Archiv der Kategorie: Kino/ TV/ DVD/Bühne

Film-Tipp: V for Vendetta (kurz)

filmtipp

Anläßlich des heutigen Datums, dem 5. November, möchte ich einen Filmtipp zur Abendgestaltung abgeben:

V for Vendetta

Punkt. Keine Inhaltsangabe. Keine Backroundinfos. Das würde heute auch zu viel Zeit in Anspruch nehmen und ich habe heute etwas besseres zu tun, als ausführlich über einen meiner absoluten Lieblingsfilme zu bloggen: mir nämlich die DVD von eben diesem in den Player zu knallen und ihn mir mit meinem Schatz bei Chips & Pizza reinzuziehen!

Aber ich habe es immerhin gerade noch fertiggebracht euch den Trailer rauszusuchen, sollte jemandem der Streifen nach der Anonymus-Bewegung immer noch kein Begriff sein.

Also, auf zur Videothek, oder holt ihn euch sonst wo her, heute ist der perfekte Tag um ihn sich reinzuziehen, da es im Film auch um den 5. November und bedeutungsschwere Ereignisse geht! Das Ansehen lohnt sich jeden Fall! Vielleicht schiebe ich die nächsten Tage bei Lust und Laune noch ein ausführliches Review hinterher, aber für jetzt ist mal gut.

Stay tuned!

Van Lure.

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Kritik zu „High Tension“

Film Flopp

High Tension

Genre: Horror/ Splatter

Bei „High Tension“ (Originaltitel „Haute Tension“) handelt es sich um einen französischen Horror/Splatter-Film aus dem Jahr 2003 von dem gebürtigen pariser Regisseur, Produzent und Drehbuchschreiber Alexandre Aja.

Die Handlung im Groben:

Zu Anfang beobachtet man eine vermeintlich noch relativ normale Szene. Ein Trucker steht mit seinem Wagen im Nirgendwo. Er stöhnt und läßt sich augenscheinlich gerade von einer Frau oral verwöhnen. Nachdem er jedoch fertig ist und den Wagen startet, wirft er einen abgetrennten Frauenkopf aus dem Fenster und fährt seines Weges…

Darauf beginnt erst die eigentliche Story:

Die Studentinnen Alex und Marie besuchen das abgeschieden gelegene Landhaus von Maries Eltern um sich in Ruhe auf ihre Examen vorzubereiten und sich ein wenig Erholung zu gönnen. Doch in der Nacht taucht plötzlich jener unbekannter Irre vom Anfang des Filmes auf, der Maries Eltern und ihren kleinen Bruder aufs Brutalste abschlachtet, nur um ihre Tochter anschließend in seinen abgewrackten Lieferwagen zu verschleppen. Das zweite Mädchen, Alex kann sich vor dem Mörder in Sicherheit bringen und schafft es unbemerkt im Wagen mitzufahren. Als sie an einer Tankstelle halten, flieht sie heimlich in die Verkaufsräume um beim Tankwart Hilfe zu holen. Doch der Entführer tötet diesen und fährt weiter seines Weges. Weil Alex der Polizei am Telefon keine Auskunft darüber geben kann, wo sie sich befindet, beschließt sie alleine die Verfolgung mit dem Wagen des Toten und dessen Pistole aufzunehmen. Sie holt ihn schnell ein und verliert ihn wieder im nächsten Wald. Plötzlich tauchen im Rückspiegel die Scheinwerfer des Lieferwagens auf und der Fahrer läßt aus dem Fenster aus seiner Hand Patronen fallen, worauf Alex feststellt das ihr Widersacher an alles gedacht hat und ihr Magazin zuvor geleert hat. Ihr Wagen wird von der Straße abgedrängt. Schwer verletzt kann sie sich in ein verwahrlostes Gewächshaus retten, wo es schließlich zum Showdown zwischen Verfolger und Gejagter kommt, bei der der sadistische Hinterwäldler stirbt. Alex befreit ihre Freundin aus dem Wagen, die jedoch alles andere als dankbar über die Rettung ist. Es stellt sich raus, das Alex sich den Unbekannten nur eingebildet hat, weil sie in Marie verliebt ist und selbst die grausamen Taten begangen hat. Es entwickelt sich ein finaler Kampf zwischen den beiden ehemaligen besten Freundinnen, den Alex verliert.

