Archiv der Kategorie: Bühne

Serj Tankian & Orchestra

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Guten Abend Leute!

Wie ist bei euch so das Wetter? Bei uns fielen gerade erst gestern die ersten Schneeflocken. Brrr… wer sehnt sich noch den Frühling herbei? Aber so sehr ich die Kälte hasse und mich lieber auf der kuschligen Couch eingerollt hätte, am Abend musste ich gestern doch raus aus dem Haus. Immerhin war ich im Besitz von Tickets für „Serj Tankian* & Orchestra“ im Linzer Brucknerhaus!!!11

Es war schon ein geiler Abend, wenn auch anders als erwartet. Ich und meine bessere Hälfte haben uns natürlich kleidungstechnisch an das verhältnismäßig vornehme Ambiente angepasst. Als wir dann beim Veranstaltungsort ankamen, habe ich es schonmal bereut nicht einfach leger gegangen zu sein. Die ganze Meute kam in einer breiten Palette von edel bis abgerissen daher, eine bunte Mischung, wie in jedem anderen Konzertsaal auch. Ansonsten gab es auch nicht viele Unterschiede außer das die Karte gesalzene 67,10€ für 1,5h gekostet hat, die Garderobiere Anzüge trugen, das es keine Stehplätze, dafür aber verschiedene Preiskatrgorien gab und der Raum zu hell war um auch nur zu versuchen mehr oder minder heimlich zu rauchen,;) Die Akkustik war dafür allerdings einfach der Hammer!

Wenn ich mich nicht irre war gestern gut die Hälfte der Fans relativ jung, auch wenn der Crowd vom Alter her gut gemicht war. Und was tut ein durchschnittlicher Jugendlicher so wärend eines Konzertes? Hähä. Sie fotografieren. Nein. Sie knipsen. Trotz dem Hinweis neben jedem Eingang. Und siehe da, zufällig hatten auch wir eine Kamera für alle Fälle eingesteckt – leider nicht das beste Modell im Hause, aber hey! – und schossen auch frech das eine oder andere Foto:

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Zum Auftritt selbst, was soll ich sagen. Ich wollte ihn immer schon mal live sehen und es war geil! Der Abend begann mit einer kurzen Ansprache von Mr. Tankian um den ersten Akt seiner (ersten) Oper „Orca“ (Benannt nach dem Wal) anzukündigen. Darauf verließ er vorerst die Bühne und ließ die Musiker allein ihren Job machen. Den restlichen Abend gab es zwischen jedem der 4 Akte 2-3 Titel vom Album „Elect the Dead“ um die Ohren. Darunter fanden sich Meisterstücke wie „Empty Walls“ (Prolog und Reprise), „Money“, Beethoven’s C***, „Lie Lie Lie“, „Honking Antelope“ und my favourite Songs: „Falling Stars“ & „Sky is Over“. Oh yeah!;)

Serj hat auf der Bühne richtig Stimmung gemacht. Zum letzten Lied, Empty Walls,  strömten die Menschen nach vorne zur Bühne und sangen mit. Die Ordnung im Saal war endgültig hinüber;) Das kurze Video von der Cam erspare ich euch an dieser Stelle. Der Sound ist wirklich elend und das Bild auch nicht die Welt-.-

Als Zugabe, aber auch nur weil die Leute am Ende einfach hartnäckiger waren, gabs noch „Gate 21“ (Album Imperfect Harmonies) obendauf! Danach war dann aber endgültig Schluss. Leider sind Orchester da nicht so flexibel, nicht einstudierte Lieder zum Besten zu geben. Vielleicht auch besser so, oder sie sind einfach nicht gewohnt das lautstark nach MEHR verlangt wird.

Sei’s wie’s sei, nachdem sicher war das nichts mehr kommt, haben wir die Beine in die Hand genommen und uns vom Acker gemacht. Kulturhäuser neigen kurz nach Veranstaltungsende immer zu nervenaufreibender Verstopfung;)

Jedenfalls darf man gespannt sein was sich 2013 von diesem Abend auf dem gepressten Silberling wiederfindet. Die Liveversion mit Puplikum oder andere Aufnahme? Nur die 4 Orca-Akte oder auch die anderen Stücke im neuen klassischen Soundgewand? Ich werde es mir wohl oder übel zulegen müssen…

Van Lure.

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*System of a Down-Ex Guy

„Außer Kontrolle“ in den Linzer Landestheater Kammerspielen

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Letzten Samstag (21.Mai) gabs mit meinem Freund wiedermal ein Theater. Genauer gesagt in den Kammerspielen vom Landestheater, sich mal wieder ein Stück Kultur gönnen;). Das Stück? Ich hatte anfangs keine Ahnung von garnichts. Meine bessere Hälfte hatte es vorgeschlagen und ich war für eine Überraschung aufgelegt. Also stellte ich keine weiteren Fragen um die Aufführung unvoreingenommen auf mich wirken zu lassen;) Mittlerweile weis ich es handelt sich um eine Komödie die in England als Erfolgsstück gilt. Ein Schauspiel von Ray Cooney.

