt die musoik

In den letzten Wochen habe ich mir wiedermal ein paar CD’s zugelegt. Es sind einige Bands dabei die ich vorher nicht kannte, also Glückskäufe. Dabei habe ich in jede Platte kurz auf Amazon reingehört und mich dann spontan entschieden. Das ist irgendwo wie Lotto-Spielen – man weis wie die Chancen stehen, aber der Reiz vielleicht einen Treffer zu landen ist einfach größer. Meine eigene Art von Glücksspiel;) Also eröffne ich die erste CD-Lottorunde mit dem „norwegischen Würgegriff“…

Wer auf Black Metal und Rock steht sollte bei Kvelertak mal reinhören. Ins Auge gestochen ist mir die Band, weil sie gerade ein neues Album herausgebracht hat, welches in meinen Amazonneuerscheinungen aufgetaucht ist. Normalerweise finden sich in meinen Empfehlungen nicht solche hellen Cover, also habe ich mal ein Ohr riskiert. Nach der ersten Hörprobe, war zwar Neugier da, aber ich habe mich dann für ihr 2011er Werk „Kvelertak“ entschieden, denn oft sind die „früheren“ Scheiben die besseren.

CD-Tipps:


Kvelertak – Kvelertak

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Der Musikstil ist wie oben angedeutet eine Mischung aus Black Metal und Rock ’n‘ Roll mit (gaaanz) leicht punkigem Einschlag und Melodic. So eine Mischung hatte ich bisher noch nicht auf die Ohren bekommen. Ich muss zugeben, ich war hin und weg von der Kombination der rockigen Gitarrensounds zum BM Gekreische (das teilweise an Ostkreutz erinnert). Die Musik weist zwar noch immer genug dreckiges Gitarrengeschrammel und Schlagzeuggeballer auf, das man bei BM erwartet, aber es überwiegen rockige, fetzige Sounds, die sich mit den Kreisch-Vocals zu einem groovigen, energiegelandenen Krach vermischen, der die Laune aufputscht.

kvelertakTracklist:
1. Ulvetid
2. Mjød
3. Fossegrim
4. Blodtørst
5. Offernatt
6. Sjøhyenar (Havets Herrer)
7. Sultans of Satan
8. Nekroskop
9. Liktorn
10.Ordsmedar av Rang
11. Utrydd dei Svake

Gesamtlaufzeit: 48:38min.

Kvelertak – Meir

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Nachdem „Kvelertak“ im Player am routieren war, habe ich mir nur Tage darauf den erst Ende März erschienenen Nachfolger, Meir, gekauft. Der Silberling steht seinem Vorgänger soweit ich in diesen 2 Wochen beurteilen kann in nichts nach. Vielleicht ist alles ein wenig ausgefeilter und die Parts durchdachter, aber eines garantiert: Meir haut rein!Unbenanndt-1

Tracklist:
1. Åpenbaring
2. Spring Fra Livet
3. Trepan
4. Bruane Brenn
5. Evig Vandrar
6. Snilepisk
7. Månelyst
8. Nekrokosmos
9. Undertro
10.Tordenbrak
11.Kvelertak

Gesamtlaufzeit 49:03min.

Das erste Los war schon mal ein Treffer! Eine geile, neue Band für mich und 10 Sterne für beide Alben! Aber man kann leider nicht immer mit seiner Wahl richtig liegen…

10 sterne

Stay tuned,

Van Lure.

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CD-Review: Lordi – To Beast Or Not To Beast

hier spielt die musoik

Grüße aus der CD-Ecke! Hier gebe ich meinen Senf zu Neuveröfentlichungen, Neuentdeckungen und was mir ansonsten unterkommt unabhängig vom Veröffentlichungsdatum ab.

Heute:


Lordi – To Beast Or Not To Beast

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Jedesmal wenn Lordi ein neues Album rausbringen werde ich im Vorfeld schon ganz hibbelig und kann es kaum abwarten mir den Silberling anzuhören. Das Vorgängeralbum Babes for Breakfast war wiedermal der Hammer und so waren meine Erwartungen an To Beast Or Not To Beast auch dementsprechend hoch.

Bis 2 Tage nach Veröffentlichungsdatum musste ich dann warten bis das Päckchen mit der Post hereinflatterte und die Freude war groß als ich die CD in den Player schob und die ersten Töne erklangen…

51QcmDGOgXL._SL500_Tracklist:
1. We're Not Bad for the Kids (We're Worse)
2. I Luv Ugly
3. The Riff
4. Something Wicked This Way Comes
5. I'm the Best
6. Horrifiction
7. Happy New Fear
8. Schizo Doll
9. Candy for the Cannibal
10.Sincerely With Love
11. SCG6: Otus' Butcher Clinic

Gesamtlaufzeit: 43:19min.