Am Ende wird sie in eine Psychiatrie untergebracht, während Marie mit ein paar Verletzungen davon kommt…

Meine Meinung:

“High Tension” soll im Horror/Splatter Genre ja so was wie Kult sein. Gerade eben habe ich mir den Streifen zum ersten Mal reingezogen und ich muss schon sagen, der Regisseur versteht wirklich Spannung aufzubauen, wie der Titel zu deutsch „hohe Spannung“ schon verspricht… aber ALTER FALTER das Ende dieses Filmes ist mit Abstand das Beschissenste und Mieseste das ich jemals über mich ergehen lassen musste! Ohne Scheiß, dieses Ende schafft es tadellos einen bis dato super Film rückwirkend als absolut beschissen in die Erinnerung zu brennen. So ein Verhau! Warum ist so ein Mist Kult?

Der Titel passt ja ganz gut, ich hatte genug Nervenkitzel… aber ich kann nicht aufhören auf dem Miserablen Schluss rumzureiten. So viel Unlogik kann man nicht verzeihen. Wer ihn sich ansehen will, sollte abschalten sobald der Irre tot ist. Alles was danach kommt ist Bullshit!

Ein paar Beispiele gefällig?

  • Wenn der Mörder eigentlich immer das Mädchen war, warum läßt sich am Anfang der Typ einen von einem abgetrennten Kopf einen blasen?
  • Wie kann sie im Laderaum des Wagens mitfahren, wenn sie ihn eigentlich steuern sollte?
  • Wie kann sie später den Wagen mit einem zweiten Auto verfolgen, wenn Derjenige, der da vor ihr fährt gar nicht existiert?
  • Wieso gibt es zu Hauf Szenen in denen sie sich vor dem Kerl versteckt, jedoch beide zur selben Zeit im Bild zu sehen sind?
  • Wie kann sie bei der festgeketteten Marie im Zimmer sein, während der kleine Bruder vor dem Fenster im Feld erschossen wird und sie zusieht?
  • Und warum zum gottverdammten Henker verwandelt sich Alex vor dem Kampf mit ihrer Freundin plötzlich in einen abgefuckten Hinterwäldler und verwandelt sich dann wieder zurück, als Marie sie belügt, sie würde sie auch lieben?

Ist schon klar, das man damit so eine Jekyll & Hyde Nummer abziehen will, aber Marie dürfte die Hyde-Version nicht wirklich sehen können, sonst hätte sie auch zuvor nicht wissen können das ihre Freundin der Mörder ist.

Bei Fight Club hat die „eingebildete Person-Methode“ super funktioniert, aber hier gibt es einfach zu viel dumme Anschlussfehler, auf dessen Behebung man einfach gelinde gesagt geschissen hat. Schade, hätte man eindeutig besser machen können.

Fazit:

Ich finde das Ende lächerlich. In der Van Lure Wertung gibt’s darum für einen anfänglich guten Film deswegen nur ***** 2 von 5 Sternen. Ich empfehle ihn nicht anzusehen, doch wenn – wie bereits erwähnt – nur bis zum Tod des eingebildeten Mörders. Bis hier hin und nicht weiter, kann man die herrlich bedrückende Atmosphäre, brutale Blutbäder und Nervenkitzel genießen.

Van Lure.

P.S.: Auch wenn ich jetzt über den Streifen hergezogen bin, gibts für euch trotzdem den Trailer, damit ihr auch einen visulellen Reiz habt;)

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Serj Tankian & Orchestra

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Guten Abend Leute!

Wie ist bei euch so das Wetter? Bei uns fielen gerade erst gestern die ersten Schneeflocken. Brrr… wer sehnt sich noch den Frühling herbei? Aber so sehr ich die Kälte hasse und mich lieber auf der kuschligen Couch eingerollt hätte, am Abend musste ich gestern doch raus aus dem Haus. Immerhin war ich im Besitz von Tickets für „Serj Tankian* & Orchestra“ im Linzer Brucknerhaus!!!11

Es war schon ein geiler Abend, wenn auch anders als erwartet. Ich und meine bessere Hälfte haben uns natürlich kleidungstechnisch an das verhältnismäßig vornehme Ambiente angepasst. Als wir dann beim Veranstaltungsort ankamen, habe ich es schonmal bereut nicht einfach leger gegangen zu sein. Die ganze Meute kam in einer breiten Palette von edel bis abgerissen daher, eine bunte Mischung, wie in jedem anderen Konzertsaal auch. Ansonsten gab es auch nicht viele Unterschiede außer das die Karte gesalzene 67,10€ für 1,5h gekostet hat, die Garderobiere Anzüge trugen, das es keine Stehplätze, dafür aber verschiedene Preiskatrgorien gab und der Raum zu hell war um auch nur zu versuchen mehr oder minder heimlich zu rauchen,;) Die Akkustik war dafür allerdings einfach der Hammer!