„Außer Kontrolle“

Die Stückinfo lt. Landestheater:

Für einen Politiker ist es nicht immer einfach, sein Liebesleben zu organisieren. – Fragen Sie mal Bill Clinton und Silvio Berlusconi! Anstatt sich in der dringenden Nachtsitzung des Parlaments mit der Zukunft seines Landes zu beschäftigen, kümmert sich Minister Richard Willey lieber um die Vertiefung seines außerehelichen Liebeslebens mit Jane, der Sekretärin seines politischen Gegners. Die beiden treffen sich im Hotel, um ungestört eine Nacht voller Leidenschaft zu verbringen.
[Doch was sie in ihrer Suite finden, ist eine Leiche. Die Situation gerät mehr und mehr außer Kontrolle, denn aus jedem Problem, das Richards eilig hinzugerufener Sekretär George Pigden löst, entstehen zwei bis fünf neue. Verschleierung und das Vorspiegeln falscher Tatsachen gehören zwar zum politischen Handwerkszeug, aber das Auftauchen des Ehemanns der Geliebten, der Ehefrau Richards und einer liebeshungrigen Pflegeschwester verlangt dann doch einfallsreiche und außergewöhnliche Maßnahmen, soll der Skandal verhindert werden – denn Rücktritt ist keine Option. Alle Betroffenen werden immer mehr in das Lügengebäude verstrickt, so dass ihnen eigentlich nur eines übrig bleibt: die Geschichte zu glauben!…]

Zum Bühnenbild:

Schauplatz der Komödie war das Hotelzimmer des Ministers Willey. Dafür wurde die komplette Bühne in einen hohen Raum mit Türen, einem Schrank, einem kleinen Wohnzimmerspringbrunnen und einem großen Fenster im Hintergrund verwandelt. Zusätzlich gab es eine interessante Kombination aus Minibar und herabsenkbarer Deckenleuchte, die ich auch gerne zu Hause hätte. Einfallsreich war die Theaterbesatzung von Linz ja immer schon. Jedenfalls waren es damit schon einmal mehr Kulissen als ich anfangs erwartet hatte und ich war in Erinnerung an Arsen und Spitzenhäubchen, was mir im Februar im Großen Haus sehr gut gefallen hatte, dementsprechend gespannt auf die Handlung.

Zur Inszenierung:

Es war eine britische Komödie, soviel merkte man gleich, denn sie war randvoll gepackt mit mitreißender Situationskomik. Die Akteure verstrickten sich im Laufe der Geschichte immer weiter in ihrem eigenen Lügennetz und sorgten damit beim Publikum für mehr als nur den einen oder anderen Lacher. Dachte man in der Mitte das Chaos wäre nun komplett wurde man schnell eines Besseren belehrt indem immer mehr Figuren mitmischten und Verwirrung stifteten. Leider konnte man sich deswegen auch nicht so gut mit den einzelnen Personen befassen, was alles ein wenig flach wirken ließ. Vielleicht hatte ich auch zu hohe Erwartungen, die im Rollenwirrwar auf der Bühne garnicht erfüllt werden hätten können. Die Hauptsache unterm Strich aber ist das es ein sehr unterhaltsames Stück war, dessen Kernbotschaft sich erst kurz bevor der Vorhang fiel offenbarte. Doch die Pointe verrate ich hier nicht;)

Fazit:

Ich gebe dem Stück also **********9/10 Punkte in meiner Van Lure Wertung. Wer seine Lachmuskeln also gern etwas trainieren möchte sollte sich „Außer Kontrolle“ aber schnell ansehen da nur noch am 30.05 & 08.06 eine Vorstellung stattfindet. Wer also Lust darauf hat die Kontrolle mal aus der Hand zu geben und sich berieseln zu lassen, hier gehts zu den Terminen.

eure Van Lure.

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„A Clockwork Orange“ in den Linzer Landestheater Kammerspielen

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Am Samstag, dem 25.Feb., habe ich mir die Premiere der Landestheaterversion von „A Clockwork Orange“ in den Kammerspielen, also auf der kleinen Bühne, angesehen. Nachdem ich im Gegensatz zu ‚Arsen und Spitzenhäubchen‘ diesmal den Film vorher kannte, wollte ich unbedingt wissen wie die Story umgesetzt, was verändert wurde, wie die Charaktäre rüberkommen…  also auf nach Linz!

