Archiv der Kategorie: Film-Tipp

Film-Tipp: V for Vendetta (kurz)

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Anläßlich des heutigen Datums, dem 5. November, möchte ich einen Filmtipp zur Abendgestaltung abgeben:

V for Vendetta

Punkt. Keine Inhaltsangabe. Keine Backroundinfos. Das würde heute auch zu viel Zeit in Anspruch nehmen und ich habe heute etwas besseres zu tun, als ausführlich über einen meiner absoluten Lieblingsfilme zu bloggen: mir nämlich die DVD von eben diesem in den Player zu knallen und ihn mir mit meinem Schatz bei Chips & Pizza reinzuziehen!

Aber ich habe es immerhin gerade noch fertiggebracht euch den Trailer rauszusuchen, sollte jemandem der Streifen nach der Anonymus-Bewegung immer noch kein Begriff sein.

Also, auf zur Videothek, oder holt ihn euch sonst wo her, heute ist der perfekte Tag um ihn sich reinzuziehen, da es im Film auch um den 5. November und bedeutungsschwere Ereignisse geht! Das Ansehen lohnt sich jeden Fall! Vielleicht schiebe ich die nächsten Tage bei Lust und Laune noch ein ausführliches Review hinterher, aber für jetzt ist mal gut.

Stay tuned!

Van Lure.

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Film-Tipp: Orphan – das Waisenkind

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Orphan – Das Waisenkind

Genre: Horror

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Letztes Wochenende bin ich durch einen Tipp auf „Orphan – Das Waisenkind“ gestoßen und möchte den Film jetzt allen Horrorfans ans Herz legen, die nicht alle 10 Minuten eine Leiche brauchen. Weder der Titel noch die Handlung selbst läßt einen hier gleich an Horror denken, doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto stärker bekommt man das Gefühl auf ein unheimliches Geheimnis zuzusteuern. Überraschende Wendung inklusive;)

Die Story:

Im Mittelpunkt steht das aus Russland stammende Waisenkind Esther, das von einer vierköpfigen Familie, den Colemans, adoptiert wird. Anfangs läuft alles wunderbar. Die charmante Esther ist freundlich, wenn auch sehr eigen, lebt sich schnell ein und entwickelt bald eine Beziehung zu ihrer jüngeren Adoptivschwester, der taubstummen Maxine. Die Familie scheint nun endlich komplett zu sein. Doch nach einer Weile geschehen immer öfter merkwürdige Dinge wenn das Mädchen in der Nähe ist. Nachdem sich auch noch eine Klassenkammeradin und dazu Erzfeindin der jungen Waisen beim Spielen ein Bein bricht, wendet sich Mutter Katherine an das Waisenhaus um mehr über ihre Tochter zu erfahren. Die zuständige Schwester Abigail räumt dabei ein das es tatsächlich einige Ungereimtheiten in Esthers Vergangenheit gibt und verspricht weitere Nachforschungen anzustellen, weil das Kind ihrer Meinung nach das Unglück wirklich gerade zu anzuziehen scheint. Als die Schwester später nach einem Besuch bei den Colemans ermordet im Wald aufgefunden wird und Katherines Sohn beinahe in einem brennenden Baumhaus ums Leben kommt, wächst in ihr mehr und mehr der Verdacht das Mädchen könnte etwas damit zu tun haben. Doch ihr Mann, John, bereits geschickt von Esther manipuliert, will davon nichts wissen. Aus Angst um ihre Kinder mach sich Katherine alleine dran weiter nachzuforschen. Schließlich kommt sie hinter das düsteres Geheimnis als es schon fast zu spät ist. Denn es stellt sich heraus dass es niemals eine Waise namens Esther aus Russland gegeben hat…


Meinung zum Film:

Ein sehr ruhiger aber trotzdem unglaublich spannender Film! Man könnte ihn fast als eine Mischung aus Horror- und Psychofilm betrachten. Besonders die unerwartete Wendung kurz vor dem Ende lässt einen die Augen aufreißen bevor dann der Showdown kommt. Ich kann euch nur so viel sagen, anschauen lohnt sich allemal! Dafür gibts in der Van Lure Wertung sogar ********** (10/10) Sterne. Mehr werd ich auch garnicht dazu sagen, sonst vertippsel ich mich noch und ihr habt keinen Grund mehr ihn euch anzusehen;)

watch out!