Nach dem Hören der gesamten Platte wusste ich nicht recht was ich davon halten sollte. Ich habe mich ein bisschen gefühlt wie nach der neuen Version von „Welcome 2 my Nightmare“ von Alice Cooper was ja doch eher ein Verhau als ein gelungenes Re-Call seines Hitalbums aus 1975 war…

Long Story short: To Beast Or Not To Beast konnte meine Erwartungshaltung nicht erfüllen. Es klingt für mich als ob man an den Liedern so lange herumgefeilt hätte bis ihnen das gewisse Etwas flöten gegangen ist. Ich höre die Musik, ich hören den vertrauten Gesang, die melodischen Parts und trotzdem reißt es mich diesmal einfach nicht vom Hocker. Es ist bei allem Können der Musiker und Herumfeilen irgendwie etwas seicht geraten und zum musikalischen Einheitsbrei mutiert.

Am Besten finde ich noch „Something Wicked this Way comes“, „Horrifiction“ und „Sincerely With Love“. Wirklich heraus sticht allerdings leider nichts, außer vllt. letztgenanntes aufgrund des kraftausdrucksschwangeren Refrains. „The Riff“ gefällt auch ganz gut, überhaupt mit dem Video. Das dreht sich diesmal nicht um klassischen Horror sondern ganz altmodisch um Zombies im Supermarkt und war wohl am hellsten beleuchtete Set, an dem die Gruppe jemals zu werke war. Naja, sieht man wenigstens mal die Kostüme in allen Einzelheiten…;)

Beim 11. Track, „SCG6: Otus‘ Butcher Clinic“, handelt es sich um eine Liveaufnahme einer Drumm-Einlage des Anfang 2012 verstorbenen Drummers Tonmi Lillman alias “Otus”. So gut gemeint wie dieser Trubut auch ist… dieses wirre Geräuschetwas sorgt dann aber leider endgültig dafür das das Album mit einem üblen Nachgeschmack in Erinnerung bleibt. Das hätte man auch als Hidden Track draufpacken können oder einen besseren Tribut an den Verstorbenen schaffen.

To Beast Or Not To Beast ist auf jeden Fall kein Album das oft im Player landen wird. Statt dessen greife ich lieber auf die vorangegangene Disco zurück wenn ich Lust auf Lordi habe.
Ich gebe dem ganzen Album mit einem zugedrückten Auge noch 7 von 10 Sternen und hoffe dass das nächste Album wieder mehr reinhaut. 7 sterne

Stay tuned,

Van Lure.

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CD-Review: Ensiferum – Unsung Heroes

hier spielt die musoik

Grüße aus der CD-Ecke! Hier gebe ich meinen Senf zu Neuveröfentlichungen, Neuentdeckungen und was mir ansonsten unterkommt unabhängig vom Veröffentlichungsdatum ab.

Heute:


Ensiferum – Unsung Heroes

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Endlich gibt es einen Nachfolger des 2009 erschienen Albums „From Afar“. Die sympatischen Finnen haben zwar bereits 2010 eine Singel rausgeschmissen, doch es geht doch nichts über ein voll gepacktes Studioalbum, frisch aus dem Presswerk;) Und „Unsung Heroes“ hält in dieser Hinsicht auch was es verpricht!

Der Silberling kommt wahlweise als Doppel-Digi mit 11 Tracks + DVD, oder als reguläre 10-Track CD im Jewelcase*. Na, fällt da was auf? Natürlich, der Bonustrack, der in der normalen Ausgabe nicht enthalten ist. Dabei handelt es sich um ein Cover des bekannten Pop-Hits „Bamboleo“ von den Gipsy Kings. Die Meisten von euch dürften bereits mitbekommen habe, das ich auf solche Metalcovers stehe und mit „Bamboleo“ haben Ensiferum eindeutig den Vogel abgeschossen. Alleine dieser Song, war es mir wert, mir die ein paar Euro teurere Doppel CD zuzulegen, aber das darf jeder selbst entscheiden;)

Unbenannt-1Tracklist CD 1
1. Symbols
2. In My Sword I Trust
3. Unsung Heroes
4. Burning Leaves
5. Celestial Bond
6. Retribution Shall Be Mine
7. Star Queen (Celestial Bond part II)
8. Pohjola
9. Last Breath
10.Passion Proof Power
11. Bamboleo (Bonus Track)

Gesamtlaufzeit: 01:05:04

Mit „Unsung Heroes“ bleiben sich Ensiferum auch wieder großteils treu was ihren Musikstil angeht. Gewöhnungsbedürftig finde ich hingegen Songs wie „Celestial Bond“, ein Akustikstück mit Frauenstimme, was ich jetzt nicht so bombig finde, und „Last Breath“, was ebenfalls als Akustikstück mit Gesang (Sami Hinkka), Flöten und Gitarre beginnt uns sich nach und nach steigert.