Die Stückinfo lt. Landestheater:

[Der fünfzehnjährige Alex stammt aus gutem Haus und liebt Beethovens Neunte Symphonie. Als Anführer einer Gang sucht er gemeinsam mit seinen gleichgesinnten Freunden den absoluten Kick in Gewalt und Drogen. Jeden Abend treffen sich die Jungs und gehen ihrer Lieblingsbeschäftigung nach: Schlägereien, Raub und sogar Mord.
Bei einem dieser nächtlichen Raubzüge wird Alex von der eigenen Gang verraten, auf frischer Tat ertappt und verurteilt ins Staatsgefängnis gebracht. Nach zwei Jahren Haft meldet sich Alex freiwillig als Versuchsperson für eine neue Behandlungsmethode namens Ludovico-Technik. In diesem gewagten Experiment wird er einer Gehirnwäsche unterzogen, die ihm seine Aggressionen austreibt und ihn nur noch Gutes tun lässt, ihn aber gleichzeitig völlig willenlos macht. Ziel der Behandlung ist es, bereits den Gedanken an Gewalt zu bestrafen.
Als perfekter Mensch (oder besser gesagt als willenlose Maschine) wird Alex scheinbar geheilt in die Freiheit entlassen…]

Zum Bühnenbild:

Für die jeweils benötigten Szenen und Bühnenbilder werden die Möbel und Requisiten von den Darstellern selbst nach Bedarf auf die Bühne geschoben oder von oben abgeseilt und kurz aufgebaut. Neben dem normalen Weg auf die Bühne ist es den Darstellern auch möglich über mehrere stufenartig angeordnete Hebeelemente am vorderen Bühnenrand hinauf zusteigen. Zusätzlich werden verschiedene Videoaufnamen u.a. von Szenen des Stückes auf eine große Stoffwand projiziert um die Handlung zu unterstreichen. Von der Ausstattung her wirkt die Aufführung etwas wild zusammengestückelt. Das Hauptaugenmerk liegt daher eher auf den Kostümen und der schauspielerischen Umsetzung der verschiedenen Rollen.

Zur Inszenierung:

Die Rolle von Alex, sein bösartiges Wesen, den gemeinen Humor und vor allem die schräg-blumige Jugendsprache die er pflegt, fand ich verdammt gut von Darsteller Wenzel Brücher rübergebracht. Genauso überzeugend wie seine Droogs George, Pete und Dim. Schräg fand ich die Figur vom ‚Guten Ludwig Van‘ der mit glänzendem Anzug und grauer Steckdosenfrisur ‚die Bretter rockte‘.
Mir fiel u.a auch ‚Der Autor‘ auf, der in der Geschichte nach einem Überfall durch die Droogs im Rollstuhl landet und obwohl er als Schauspieler nicht wirklich gelähmt ist, erstaunlich gut mit dem fahrbaren Untersatz umgehen konnte. Das Bühnenbild ist zwar schon die halbe Miete, aber am wichtigsten sind noch immer die Schauspieler und den Job den sie machen. Ich würde sagen in diesem Falle kann man über die weniger aufwendige Austattung hinwegsehen;)

Fazit:

Im großen und ganzen fand ich das Stück ganz in Ordnung weil es sich um eine freie Interpretation des Filmes handelt. Ich gebe dem Stück also **********8/10 Punkte in meiner Van Lure Wertung weil mich der Aufbau ziemlich an Jekyll & Hyde erinnert. Dennoch möchte ich Theaterfans, für welche die visuelle Gestaltung nicht so wichtig ist, Aufführung wie Stück ans Herz legen!

eure Van Lure.

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„Arsen und Spitzenhäubchen“ am Landestheater Linz

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Gestern war ich zur Premiere von dem Schauspiel „Arsen und Spitzenhäubchen“ im Großen Haus des Landestheaters Linz um mal wieder etwas Kulturluft zu schnuppern. Dazu muss ich sagen das ich den dazugehörigen Film nicht kannte und mir lediglich die kurze Handlungsbeschreibung auf der Theaterhomepage durchgelesen habe. Durch die Stückinfo neugierig geworden, habe ich mir das Stück trotz einer angegebenen Spieldauer von 2:45h schließlich zu zweit angesehen.

Die Handlung:

Ort des Geschehens ist die alte Villa Brewster in Brooklyn, New York. Die beiden Schwestern Abby und Martha Brewster sind zwei nette ältere Damen, die sich stets freundlich und geradezu hingebungsvoll um ihre Gäste und ihren verrückten Neffen Teddy kümmern, der sich die meiste Zeit für den Presidenten der Vereinigten Staaten hält. Ihre Gastfreundschaft und besonders Marthas Kochkünste sind berühmt.
Auch Teddys Bruder Mortimer, von Beruf Theaterkritiker, und die Pastorstochter Elane haben sich in diesem Haus gefunden und der Pfarrer und die Polizisten schauen ebenfalls gerne immer wieder auf einen Besuch und den einen oder anderen Keks vorbei. Die Idylle wird jedoch gestört, als Mortimer eines Abends, auf der Suche nach einem seiner Skripte, eine True öffnet und darin eine Leiche findet. Völlig aus dem Häuschen konfrontiert er seine beiden Tanten mit diesem Fund, da er zuerst Teddy für den Mörder hält. Noch verwirrender wird die ganze Situation für ihn, als ihm die beiden Damen gestehen dass der Mord auf ihr eigenes Konto geht und es sich bereits um den 12. Gast handelt, den sie von ihrem einsamen, leidvollen Leben erlöst haben. Nach ihrem Ableben werden die alten Herren stets im Keller beerdigt – inklusive Trauerfeier.
Mortimer kann es nicht fassen und sucht nach einer Lösung seine Tanten zu schützen. Als dann auch noch der dritte Neffe und Tunichtgut Jonathan nach mehreren Jahren in Begleitung eines Chirurgen mit zweifelhafter Ethik wieder auftaucht uns selbst eine Leiche im Schlepptau hat überschlagen sich die Ereignisse…