Wenn ich mich nicht irre war gestern gut die Hälfte der Fans relativ jung, auch wenn der Crowd vom Alter her gut gemicht war. Und was tut ein durchschnittlicher Jugendlicher so wärend eines Konzertes? Hähä. Sie fotografieren. Nein. Sie knipsen. Trotz dem Hinweis neben jedem Eingang. Und siehe da, zufällig hatten auch wir eine Kamera für alle Fälle eingesteckt – leider nicht das beste Modell im Hause, aber hey! – und schossen auch frech das eine oder andere Foto:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Zum Auftritt selbst, was soll ich sagen. Ich wollte ihn immer schon mal live sehen und es war geil! Der Abend begann mit einer kurzen Ansprache von Mr. Tankian um den ersten Akt seiner (ersten) Oper „Orca“ (Benannt nach dem Wal) anzukündigen. Darauf verließ er vorerst die Bühne und ließ die Musiker allein ihren Job machen. Den restlichen Abend gab es zwischen jedem der 4 Akte 2-3 Titel vom Album „Elect the Dead“ um die Ohren. Darunter fanden sich Meisterstücke wie „Empty Walls“ (Prolog und Reprise), „Money“, Beethoven’s C***, „Lie Lie Lie“, „Honking Antelope“ und my favourite Songs: „Falling Stars“ & „Sky is Over“. Oh yeah!;)

Serj hat auf der Bühne richtig Stimmung gemacht. Zum letzten Lied, Empty Walls,  strömten die Menschen nach vorne zur Bühne und sangen mit. Die Ordnung im Saal war endgültig hinüber;) Das kurze Video von der Cam erspare ich euch an dieser Stelle. Der Sound ist wirklich elend und das Bild auch nicht die Welt-.-

Als Zugabe, aber auch nur weil die Leute am Ende einfach hartnäckiger waren, gabs noch „Gate 21“ (Album Imperfect Harmonies) obendauf! Danach war dann aber endgültig Schluss. Leider sind Orchester da nicht so flexibel, nicht einstudierte Lieder zum Besten zu geben. Vielleicht auch besser so, oder sie sind einfach nicht gewohnt das lautstark nach MEHR verlangt wird.

Sei’s wie’s sei, nachdem sicher war das nichts mehr kommt, haben wir die Beine in die Hand genommen und uns vom Acker gemacht. Kulturhäuser neigen kurz nach Veranstaltungsende immer zu nervenaufreibender Verstopfung;)

Jedenfalls darf man gespannt sein was sich 2013 von diesem Abend auf dem gepressten Silberling wiederfindet. Die Liveversion mit Puplikum oder andere Aufnahme? Nur die 4 Orca-Akte oder auch die anderen Stücke im neuen klassischen Soundgewand? Ich werde es mir wohl oder übel zulegen müssen…

Van Lure.

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*System of a Down-Ex Guy

Film-Tipp: Orphan – das Waisenkind

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Orphan – Das Waisenkind

Genre: Horror

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Letztes Wochenende bin ich durch einen Tipp auf „Orphan – Das Waisenkind“ gestoßen und möchte den Film jetzt allen Horrorfans ans Herz legen, die nicht alle 10 Minuten eine Leiche brauchen. Weder der Titel noch die Handlung selbst läßt einen hier gleich an Horror denken, doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto stärker bekommt man das Gefühl auf ein unheimliches Geheimnis zuzusteuern. Überraschende Wendung inklusive;)

Die Story:

Im Mittelpunkt steht das aus Russland stammende Waisenkind Esther, das von einer vierköpfigen Familie, den Colemans, adoptiert wird. Anfangs läuft alles wunderbar. Die charmante Esther ist freundlich, wenn auch sehr eigen, lebt sich schnell ein und entwickelt bald eine Beziehung zu ihrer jüngeren Adoptivschwester, der taubstummen Maxine. Die Familie scheint nun endlich komplett zu sein. Doch nach einer Weile geschehen immer öfter merkwürdige Dinge wenn das Mädchen in der Nähe ist. Nachdem sich auch noch eine Klassenkammeradin und dazu Erzfeindin der jungen Waisen beim Spielen ein Bein bricht, wendet sich Mutter Katherine an das Waisenhaus um mehr über ihre Tochter zu erfahren. Die zuständige Schwester Abigail räumt dabei ein das es tatsächlich einige Ungereimtheiten in Esthers Vergangenheit gibt und verspricht weitere Nachforschungen anzustellen, weil das Kind ihrer Meinung nach das Unglück wirklich gerade zu anzuziehen scheint. Als die Schwester später nach einem Besuch bei den Colemans ermordet im Wald aufgefunden wird und Katherines Sohn beinahe in einem brennenden Baumhaus ums Leben kommt, wächst in ihr mehr und mehr der Verdacht das Mädchen könnte etwas damit zu tun haben. Doch ihr Mann, John, bereits geschickt von Esther manipuliert, will davon nichts wissen. Aus Angst um ihre Kinder mach sich Katherine alleine dran weiter nachzuforschen. Schließlich kommt sie hinter das düsteres Geheimnis als es schon fast zu spät ist. Denn es stellt sich heraus dass es niemals eine Waise namens Esther aus Russland gegeben hat…


Meinung zum Film:

Ein sehr ruhiger aber trotzdem unglaublich spannender Film! Man könnte ihn fast als eine Mischung aus Horror- und Psychofilm betrachten. Besonders die unerwartete Wendung kurz vor dem Ende lässt einen die Augen aufreißen bevor dann der Showdown kommt. Ich kann euch nur so viel sagen, anschauen lohnt sich allemal! Dafür gibts in der Van Lure Wertung sogar ********** (10/10) Sterne. Mehr werd ich auch garnicht dazu sagen, sonst vertippsel ich mich noch und ihr habt keinen Grund mehr ihn euch anzusehen;)

watch out!

Van Lure;)

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Kino-Tipp: Dark Shadows

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Dark Shadows

Genre: Komödie

Kinostart 10.05.12

Kurzinfo zum Film:
Tim Burtons neuestes Werk, Horror Kömödie Dark Shadows bezieht sich auf die gleichnamige Serie von 1966 bis 1971. Dem Regisseur, sowie seinem Dauerdarsteller Jhonny Depp war es dabei wichtig ihre Hauptfigur, den Vampir Barnabas als von der alten Schule darzustellen und sich vom Twilight-Klischee zu distanzieren.

Barnabas ist ein Adelssohn aus dem Hause Collins dem die Frauenwelt zu Füßen liegt. Aber er begeht den fatalen Fehler der Magd Angelique Bouchard das Herz zu brechen weil er ihre Gefühle nicht erwiedern kann. Statt dessen findet er seine große Liebe in Josette. Doch Angelique ist in Wahrheit eine Hexe, die seine Geliebte aus Eifersucht mit einem Zauber dazu zwingt sich von einer Klippe zu stürzen. Zur Strafe wird Barnabas mit einem Fluch belegt, um fortan als Vampir ewig mit dem Schmerz des Verlustes leben zumüssen. Nochdazu sperrt sie ihn in einen Sarg und lässt ihn lebendig begraben. Doch nach zwei Jahrhunderten wird er eines Tages durch ein paar Bauarbeiter, die Grabungen durführen befreit. Nachdem er seinen Durst an seinen Rettern gestillt hat, findet er sich jedoch in einer ihm vollkommen fremden Welt wieder. Schließlich kehrt er zurück zum Anwesen seiner Familie, deren glanzvolle Zeiten inzwischen eindeutig vorbei sind. Doch Barnabas ist davon überzeugt seinen Nachfahren wieder zum alten Ruhm verhelfen zu können. Bald darauf lernt er Viktoria, die neue Gouvernante kennen, die seiner Verflossenen zum Verwechseln ähnlich sieht. Alles scheint gut zu laufen als er eines Tages der noch immer liebeshungrigen Angelique  über den Weg läuft…

Meinung zum Film:

Ich bin ein Fan von Tim Burton. Und jeder Tim Burton-Film braucht mindestens einen Jhonny Depp und eine Helena Bonham Carter für ein gutes Gelingen. Die Hauptzutaten wären also schon mal vorhanden, auch wenn Helena nur eine relativ unbedeutende Nebenrolle spielt (Psychiaterin Dr. Julia Hoffman). Einzig die Figur der Carolyn (gespielt von Chloë Moretz, Kick Ass) finde ich nicht besonders prickelnd bis unpassend, weil man nicht weis was man mit dieser Figur anfangen soll. Dazu müsste man warscheinlich die Serie gesehen haben.
Warum der Film bereits teilweise negative Kritik bekommen hat? Man hat das Gefühl als wäre beim Film die Zeit etwas zu knapp geworden. Manche Themen werden leider einfach zu schnell abgehakt oder nur am Rande in einem schnellen Satz erwähnt (Z.B. die Erklärung warum Carolyn ein Werwolf ist). Wer da gerade nicht hinhört, dem fehlt ein Stück der Story. Obwohl „Dark Shadows“ fast 2 Stunden lang ist, hätte man ruhig noch eine halbe Stunde dranhängen können und sich dafür besser um die Randthemen kümmern sollen. Aber bis auf diese kleinen Schönheitsfehler finde ich den Film genial! Die Rolle ist Depp wie auf den Leib geschrieben, naja… ist sie wohl auch wirklich;)
Ich würde mal ganz optimistisch sagen, Leuten, denen Burtons typischer Stil gefällt, werden definitiv auch diesen Film lieben und ihm seine Unvollkommenheit verzeichen. Darum gebe ich ihm auch guten Gewissens   ********** 9/10 Sternen. Aber seht euch selbst den Trailer an und entscheidet selbst;)

watch out!

Van Lure;)

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„Außer Kontrolle“ in den Linzer Landestheater Kammerspielen

bühne

Letzten Samstag (21.Mai) gabs mit meinem Freund wiedermal ein Theater. Genauer gesagt in den Kammerspielen vom Landestheater, sich mal wieder ein Stück Kultur gönnen;). Das Stück? Ich hatte anfangs keine Ahnung von garnichts. Meine bessere Hälfte hatte es vorgeschlagen und ich war für eine Überraschung aufgelegt. Also stellte ich keine weiteren Fragen um die Aufführung unvoreingenommen auf mich wirken zu lassen;) Mittlerweile weis ich es handelt sich um eine Komödie die in England als Erfolgsstück gilt. Ein Schauspiel von Ray Cooney.

„Außer Kontrolle“

Die Stückinfo lt. Landestheater:

Für einen Politiker ist es nicht immer einfach, sein Liebesleben zu organisieren. – Fragen Sie mal Bill Clinton und Silvio Berlusconi! Anstatt sich in der dringenden Nachtsitzung des Parlaments mit der Zukunft seines Landes zu beschäftigen, kümmert sich Minister Richard Willey lieber um die Vertiefung seines außerehelichen Liebeslebens mit Jane, der Sekretärin seines politischen Gegners. Die beiden treffen sich im Hotel, um ungestört eine Nacht voller Leidenschaft zu verbringen.
[Doch was sie in ihrer Suite finden, ist eine Leiche. Die Situation gerät mehr und mehr außer Kontrolle, denn aus jedem Problem, das Richards eilig hinzugerufener Sekretär George Pigden löst, entstehen zwei bis fünf neue. Verschleierung und das Vorspiegeln falscher Tatsachen gehören zwar zum politischen Handwerkszeug, aber das Auftauchen des Ehemanns der Geliebten, der Ehefrau Richards und einer liebeshungrigen Pflegeschwester verlangt dann doch einfallsreiche und außergewöhnliche Maßnahmen, soll der Skandal verhindert werden – denn Rücktritt ist keine Option. Alle Betroffenen werden immer mehr in das Lügengebäude verstrickt, so dass ihnen eigentlich nur eines übrig bleibt: die Geschichte zu glauben!…]

Zum Bühnenbild:

Schauplatz der Komödie war das Hotelzimmer des Ministers Willey. Dafür wurde die komplette Bühne in einen hohen Raum mit Türen, einem Schrank, einem kleinen Wohnzimmerspringbrunnen und einem großen Fenster im Hintergrund verwandelt. Zusätzlich gab es eine interessante Kombination aus Minibar und herabsenkbarer Deckenleuchte, die ich auch gerne zu Hause hätte. Einfallsreich war die Theaterbesatzung von Linz ja immer schon. Jedenfalls waren es damit schon einmal mehr Kulissen als ich anfangs erwartet hatte und ich war in Erinnerung an Arsen und Spitzenhäubchen, was mir im Februar im Großen Haus sehr gut gefallen hatte, dementsprechend gespannt auf die Handlung.