Van Lure;)

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Kino-Tipp: Dark Shadows

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Dark Shadows

Genre: Komödie

Kinostart 10.05.12

Kurzinfo zum Film:
Tim Burtons neuestes Werk, Horror Kömödie Dark Shadows bezieht sich auf die gleichnamige Serie von 1966 bis 1971. Dem Regisseur, sowie seinem Dauerdarsteller Jhonny Depp war es dabei wichtig ihre Hauptfigur, den Vampir Barnabas als von der alten Schule darzustellen und sich vom Twilight-Klischee zu distanzieren.

Barnabas ist ein Adelssohn aus dem Hause Collins dem die Frauenwelt zu Füßen liegt. Aber er begeht den fatalen Fehler der Magd Angelique Bouchard das Herz zu brechen weil er ihre Gefühle nicht erwiedern kann. Statt dessen findet er seine große Liebe in Josette. Doch Angelique ist in Wahrheit eine Hexe, die seine Geliebte aus Eifersucht mit einem Zauber dazu zwingt sich von einer Klippe zu stürzen. Zur Strafe wird Barnabas mit einem Fluch belegt, um fortan als Vampir ewig mit dem Schmerz des Verlustes leben zumüssen. Nochdazu sperrt sie ihn in einen Sarg und lässt ihn lebendig begraben. Doch nach zwei Jahrhunderten wird er eines Tages durch ein paar Bauarbeiter, die Grabungen durführen befreit. Nachdem er seinen Durst an seinen Rettern gestillt hat, findet er sich jedoch in einer ihm vollkommen fremden Welt wieder. Schließlich kehrt er zurück zum Anwesen seiner Familie, deren glanzvolle Zeiten inzwischen eindeutig vorbei sind. Doch Barnabas ist davon überzeugt seinen Nachfahren wieder zum alten Ruhm verhelfen zu können. Bald darauf lernt er Viktoria, die neue Gouvernante kennen, die seiner Verflossenen zum Verwechseln ähnlich sieht. Alles scheint gut zu laufen als er eines Tages der noch immer liebeshungrigen Angelique  über den Weg läuft…

Meinung zum Film:

Ich bin ein Fan von Tim Burton. Und jeder Tim Burton-Film braucht mindestens einen Jhonny Depp und eine Helena Bonham Carter für ein gutes Gelingen. Die Hauptzutaten wären also schon mal vorhanden, auch wenn Helena nur eine relativ unbedeutende Nebenrolle spielt (Psychiaterin Dr. Julia Hoffman). Einzig die Figur der Carolyn (gespielt von Chloë Moretz, Kick Ass) finde ich nicht besonders prickelnd bis unpassend, weil man nicht weis was man mit dieser Figur anfangen soll. Dazu müsste man warscheinlich die Serie gesehen haben.
Warum der Film bereits teilweise negative Kritik bekommen hat? Man hat das Gefühl als wäre beim Film die Zeit etwas zu knapp geworden. Manche Themen werden leider einfach zu schnell abgehakt oder nur am Rande in einem schnellen Satz erwähnt (Z.B. die Erklärung warum Carolyn ein Werwolf ist). Wer da gerade nicht hinhört, dem fehlt ein Stück der Story. Obwohl „Dark Shadows“ fast 2 Stunden lang ist, hätte man ruhig noch eine halbe Stunde dranhängen können und sich dafür besser um die Randthemen kümmern sollen. Aber bis auf diese kleinen Schönheitsfehler finde ich den Film genial! Die Rolle ist Depp wie auf den Leib geschrieben, naja… ist sie wohl auch wirklich;)
Ich würde mal ganz optimistisch sagen, Leuten, denen Burtons typischer Stil gefällt, werden definitiv auch diesen Film lieben und ihm seine Unvollkommenheit verzeichen. Darum gebe ich ihm auch guten Gewissens   ********** 9/10 Sternen. Aber seht euch selbst den Trailer an und entscheidet selbst;)

watch out!