Zum Bühnenbild:

Schon beim ersten Blick auf das Bühnenbild war ich begeistert, da man nie weis was einem am Landestheater erwartet. Das Bild zeigt das Innere der Villa. Im Zentrum befindet sich der Wohnzimmerbereich, umgeben von Fenstern, Treppen und Türen, durch welche die Schauspieler die Bühne betreten und verlassen. Die gesamte Konstruktion ist aufwendig, wirkt massiv und lässt auch ein Turnen der Darsteller am Treppengeländer zu. Um es anders auszudrücken, diese Kulisse wird richtig in das Stück eingebunden, anstatt nur als „bloßer Hintergrund“ zu fungieren.

Zur Inszenierung:

Die Rolle der „Martha“ wurde aufgrund eines Todesfalles von einem männlichen Kollegen übernommen, wobei der Herr trotz seiner Größe und breiteren Figur in seiner Rolle ganze Arbeit geleistet hat und dementsprechend überzeugend rübergekommen ist. „Abby“ hingegen, auch wirklich weiblich, ist von geradezu zierlicher, kleiner Statur, was dem ungleichen Paar ein lustiges Aussehen verleiht. Aber ich will mich nicht nur an diesem Paar aufhängen, denn – wie könnte es denn sonst sein – sämtliche Darsteller haben wiedereinmal Spitzenarbeit geleistet. Ob eine kleine Tanzeinlage, eine komische Balgerei, ein geträllertes Liedchen, verrückte Aktionen oder schräge Dialoge – die Akteure gehen in ihren Rollen auf und werfen sich mit vollem Körpereinsatz ins Geschehen!

Fazit:

Wer bei diesem Stück nicht lachen muss hat wirklich keinen Humor! Ich konnte mich stellenweise kaum noch halten bei dem Stück und so ging es wohl auch „dem Chirurgen“ auf der Bühne als ein kleiner Patzer mit dem nächsten Einsatz passierte. Aber alles halb so tragisch, denn das Lachen steckte schließlich auch das Puplikum an und sorgte für zusätzliche Unterhaltung. Ich gebe dem Stück volle**********10/10 Punkte in meiner Van Lure Wertung und kann es jedem Theaterliebhaber und solchen die es noch werden wollen weiterempfehlen! Das Landestheater hat sich mal wieder selbst übertroffen und macht Lust auf ein baldiges Wiedersehen;)

Wer nun Lust auf „Arsen und Spitzenhäubchen“ bekommen hat findet hier die Termine für die nächsten Aufführungen.

eure Van Lure.

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Jekyll & Hyde – Oberösterreichische Erstproduktion

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Am Landestheater Linz

N’Abend Leute!

Letzten Freitag war ich mal wieder im Landestheater zugegen um mir die Musicalinszenierung von Jakyll & Hyde anzusehen.

Die Handlung:

London im Jahre 1888: Der ambitionierte Arzt Dr. Henry Jekyll ist von seiner Mission, eine Medizin gegen Wahnsinn zu finden, geradezu besessen. Das Komitee des Krankenhauses, in dem er arbeitet, lehnt aber seine Forderung nach Erprobung am Menschen ab. Sein privates Glück, die Verlobung mit der bezaubernden Lisa Carew, wird durch die heftige Kritik an seiner Arbeit überschattet. Enttäuscht und frustriert sucht Jekyll seine Wut in einem verrufenen Londoner Pub zu ertränken, wo er der Prostituierten Lucy Harris begegnet, mit der er eine ungewöhnliche Beziehung beginnt. Jekyll trifft den folgenschweren Entschluss, das Experiment an sich selbst zu wagen. Allein in seinem Labor nimmt er das Elixier JH7 ein und wird zum unberechenbaren Edward Hyde. Zwei Seelen bestimmen von nun an sein Leben, beide fordern ihre eigene Welt. (Stückinfo Landestheater)

Zur Inszenierung:

Ich bin von der Aufführung ein klein wenig enttäuscht da ich am Landestheater schon einige Musicals gesehen habe und mir hier irgendwie das Herz bei den Liedern gefehlt hat. Die Stimmen der Akteure waren wie immer Wahnsinn aber es war eigentlich keine Nummer für mich dabei, die ein richtiges Musicalfeeling aufkommen lassen hat. Das kann man jetz der ernsten Story zuschreiben oder auch nicht. Ich lass das jetzt mal so im Raum stehen.
Bis zur Hälfte des Stücks hatte ich eher den Eindruck wir stehen noch am Anfang der Geschichte. War die Einleitung so lange, oder der Handlungsablauf einfach zu ruhig und unspektakulär, die Grenze dazwischen verschwimmt ein wenig. Die verhältnismäßig schwachen Lieder tun der Qualität der Spieler jedoch keinen Abbruch.