Meine Lieblinge auf der Platte sind neben „Bamboleo“ „Star Queen“ (Eher getragen und Balladenartig, das es mich schon fast eher an Falkenbach erinnert und zum mitträumen anregt), „Unsung Heroes“ und „Burning Leaves“.

Auf CD2 findet ihr das Making of des Albums und das Studiotagebuch, ebenfalls in Videoform. Für mich jetzt nicht so interessant, aber ein schöner Leckerbissen für Die Hard Fans;)

Tracklist CD 2 1. From Symbols To Passion: The Making of Unsung Heroes (Documentary) 2.- 8. Studio Diary Week 1 – 7

Ich gebe dem ganzen Album 9 von 10 möglichen Sternen. 9 sterne

Stay tuned,

Van Lure.

*bloße Vermutung, da ich die Doppel-Digi besitze

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CD-Review: Korpiklaani – Manala

hier spielt die musoik

Grüße aus der CD-Ecke! Hier gebe ich meinen Senf zu Neuveröfentlichungen, Neuentdeckungen und was mir ansonsten unterkommt unabhängig vom Veröffentlichungsdatum ab.

Heute:


Korpiklaani – Manala

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Da bemerkte ich vor 2 Wochen erst das Korpiklaani schon im August letzten Jahres ein neues Album rausgebracht haben und musste es mir gleich zulegen. Wie konnte mir die Scheibe nur so lange durch die Lappen gehen, wo ich doch bestimmte Bands immer nach Neuerscheinungen abklapper? Aber jetzt bin ich im Besitz des guten Stücks und möchte sie auch euch ans Herz legen, sofern ihr sie nicht schon längst habt.

Was am Album gleich heraussticht ist die Coverversion von Loitumas „Ievas Polkka“. Davon gibts sogar gleich 2 Versionen, einmal original finnisch und einmal auf englisch auf CD 2. Ich finde beide Versionen sehr geil gelungen, auch wenn sie beim Text etwas verändert sind, bzw. der Zungenbrecherrefrain ersetzt wurde (aber was kratzt das einen nicht native speaker im Ernstfall?)Dazu würde ich aber sagen hört lieber mal selbst rein. Jeder kennt das Original, ich finde es ist ein Hammer catchy Cover!

Die Nummer „Kunnia“ ist direkt rockig und gefällt mir als Einstig ins Album sehr gut. Weitere Glanzstücke sind für mich das eher langsamere, ruhige „Synkkä“, das instrumentale Stück „Dolorous“, „Metsälle“, „Sumussa Hämärän Aamun“ und „Ievas Polkka“ sowieso, egal ob finnisch oder englisch;) Mir gefällt wie abwechslungsreich die Stücke sind, auch  Soviel zu CD1.

korpiklaaniTracklist CD 1

1. Kunnia
2. Tuonelan Tuvilla
3. Rauta
4. Ruumiinmultaa
5. Petoeläimen Kuola
6. Synkkä
7. Ievan Polkka (Cover from Loituma!)
8. Husky-Sledge
9. Dolorous
10. Uni
11. Metsälle
12. Sumussa Hämärän Aamun

Gesamtlaufzeit 45:55min.

Auf der 2. Disk finden wir das Album von Track 1-11 nochmal in englisch. (Also ohne einer 2. Version von „Sumussa Hämärän Aamun“). Da kann jeder selbst entscheiden was er bevorzugt bzw. man versteht endlich auch mal die Texte;P

Tracklist CD 2

1. Honor
2. At The Huts Of The Underworld
3. The Steel
4. Soil Of The Corpse
5. Predator’s Saliva
6. Dismal
7. Ieva’s Polka (English Version)
8. Husky-Sledge (English Version)
9. Dolorous (English Version)
10. Dream
11. Off To The Hunt

Gesamtlaufzeit 39:20min.

Das also insgesamt 23 Track starke Album (1:25:16) ist damit eigentlich voll von hörenswerten Songs und bekommt von mir 10/10 Sternen. (Schon allein für ihr wisst schon;P)

10 sterne

Was sagt ihr eigentlich zu der Wertung in Bild-Form?;)

Stay tuned,

Van Lure.