Van Lure;)

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Film-Tipp: Ziemlich beste Freunde

Nachdem ich wiedermal im Kino war, will ich mich hier mal zu einer Komödie der besonderen Art widmen.

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Ziemlich beste Freunde

Genre: Komödie

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Vorneweg, der Film läuft gerade noch im Kino und wird am 7. September 2012 auf DVD erscheinen.

Klappentext: Philippe führt das perfekte Leben. Er ist reich, adlig, gebildet und hat eine Heerschar von Hausangestellten – aber ohne Hilfe geht nichts! Philippe ist vom Hals an abwärts gelähmt. Eines Tages taucht Driss, ein junger Mann, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, in Philippes geordnetem Leben auf. Driss will eigentlich nur einen Bewerbungsstempel für seine Arbeitslosenunterstützung und auf den ersten Blick eignet sich das charmante Großmaul aus der Vorstadt auch überhaupt nicht für den Job als Pfleger. Doch seine unbekümmerte, freche Art macht Philippe neugierig. Spontan engagiert er Driss und gibt ihm zwei Wochen Zeit, sich zu bewähren. Aber passen Mozart und Earth, Wind & Fire, Poesie und derbe Sprüche, feiner Zwirn und Kapuzenshirts wirklich zusammen? Und warum benutzt Philippe eigentlich nie den großartigen Maserati, der abgedeckt auf dem Innenhof steht? Es ist der Beginn einer verrückten und wunderbaren Freundschaft, die Philippe und Driss für immer verändern wird…

Kurzinfo zum Film:
Die Story beruht auf der wahren Geschichte von dem ehemaligen Geschäftsführer des Champagnerherstellers Pommery Philippe Pozzo di Borgo, der 1993 mit dem Paragleiter abstürzte und fortan vom Hals abwärts gelähmt war. Genau wie im Film engagierte er einen jungen Ex-Häftling, der den Job eigentlich garnicht wollte, woraus sich schließlich eine außergewöhnliche Freundschaft entwickelte.

Meinung zum Film: Wer meint über ein so ernstes Thema wie Querschnittslähmungen kann man nicht lachen, wird eines Besseren belehrt. Jedenfalls wenn man einen Pfleger wie Driss hat. „Ziemlich beste Freunde“ ist eine Mischung aus Comedy und Drama mit einer Briese Herz. Der Zuschauer wird mit der ganzen Palette an unangenehmen Folgen einer Querschnittslähmung konfrontiert und kann sich dennoch bei der humorvollen Umsetzung eigentlich ernster Szenen kaum mehr vor lachen halten. Ich kann diesen Film nur wärmstens weiter empfehlen! Dafür gibts auch in der Van Lure’s Wertung ********** (10/10) Sterne.
Aber seht euch selbst den Trailer an und entscheidet selbst;)

watch out!

Van Lure;)

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Film-Tipp: Domestic Violence

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Domestic Violence

*Wieviel Schmerz kannst du ertragen?*

Genre: Drama

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Klappentext:
Shogo und Yasuko sind glücklich verheiratet bis zu dem Abend an dem er sie das erste mal schlägt. Beide geraten immer mehr in eine Spirale aus Aggression und Gewalt aus der es scheinbar kein Entkommen gibt.

„Klinisch kaltes Psychodrama voller unterdrückter Emotionen“

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Zur Story  Yasuko ist seit 3 Jahren kinderlos mit ihrem rund 10 Jahre älteren Gatten Shogo glücklich verheiratet und alles scheint normal zu sein. Bis ihr Mann sie eines Tages spontan mit einem Schirm schlägt weil sie ihre Arbeit beim Juwelier nicht aufgeben will. Von diesem Moment an wird er immer eigenartiger. Zuerst verschwinden Shogos Fotoalben, damit sie sich endlich von ihrer Vergangenheit trennt, bald darauf  löst er ihr Girokonto auf. Er würde ihr schon jeden Monat etwas Geld  geben…