Was mir allerdings sehr gut gefallen hat – sogar am Besten von der ganzen Aufführung – waren die Tanzeinlagen und die Choreographien. Das war das erste Mal das irgendwie Interesse an Ballett gezeit habe. Die anmutigen, fließenden Bewegungen -und die dahintersteckenden Anstrengungen- haben mich richtig in ihren Bann gezogen.

Die Requisiten:

Requisiten waren eher wenige vorhanden. Zwar war die Kleidung, wie immer eine ausgewogene Mischung aus schrill und ungewöhnlich bis hin zu authentisch für dass Stück, aber neben nur dem Nötigsten an Gegenständen für den Handlungsablauf  war das auch schon der einzige Blickfang.
Natürlich durfte eine Nebelmachine auch nicht fehlen und der großzügige Einsatz von allen Seiten schuf eine sehr angenehme, wabbernde Atmosphäre auf der Bühne. Um das Bild ein wenig aufzupeppen, war an der hinteren Bühnenwand ein großer Bildschirm angebracht, auf dem kurze (alte) Filmausschnitte und grobe, sich bewegende Skizzen projiziert wurden. Besonders die Schlussszene hat es mir angetan, als mit den Nebelmachinen, dem Projektor und der Beleuchtung die Illusion eines Nebelschwadenversunkenen Weges geschaffen wird, der nach hinten in die Ferne führt.

Fazit: Die Handlung plätschert ein wenig zu ruhig vor sich hin und die Lieder reißen leider nicht so mit wie in anderen Landestheater-Produktionen. Die Choreographie hingegen und die Beleuchtung/Projektionen finde ich technisch und optisch genialst! Und schon allein deswegen bereue ich es nicht, mir die Aufführung doch noch angesehen zu haben. Allerdings hätte ich mir doch gewünscht man würde auch diesmal von der Drehbühne gebrauch machen um einen Szenenwechsel klarer zu deffinieren und die ganze Umgebung, die Zeit, in der das Stück spielt besser zu visualisieren.
Dafür gibts bei der Van Lure Wertung: ***** (3,5/5)Sterne.

Van Lure.

Sweeney Todd – Landestheater Linz

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Hallo alle zusammen!

Es ist doch mal wieder ein Post fällig und was würde sich besser als Thema eignen als ein kurzer Bericht über die Linzer Version von Sweeney Todd, die ich mir 4ten Oktober angesehen habe.

Wie immer, gebe ich hier meine eigene Meinung zum Besten, sollte jemand etwas dazu zusagen haben, kann er diese gerne in Form eines Kommentares tun. Wer jedoch meint er weis hier alles besser, hat er das Lesen meines Berichtes sowieso nicht nötig. Es ist nicht meine Absicht etwas falsches zu Behauten oder jemanden vor den Kopf zu stoßen.

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Also beginnen wir bei der Bühne. Ohne den Einsatz der Drehbühne musste das gesamte Stück ohne großartigen Wechsel der Kulissen auskommen. Das Bühnenbild symbolisierte eine Karge Umgebung mitten in London. Die Wandverkleidung vermittelte den Eindruck von grauem Metall.

Die einzelnen Orte an denen das Stück spielt, wie Johannas Zimmer, der Salon des Barbiers, Mr. Lovets Meatpieshop oder Pirellis kleiner Laden befinden sich ohne Abteilung in den verschiedenen Ecken der Bühne.

Die instrumentale und gesangliche Begleitung wird gleichzeitig auch von den Darstellern übernommen. So wird zum Beispiel der Bogen des Chellos(?) zum Gehstock des Büttels Bamford, während er sein Instrument  manchmal durch die Szenen mit sich trägt.

Für die Inszenierung wurden sämtliche Lieder in deutsche Sprache gekleidet. Dessen Umsetzung war für mich als Liebhaber der Filmmusik von Stephen Sondheim besonders interessant. Die Texte passten übersetzt mal exakt auf die Filmversion, mal musste man sich aufgrund einfach unreimbarer Wörter anderweitig aushelfen.

Die Kostüme passten Angesichts der zur verfügungstehenden Mittel sehr gut in das Konzept. Besonders die hohen Stiefel und schwarze Kleidung der Rolle des Sweeney Todd fand ich als sehr gut passend.

Was mir auch noch auffiel war die Lichttechnik – also die „Beleuchtung“ der Szenen und einzelnen Akteure, doch an der hatte ich beim Landestheater ja noch nie etwas auszusetzen.