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CD-Review: Los Colorados – Move it!

hier spielt die musoik

Grüße aus der CD-Ecke! Hier gebe ich meinen Senf zu Neuveröfentlichungen, Neuentdeckungen und was mir ansonsten unterkommt unabhängig vom Veröffentlichungsdatum ab.

Heute:


Los Colorados – Move it!

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Kürzlich bin ich per Youtube auf die 4 Ukrainer von Los Colorados gestoßen und hab mir nicht lang darauf die CD besorgt. Ich stehe auf gelungene Coverversionen und dieses Album ist voll davon!

Los Colorados machen eine Mischung aus ukrainischer Polka und Pop. Die fröhliche Laune, die die Band dabei versprüht hat mich einfach angesteckt. Auch wenn sie mit Metal nicht wirklich was zu tun haben, sie lassen den Montag auf dem Weg zur Arbeit nicht ganz so triest erscheinen und machen wach.

los coloradosTracklist

1. Hot ‚N‘ Cold
2. I Like To Move It
3. Du Hast
4. Indie Boy
5. Be My Lover
6. Tik Tok
7. Let It Be
8. Besame
9. U Can’t Touch This
10. I Love Rock’n’roll
11. My Sweet Mila
12. The Passenger

Ein kleiner Wehmutstropfen bleibt allerdingst. Bei einer Gesamtlaufzeit von nur 38:13min hätten für meinen Geschmack noch ein paar Tracks mehr drauf gepasst. Aber Lust auf mehr habe ich auf jeden Fall bekommen. Urteilt selbst und seht euch das Video zu ihrem Hit „Move it!“ an!

Abzüglich der dürftigen Laufzeit bleiben unterm Strich aber trotzdem noch 9/10 Sternen!9 sterne

Stay tuned,

Van Lure.

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Lange nicht gehört: Herman’s Hermits

Lange nicht gehört

***

Herman’s Hermits

No Milk Today

Album: No Milk Today (Singel)

Von Kool & the Gang zu den 5 Briten von Herman’s Hermits und ihrem 1967er Hit „No Milk Today„. Die Woche hat mit einem Oldie angefangen, darum habe ich auch für den dieswöchigen Donnerstagspost etwas älteres gewäht, das die Meisten von euch kennen müssten. „No Milk Today“ weist ebenfalls ein dezentes Ohrwurmpotential auf und gehört und für mich zu den weingen, alten Hit’s die mir gefallen (um nicht erträglich sind sagen zu müssen).

Ich seh’s schon, in Zukunft muss ich hier wieder etwas metallischer werden;) Aber jetzt, kurz vor meinem Urlaub,.. scheiß drauf, der Song macht gute Laune und ab morgen sag ich ‚Adieu‘ für eine Woche Türkei! Danach wird noch eine Woche gearbeitet, in der ich mich, sofern motiviert genug, hier melden werde. Anschließend werd ich mich nach bester Metalmanier, wie jedes Jahr, am Metalcamp nach Strich und Faden umhacken. Ebenfalls eine Woche lang;)

Also, bis denne!

Van Lure.

***

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Ohrwurm der Woche: Kool & the Gang

Ohrwurmgefahr

Kool & the Gang

Ladie’s‘ Night

Album: Ladies‘ Night

Oft gecovert (Atomic Kitten, Sean Paul, Lil‘ Kim [Not Tonight], Preston Reed..) und jeder hat’s schon mal gehört:
„Oh yes it’s ladies night
And the feeling’s right
Oh yes it’s ladies night
Oh what a night (oh what a night)…“

Das Original stammt von der amerikanischen Jazz-, R&B-, Soul- und Funk-Group „Kool & the Gang“ und kam 1979 heraus. Das war noch die Zeit in der Tapes aktuell waren. Das Tape trug ebenfalls den Titel ‚Ladies‘ Night‘ und beinhaltete neben dem gleichnamigen Song noch 5 weitere Tracks.

Seit ich den Film „Little Nicky – Satan Junior“ gesehen habe, verbinde ich mit den Song allerdings immer mit dieser einen Szene:

Darum und wegen dem Wii-Spiel Rayman Ravin‘ Rabbits (TV-Party) verfolgt mich der Song nun wieder.  Auch neugierig geworden auf Little Nicky? Wer ihn noch nicht kennt und auch Komödien mag, sollte ihn sich unbedingt ansehen. Ich breche jedesmal wieder weg vor lachen;)

stay tuned

Van Lure.

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