Um sich Hilfe zu suchen wendet sich die junge Frau mit ihren Problemen an ein Forum. Inzwischen versucht Yasuko die Kündigung seiner Frau voranzutreiben und sie an Heim & Herd zu fesseln indem er ihr alle Zahlungsmittel und Ausweise entzieht. Sie  versucht sich gegen die regelmäßig gewordenen Prügel und Erniedrigungen zu wehren, kann aber nichts gegen die immer radikalere Beschneidung ihrer Rechte ausrichten. Als ihr schließlich in den Antworten aus dem Forum selbst die ganze Schuld an ihrer Gefangenschaft gegeben wird und einige User sogar behaupten, sie verdiene bei ihrem Verhalten diese Strafen zurecht, versucht sie ihr Schicksaal anzunehmen und sich zu bessern damit ihr Mann wieder der alte wird. Sie gibt ihren Job auf und zieht sich von ihrer Familie zurück. Von da an besteht ihr Alltag nur noch aus waschen, putzen und kochen.

Eines Tages wird sie durch eine Reklametafel auf ein Zentrum für Betroffene von Häuslicher Gewalt aufmerksam und trifft dort auf eine Leidensgenossin, die ihr versichert, das sie als Opfer keine Schuld an der Behandlung trägt und vorhersagt, das die Zustände in ihrer Ehe immer schlimmer werden werden. Als sich Yasuko schließlich scheiden lassen will, steht ihr ein Psychater bei, der solche Situationen aus eigener Erfahrung kennt.

Sie versteckt eine Videokamera um die Misshandlungen beweisen zu können. Als ihr Mann die Kamera findet, versucht er sie zu erwürgen, weswegen sie ihn mit einem Elektroshockgerät außer Gefecht setzt und aus ihrer Hölle flüchtet. Schließlich kommt Shogo endlich ins Gefängnis. Obwohl er sich noch immer weigert die Scheidungspapiere zu unterschreiben, ist Yasuko endlich wieder frei.

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Es handelt sich um ein Japanisches Drama aus 2005, in dem weibliche Emanzipation nicht den selben Stellenwert einnimmt wie in Europa und häusliche Gewalt für viele Frauen zur bitteren Realität gehört.

Meinung zum Film: Der Film ist sehr ernst und ergreifend. Man ist an den Bildschirm gefesselt und hofft auf ein Happy End. Jedes mal staunt man aufs Neue was sich die Regisseure ausgedacht haben um auf dieses gesellschaftliche Problem aufmerksam zu machen. Man versucht nachzuvollziehen was einen Menschen bei seinem Partner bleiben lässt, obwohl ihn dieser wie einen Sklaven behandelt und muss sich zwangsweise mit dem Thema auseinander setzten. Denn aus so einer Situation rauszukommen ist in den seltensten Fällen einfach.

Die deutsche Synchronisation ist ein wenig flach und nimmt dem Film warscheinlich einiges an Atmosphäre, aber ich fand ihn dennoch spannend. Van Lure’s Wertung ********** (8/10) Sterne.

***

watch out!

Van Lure;)

Film-Tipp: The Horribly Slow Murderer with the Extremely Inefficient Weapon

filmtippMein momentan liebstes Netzfundstück:

The Horribly Slow Murderer with
the Extremely Inefficient Weapon

Jack Cucchiaio ist ein normaler Durchschnittsbürger. Doch sein Leben ändert sich eines unheilvollen Tages drastisch, als er  von einem unbekannten Schwarzgekleideten mit einem Löffel attackiert wird. Noch dazu hat der Fremde nicht vor damit so schnell wieder aufzuhören und verfolgt Jack in jeder Lebenslage mit seiner höchst ineffizienten Mordwaffe auf Schritt und Tritt.