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Leider gab es auch ein paar Kleinigkeiten die mir weniger gefielen. Da wären in erster Linie die Darstellungen der Sterbeszenen auf dem Rasierstuhl, welche mit einem lauten, schrillen Pfeifton/Schrei der für das menschliche Gehör schon als grenzwertig zu bezeichnen ist, und einer in stechend rotes Licht getauchter Bühne sybolisiert wurden.

Nach dem Ableben des Opfers, wurde diesem ein weiser Kittel angezogen und zurück zu seinem Instrument gesandt, was auf mich etwas kurios wirkte, da sich der Darsteller immer direkt nach seinem Tod wieder erhob um in den Hintergrund zurückzukehren und weiter musikalisch mitzuwirken. – Es ist auch nicht leicht eine andere Umsetzung zu finden.

Weiters hat mir auch der Openingsong über Sweeney Todd selbst nicht besonders gefallen, da er in meinen Ohren zu abgehackt klang und atmosphärisch nicht zu den restlichen Stücken passte.

Noch etwas, was nicht recht passen wollte, war Todds Brief an Richter Tulpin, der mit einem kirchlich-choralen Touch von den Darstellern gesungen wurde. Diese Szene passte in dieser Form leider überhaupt nicht hinein und wer den Film nicht kennt, verliert schnell den Überblick.

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Natürlich gäbe es noch viel mehr an der Vorstellung herVorzuheben, doch statt dessen möchte ich nun meine Endwertung abgeben.

Trotz ein paar Kleinigkeiten ist die Linzer LandestheaterVersion wirklich sehenswert. Das Stück macht Spaß und ist spannend. Jedoch empfehle ich auch den Film anzusehen, denn wer den nicht gesehen hat und vielleicht auch nicht unbedingt ein Programmheft zur Hand hat kann eventuell den Faden verlieren.

Das Stück ist also nicht nur mitreißend sondern erfordert auch die volle Aufmerksamkeit des Besuchers. Darum gibts von mir als Note eine 8,5.

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Ich würde mich auch über die Schilderungen anderer Besucher freuen, also nur zu;)

Nun denn,

ein schönes Wochenende also;)

Van Lure.

Der Barbier von Sevilla

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…oder „Die nutzlose Vosicht“, von Gioacchino Rossini.

Guten Tag!

Ja, reichlich verspätet aber doch, habe ich mich nun dazu durchgerungen endlich den Post hier zu verfassen! Am 31.01 waren ich und mein Schatz wiedermal am Landestheater zugegen. Komisch, ein Altstadtpäärchen das in 5 Monaten noch nie zusammen im Kino war, aber dafür schon 5 mal im Theater…

Gut, also, das Stück hieß Der Barbier von Sevilla. Eine Oper um genauer zu sein. Und dieser Post hier soll Lob und Tadel aussprechen. Doch bevor wir zur Aufführung kommen, widemen wir uns zuerst lieber etwas der Handlung.

Die Handlung:

Das ganze Stück spielt Ende des 18. Jahrhunderts in Sevilla. Graf Almaviva, ein Rosenkavallier hat sich in die schöne, junge Rosine verliebt. Dr. Bartolo, der eifersüchtige Vormund des Mädchens buhlt jedocht auch um deren Gunst, da sie eine reiche Erbschaft erwartet. So versucht der Graf mit Hilfe des Barbieren Figaro der Schönen näher zu kommen indem er sich als betrunkener Soldat Einlass in das Haus verschafft, – so gelingt es ihm ihr einen ersten Liebesbrief zuzustecken, landet jedoch selbst beinahe im Staatsgefängnis. Aber er kann sich davor noch einmal bewahren und nimmt den nächsten Anlauf als Musiklehrer, während auch Figaro seine Handwerkskünste in den Dienst Dr. Bartolo’s stellt um ihm zu Hilfe zu kommen. Hauptcharakter ist die Rolle des Figaro der Almaviva zu den Verkleidungen rät und Bartolo ablenkt während sich die beiden Jungen beim Musikunterricht näher kommen…

Zur Inszenierung:

Das Stück war auf italienisch, was wir leider nicht verstanden haben. Aber das tut der Sache nicht wirklich einen großen Abbruch, denn ein paar Schlüsselwörter versteht man immer und man konnte der Handlung auf der Bühne gut folgen. Man konnte auch an der Reaktion des Puplikums teilweise erkennen das ca. 80% im Saal kein Wort verstanden;)

Stimmlich absolut empfehlenswert und genial! Wie gesagt, es war eine Oper. Also, Oper = singen;) Am beeindruckensten war die Rolle des Figaro, der vom Spanier Isaac Galán gespielt wurde, der dem Charakter einen gewissen Witz und Charme verliehen hat und die Arien in seinem kräftigen Bariton schmetterte.

Aber ich will nicht lange von den Darstellern reden. Sonst würde ich noch Stunden hier sitzen und schreiben.