Weil alle Versuche den Verfolger loszuwerden oder auszuschalten scheitern, flieht er durch die ganze Welt um einen Weg zu finden sich desMörders zu entledigen…

„The Horribly Slow Murderer with the Extremely Inefficient Weapon“ stammt vom amerikanischen Filmemacher Richard Gale und ist ein sog. „No-Budget-Film“. Das bedeutet die Produktionskosten für den Film beliefen sich auf gerade mal 600 US-Dollar und wurde komplett in 22 Tagen produziert und nach dem Hinzufügen der Special Effects am Computer über Youtube und erst später auf DVD veröffentlicht. Dennoch wurde der Film, der trotzdem mit viel Liebe gemacht ist, 2008 mit 7 Filmpreisen ausgezeichnet. Hintergrund ist die Frage „was wäre wohl die erbarmungslos Art jemanden zu ermorden„. Natürlich mit einem großen Schlag Übertreibung der die Story zu einer humorvollen Farce macht! Bitteschön…

Watch & enjoy

by Richard Gale

Aber Jacks Geschichte endet nicht nach diesem Video. Helft ihm hier sich gegen seinen Peiniger zu wehren und seinem Schicksaal zu entkommen: Save Jack! Wie soll er vorgehen?

Save Jack! – The interactive Experience!

Van LureWertung: **********(10/10)

Watch out!

Van Lure.

Film-Tipp: In my Skin

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In my Skin

*Störkanal Edition*

Genre: Independent/Drama

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Klappentext: Als sich die hübsche Analystin Esther bei einer Party verletzt, schenkt sie der Wunde zuerst keine Aufmerksamkeit. Doch mehr und mehr fühlt sie sich von ihrer Wunde fasziniert, und sie fängt an jene immer wieder zuöffnen. Aus anfänglicher Neugierde erwächst in der jungen Frau eine Obsession für ihr eigenes Fleisch und Blut, welche immer nach neuen Taten verlangt. Esther erkennt: Oftmals ist der Schmerz der einzige Freund und größter Feind den man hat. Der Anfang eines abgründigen Psychotrips.
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Zur Story  Was bei der jungen Frau (über hübsch kann man sich da streiten) als harmloses Experiment begonnen hat, wird schnell zum Zwang. So öffnet sie nicht nur ihre Ursprungswunde immer wieder, sondern fügt sich auch weitere Wunden an Oberschenkel und Arm zu um danach ihr Blut aus der Wunde zu lecken und an ihrem eigenen Fleisch zu knabbern.

Ihr Freund versteht sie nicht, er weis nicht wieso sie plötzlich nach einer zufälligen Verletzung am Bein zu solch selbstzerstörerischen Verhalten neigt. Esthers Antwort: Ich hatte einfach Lust darauf. Sie verspricht ihm zwar sich nicht mehr zu schneiden, versucht jedoch nicht mal gegen die Versuchung anzukämpfen. Ihre Faszination geht sogar so tief, dass sie Halluzinationen von ihrem amputierten, auf dem Tisch liegenden Arm hat, als sie bei einem Geschäftsessen im Resturant sitzt. Auch da wird der Drang zu groß und sie beginnt sich heimlich unter der Tischplatte am Arm zu ritzen.

Ihr Lebensgefährte ist alarmiert,  zieht bei ihr ein um sie zu überwachen und versucht ihr das neue Hobby auszureden, weswegen sie ihre Wunden auf immer kreativere Weisen, wie etwa einen vorgetäuschten Unfall zu erklären versucht. Von ihrer Obsession getrieben beschäftgigt sie sich sogar mit dem Verfahren des Gerbens um herausgeschnittene Hautteile haltbar zu machen…
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Meinung zum Film: Tja, die Neugierde hat auch bei mir gesiegt, als ich mir die DVD zugelegt habe. Dabei sind einige Szenen echt heavy der anderen Art, wenn Esther an sich selbst herumritzt, da alles sehr realistisch gemacht wurde.

Der Ernst mit dem diese blutigen Szenen in vollkommener Stille rüber gebracht werden haben mich auf jeden Fall nicht kalt gelassen. Dabei geht es mir nicht ums Blut, oder das Verletzen an sich, wie in Splatter- und Horrorstreifen àla SAW, sondern die schon fast als psychoerotisch zu bezeichnenden Selbstverstümmelung, bei der es mir alles zusammengezogen hat.