Zum Bühnenbild: Die Bühne selbst wurde etwas schräg gesetzt und eine leicht ansteigende Rampe parralell an der Vorderseite angebracht, sodass die Protagonisten und der Chor im „Zick Zack“ hinaufgehen mussten. Die Kulisse bestand aus weißen, fast raumhohen Platten, die als Andeutung von Wänden oder Hausmauern auf beiden Bühnenseiten aufgebaut waren. Während der Vorstellung wurden sie auch fallen gelassen und/oder duch Platten ergänzt, die man von oben herabließ.

Was mich beeindruckt hat, war das Spiel mit dem Licht. Der berühmte rote Vorhang öffnete sich und dahinter befand sich ein durchsichtiger, zahrt-grauer Schleier den man zuerst kaum warnahm bis man den roten Schimmer und die Falten darauf bemerkte. Es sah aus, als ob der rote Bühnenvorhang von vorhin lediglich immer durchscheinender wurde. Aber das muss man selber gesenen haben, denn es ist schwer das zu umschreiben. Alles in allem, ein guter Einfall.

Die Requisiten:

Bei dieser Theaterproduktion kann ich einmal die Fülle an Requisiten nicht bekritteln. Da wegen der aufgebauten Bühnenschräge die Drehvorrichtung nicht zum Einsatz kommen konnte, wurde das Problem bezüglich dem Wechsel der Kulissen, bzw. dem Wechsel der Requisiten durch eine in Anzüge gekleidete Crew gelöst, die die Objekte wähernd der Vorstellung austauschen. Das ist zwar ein kleines Manko, aber nur ein kleines, denn die Frage, wie es sonst hätte besser von statten gehen sollen kann auch ich nicht beantworten.

Ich könnte noch weit mehr darüber schreiben. Aber ich denke, wirklich Interessierte sollten sich das Stück besser selbst ansehen, als sich nur auf meine Kritik zu verlassen;) Es ist auf jeden Fall ein Muss für Opernfans und Theaterfreaks;) Lasst euch vom Italienisch nicht abschrecken.

SVdL

„Adam Schaf hat Angst!“

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Gestern war es wie angekündigt wiedermal so weit. Ich +1  sind am Abend zum Theater gepilgert um uns das Stück „Adam Schaf hat Angst“ mit Karl M. Sibelius im Eisenhand anzusehen.

Schon bei den „Livin Dead Clowns“ konnte ich nicht umhin den neuen Aufbau der Lokation zu loben, da jeder Besucher die Möglichkeit hat in der ersten Reihe zu sitzen, doch dieses Mal hatten wir sogar in der ersten Reihe noch die besten Plätze;) Ganz unten, Platz 34/35 so nahe am Geschehen das uns so gut wie nichts etgehen konnte. Perfekte Sicht inklusive.

Für seine Soloauftritte ist Sibelius ja bereits bekannt und auch diesmal wurden wir nicht enttäuscht. „Adam Schaf hat Angst“ ist ein biographischer Liederband von Georg Kreisler und handelt von dem Theaterschauspieler „Adam Schaf“(Karl M. Sibelius) der in Begleitung des Klaviers aus seinem Leben erzählt. Welche Rollen er in seiner Jugend gespielt hatte, wie ihn das Puplikum liebte, aber auch die negativen Seiten der Branche. Dabei schneidet er nebenbei Themen wie „Politik“, „Nationalsozialismus“, „Homosexualität“ und der gleichen auf die ihm eigene humorvolle Art an und begeistert sein Puplikum mit seiner Stimme. Lange Rede kurzer Sinn: Meine Wertung: 9.5 ;)

Auf jeden Fall für einen TheaterFan einen Gang ins Eisenhand wert;)

Lg,

SVdL

La Cage aux Folles

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Gestern waren wir wieder, wie angekündigt, im Theater, bei „La cage aux folles.“ Es war genial wie eh und je! Die Belegschaft hatte etwas mit dem Reservierungen gepuscht und ansonten gabs auch ne riesige Ladung Nervenkitzel wegen ein paar „nicht erschienen Personen“, die mir fast den letzten Nerv geraubt haben… aber letztendlich hat sich alles nicht zum Guten gewendet und wir konnten die Vorstellung genießen. 1.Klasse, Parkett, 2.te Reihe, Mitte. Also perfekte Sicht! Was will man mehr? Vielleicht eine Ermäßigung beim Preis, und die haben wir auch als Berufschüler und leidender Zivildiener in Anspruch genommen.

la-cage-karte.jpg

(Ein Käfig voller Narren. 1973 schrieb Jean Pirot das französische Stück, welches 1978 verfilmt wurde und bald darauf zu einem der erfolgreichsten Filme des Drag-Queen-Milieus wurde.)

Handlung: (wie vomTheater beschrieben)

Georges führt ein beliebtes Nachtlokal, das Cage aux Folles, in dem allabendlich eine Truppe tanzender und singender Paradiesvögel das Publikum begeistert. Albin ist in der Rolle der Diseuse Zaza der Star der abendlichen Show, ein begnadeter nicht mehr ganz junger Meister der Travestiekunst. Albin und Georges sind ein Liebespaar, das den gemeinsamen Alltag und die künstlerische Zusammenarbeit mit allen Höhen und Tiefen über 20 Jahre gemeistert hat und das gemeinsam Georges Sohn John-Michel – gezeugt in flüchtiger Neugierde – großgezogen hat.