Es handelt sich hierbei um einen spanischen Film aus dem Jahre 2002. Die Story ist verstörend und der ganze Film auf jeden Fall einer der schrägen Sorte, der vielleicht dem einen oder anderen auf den Magen schlagen wird. Immerhin lässt sich eine solche Obsession sein eigenen Fleisch aufzubrechen schwer nachzuvollziehen. Trotzdem gibts hier bei der Van Lure Wertung, : ********** 6 von 10 Sternenen für die realistische Darstellung der Verletzungen und der guten Umsetzung der Story!
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Trailer

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In my Skin“ zeichnet das Bild einer Frau, die all ihrer persönlichen Grenzen anfängt niederzureißen. Hauptdarstellerin und Regisseurin Marina De Van inszeniert diese Tour de Force hierbei als fast schon intimes Kammerspiel, als psychologische Studie mit wohlgesetzten Höhepunkten. In my Skin“ ist kontroverses und anspruchsvolles Kino, welches zugleich berührt und abstößt.

Watch out!

Van Lure;)

Film-Tipp: Ich, die Sklavin

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Ich, die Sklavin

Genre: Drama

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Gestern habe ich mir Ich, die Sklavin angesehen. Der Titel und das Cover dazu haben mich neugierig gemacht. Denkt man im Alltag bei einem solchen Titel meist an einen schmutzigen Sexstreifen, bekommt man hier die tragische Geschichte eines Nuba-Mädchens, das in die Sklaverei verkauft wird nachdem Rebellen ihr Dorf überfallen.
Malias Kindheit erlischt schlagartig. Sie gerät in eine reiche sudanesische Oberschichtfamilie und wird fortan im Verschlag wie ein Tier gehalten. Dabei wird jeder Ungehorsam hart bestraft. Nach sechs Jahren wird das Mädchen zu Verwandten nach London verkauft, wo sich die inzwichen 18jährige Nuba endlich gegen ihr Martyrium zu wehren beginnt.

Es handelt sich hierbei um einen Film basierend auf der wahren Geschichte von Mende Nazer, einer 20jährigen Nubafrau, der es erst September 2000 gelang aus der Sklaverei auszubrechen, nachdem sie nach London verkauft wurde. Lt. Film leben heute allein in London immer noch 3000-5000 Sklaven.

Der Film ist sehr schön authentisch gemacht. Einzig ungewöhnlich wirkt die perfekte deutsche Synchronisation, aber gerade darüber braucht man sich ja eigentlich nicht wirklich zu beschweren;) Es ist ein wirklich tragisches, ernstes Thema und ein sehr, sehr schöner Film dazu. Es lohnt sich wirklich sich kurz damit zu befassen, wirklich sehenswert.

Van Lure Wertung, : *****(5/5)

Trailer

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Watch out!

Van Lure;)

Film-Tipp: Ex Drummer

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Ex Drummer

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Genre: Drama

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Ex Drummer ist ein belgisches Drama aus dem Jahre 2007. Es ist der erster Langfilm von Koen Mortier, der Regie führte und das Drehbuch schrieb. Der Film basiert auf dem Buch des flämischen Autors Herman Brusselmans.“ (Wikipedia)

Lange Rede, kurzer Sinn: Ex Drummer muss man einfach mal gesehen haben! Seine oft todernste Atmosphäre und  macht den Film vielleicht nicht gerade gesellschaftstauglich ist aber dennoch sehr interessant und unterhaltsam!

Dries Van Hegen ist ehemaliger Schlagzeuger, erfolgreicher Schriftsteller und liebender Ehemann. Er führt ein geordnetes und zufriedenes Leben, bis eines Tages 3 abgerissene Behinderte vor seiner Tür auftauchen um ihn als Drummer für ihr Bandprojekt anzuhauern. Dries weis nicht was er von dem Angebot halten soll, nimmt jedoch an, um von Neugier getrieben sein eigenes kleines Beobachtungsprojekt über das soziale Elend aus dem die Männer kommen, zu starten. Dazu schlüpft er in die Rolle eines gehandicapten Rockstars und beginnt sein neues Umfeld zu manipulieren. Schließlich führt er gegen Ende absichtlich eine Katastrophe herbei… Van Lure Wertung, : *****(5/5)

Trailer

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Watch out!