Nun wird ihre Beziehung auf die Probe gestellt: Jean-Michel will die Tochter des konservativen Politikers und Moralapostels Edouard Dindon heiraten, der sich ausgerechnet dem Kampf gegen jeglichen Liberalismus verschrieben hat. Die Familien sollen sich zur Verlobung kennen lernen. Während die Dindons bereits auf dem Weg sind muss schnell eine richtige, eine „normale“ Familie her. Georges wird ein neuer Beruf angedichtet, die Wohnung wird von allerlei Sonderlichkeiten befreit, aber vor allem Albins exzentrische Persönlichkeit stellt ein unübersehbares Problem dar. Die Katastrophen überstürzen sich…

So, mehr sag ich nicht. Wer das Stück sehen will, es sind noch ein paar Termine bekannt gegeben worden;) Nur eins ist sicher: Auf meiner Theaterskala bekommt das Musikal 10 von 10 möglichen Punkten. Ich habe selten so überzeugende Schauspieler gesehen, überhaupt was das Küssen anbelangt;) Neugierig? Das war auch meine Absicht.

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Nach dem Theater sind wir dann noch ins Absolut, wo wir auch sofort unser Geburtstagskind Thomas gefunden haben:

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Nach ner Weile gings dann weiter ins Insas, wie könnte man so einen Abend auch ohne auskommen?;) Dort gabs für unser Dommas lein auch ein „Geburtstags-Dingens“ gratis.

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Leider war zumindest ich nicht betrunken genug und so endete das Rendezvou mit der GoGo Stange noch bevor es richtig begonnen hatte… Etwas später im Lysi war ich dann schon ziemlich betrunken. Die Zeit war leider auch zu knapp, wir hatten gerade noch Gelegenheit eine Geis im Lysi zu leeren, als wir auch schon zum ausgemachten Treffpunkt zu meiner Mom & Cousine mussten, um nicht die ganze Nacht in der Altstadt fest zu sitzen.

Es war auf jeden Fall ein super Abend!

So, das wars auch schon wieder von mir;)

SVdL

Russische Männer gehen im Stringtanga in Paris spazieren…

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Living dead Clowns

-Eisenhand, Linz

 Das Wochenende war wiedermal hammermäßig;) Gestern war ich +1 zum ersten Mal im Eisenhand und habe mir die „Living dead Clowns“ angesehen.

Hier kurz die Beschreibung des Stückes, wie sie auf dem Flyer gedruckt ist:

„Schrullige, eigenartige Figuren platzieren sich vor einem samtigen Vorhang auf der Bühne. Fett und ausgefressen rollt der Direktor auf die Bühne, um seinen Zirkus der Clowns zu dirigieren. Musikkabarett von einer anderen Seite, -unterhaltsam, grotesk, verrätselt. Eine Unterwelt schwelenden Humors, ein Abend eigenwilliger und grotesker Darbietung, muikalisch revuepassierender, blendender Unsinn. Bekannte und unbekannte Songs werden gespielt, dazwischen wird über Orangen referiert. Musik wird verwurstet, ins Absurde verzerrt. Und nie ist klar, was als nächstes passieren wird.“

 …Und es stimmt! Der Flyer hatte nicht zu viel versprochen. 2 Stunden erste Güte Hirnwixerei von 5 musikalischen Tausendsassern.

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„Es steht ein Hirsch im Wald“

„Steht da ein Hirsch im Wald?“

„Es steht ein Hirsch im Wald.“

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„Ich habe verschiedene Modelle Nasen zu verkaufen.

„Was sollen sie denn kosten?“

„Nichts.“

„Dann kauf ich sie natürlich.“

„Das ist aber schade für Sie.“

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So herrlich bizarr das man froh ist einen Tisch vor sich zu haben um nicht vor Lachen zusammen zubrechen! Alles wurde noch dazu todernst vorgetragen. Musikalisch bin ich extrem begeistert denn jeder von den Darstellern konnte mehere Instrumente und sie haben trotz der lustigen Kleidung und den abgedrehten Texten sehr professionell gewirkt.

„Unser Kind ist eine fette Sau“

XD

Ich liebe diese Aussage! Ich weis nicht wie oft ich den Satz heute -neben „Russische Männer gehen in Stringtangas in Paris spazieren“ – gesagt habeXD

Mich fasziniert noch immer diese tiefgreifende, bewegende Lyrik des StückesXD

*sing*singsing*singsing*singsing*… *sing*singsing*singsing*singsing*…

BASS!… BAAASS!… Bass, Bass, Bass, Bass, …

~~~

Nun denne,

Schönen Abend noch!

*sing*singsing*singsing*singsing*… *sing*singsing*singsing*singsing*…

SVdL;)