Van Lure;)

Film-Tipp: So finster die Nacht

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SO FINSTER DIE NACHT

(Originaltitel: Låt den rätte komma in) engl. Let the right one in

Genre: Horror Drama

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„So finster die Nacht (Originaltitel: Låt den rätte komma in) von Tomas Alfredson aus dem Jahr 2008 ist ein Horror-Drama[1] über die Freundschaft zwischen einem introvertierten Jungen und einem Vampirmädchen in Schweden in Umsetzung des gleichnamigen Romans von John Ajvide Lindqvist. Die Hauptrollen spielen Lina Leandersson und Kåre Hedebrant…“ (Wikipedia)

So finster die Nacht ist auf jeden Fall ein Vampirfilm von der anders schrägen Sorte. So niedlich sich eine Freundschaft zwischen einem Vampirmädchen und einem Jungen in Kinderfilmen auch anhören mag, eine Umsetzung in die reale Filmwelt,verleiht der ganzen Geschichte eine ruhige, schon fast wehmütige Atmosphäre. (Van Lure)

Trailer

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Der 12 Jahre alte Oskar lebt in Blackeberg, Stockholm und ist ein Einzelgänger. Er wird regelmäßig von seinen stärkeren Klassenkammeraden gehänselt,  schikaniert und schließlich sogar bedroht. Wenn er alleine ist gibt er sich gerne seinen Rachegedanken hin, hat aber leider nicht den Mut sich wirklich gegen seine Widersacher zu wehren. Als er eines Nachts draußen vor seinem Wohnblock über den Spielplatz streift, lernt er Eli kennen. Sie ist lt. ihrer eigenen Aussage ebenfalls 12 und erst vor kurzem hergezogen. Ihr haftet ein eigenartiger Geruch an und sie trägt trotz Schnee und Kälte keine Schuhe…
Alles in allem ist sie ein recht eigenartiges Mädchen aber trotz ihrer fremden Art freunden sich die beiden Kinder miteinander an und Oskar verliebt sich schon bald in seine neue Spielgefährtin.  Aber seit ihrem Autftauchen  in Blackeberg geschehen seltsame Dinge, Menschen verschwinden und werden wenig später ermordet aufgefunden…

Meine Bewertung, unter Berücksichtigung das es sich hier um einen Independentfilm handelt: *****

Van Lure.

Ken Park (Tipp)

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Hallöchen allerseits!

Endlich habe ich den Film Ken Park auf der DVD. Ich hatte ihn das erste uns letzte mal vor etwa 2 oder 3 Jahren mit einem Freund aus Bayern gesehen und er ist für mich so eine Art „Kids“ (Den Film hat fast jeder gesehen) nur noch einen Tough amerikanischer. Jedoch stammen beide Filme vom selben Regisseur, Larry Clark. Während „Kids“ von Jugendlichen handelt, die sich versehentlich durch zu wenig Vorsicht mit HIV infizieren, stößt man in „Ken Park“ auf die Zustände in den Elternhäusern der Jugendlichen um die sich der Film dreht. Klingt doch irgendwie ähnlich/ eine Fortsetzung? – Schlichtes Nein. Es handelt sich hier natürlich um keine Fortestzung und Ken Park ist sicherlich auch nichts für schwache Nerven, da man darin von Inzest, über Selbstmord bis Mord mit allen Möglichen Themen in Berührung kommt. Außerdem wird in diesem Film viel gezeigt. Den betrunkenen Vater, der sich in das Zimmer seines Sohnes schleicht, oder den Freund seines Sohnes, der an der Türklinke seines Zimmers versucht seinen sexuellen Kick durch Sauerstoffmangel zu erzielen, etc. etc. aber mehr werde ich hier nicht darüber schreiben. Vielleicht hat einer von euch Lust ihn sich mal zu Gemüte zu führen. Der Streifen reiht sich nicht um sonst zwischen anderen Werken wie „120 Tage von Sodom“ oder „Menschenfeind“ in die „Kindo Kontroves“-Reihe ein.

Lg,

Van Lure.