Zur Inszenierung:

Es war eine britische Komödie, soviel merkte man gleich, denn sie war randvoll gepackt mit mitreißender Situationskomik. Die Akteure verstrickten sich im Laufe der Geschichte immer weiter in ihrem eigenen Lügennetz und sorgten damit beim Publikum für mehr als nur den einen oder anderen Lacher. Dachte man in der Mitte das Chaos wäre nun komplett wurde man schnell eines Besseren belehrt indem immer mehr Figuren mitmischten und Verwirrung stifteten. Leider konnte man sich deswegen auch nicht so gut mit den einzelnen Personen befassen, was alles ein wenig flach wirken ließ. Vielleicht hatte ich auch zu hohe Erwartungen, die im Rollenwirrwar auf der Bühne garnicht erfüllt werden hätten können. Die Hauptsache unterm Strich aber ist das es ein sehr unterhaltsames Stück war, dessen Kernbotschaft sich erst kurz bevor der Vorhang fiel offenbarte. Doch die Pointe verrate ich hier nicht;)

Fazit:

Ich gebe dem Stück also **********9/10 Punkte in meiner Van Lure Wertung. Wer seine Lachmuskeln also gern etwas trainieren möchte sollte sich „Außer Kontrolle“ aber schnell ansehen da nur noch am 30.05 & 08.06 eine Vorstellung stattfindet. Wer also Lust darauf hat die Kontrolle mal aus der Hand zu geben und sich berieseln zu lassen, hier gehts zu den Terminen.

eure Van Lure.

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Radiskull & Devil Doll by Joe Sparks

Ein  neues Youtube-Fundstück ist mal wieder aufgetaucht!

Beim Zappen durch das Internet bin ich auf das hier gestoßen. Es handelt sich um einfach gemachte, kurze Zeichentrickclips mit einem schwebenden Teufelstotenkopf und einer gehörnten Teufelspuppe die ihm m.o.w. dient.

Ich finde die Clips ganz groovie und habe euch hier die ersten beiden Episoden rausgesucht:

Wie gesagt sind die Videos einfach gemacht. Aber die Songs sind dafür gemeingefährlich catchy. Ich sollte aufpassen dass ich keinen Ohrwurm davontrage;)

Alleiniger Macher dieser Clips ist Joe Sparks, Er ist  Animator, Programmierer, Musiker, Storywriter und Sänger. Ich finde er hat irgendwie was.

stay tuned,

Van Lure.

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„A Clockwork Orange“ in den Linzer Landestheater Kammerspielen

bühne

Am Samstag, dem 25.Feb., habe ich mir die Premiere der Landestheaterversion von „A Clockwork Orange“ in den Kammerspielen, also auf der kleinen Bühne, angesehen. Nachdem ich im Gegensatz zu ‚Arsen und Spitzenhäubchen‘ diesmal den Film vorher kannte, wollte ich unbedingt wissen wie die Story umgesetzt, was verändert wurde, wie die Charaktäre rüberkommen…  also auf nach Linz!

Die Stückinfo lt. Landestheater:

[Der fünfzehnjährige Alex stammt aus gutem Haus und liebt Beethovens Neunte Symphonie. Als Anführer einer Gang sucht er gemeinsam mit seinen gleichgesinnten Freunden den absoluten Kick in Gewalt und Drogen. Jeden Abend treffen sich die Jungs und gehen ihrer Lieblingsbeschäftigung nach: Schlägereien, Raub und sogar Mord.
Bei einem dieser nächtlichen Raubzüge wird Alex von der eigenen Gang verraten, auf frischer Tat ertappt und verurteilt ins Staatsgefängnis gebracht. Nach zwei Jahren Haft meldet sich Alex freiwillig als Versuchsperson für eine neue Behandlungsmethode namens Ludovico-Technik. In diesem gewagten Experiment wird er einer Gehirnwäsche unterzogen, die ihm seine Aggressionen austreibt und ihn nur noch Gutes tun lässt, ihn aber gleichzeitig völlig willenlos macht. Ziel der Behandlung ist es, bereits den Gedanken an Gewalt zu bestrafen.
Als perfekter Mensch (oder besser gesagt als willenlose Maschine) wird Alex scheinbar geheilt in die Freiheit entlassen…]

Zum Bühnenbild:

Für die jeweils benötigten Szenen und Bühnenbilder werden die Möbel und Requisiten von den Darstellern selbst nach Bedarf auf die Bühne geschoben oder von oben abgeseilt und kurz aufgebaut. Neben dem normalen Weg auf die Bühne ist es den Darstellern auch möglich über mehrere stufenartig angeordnete Hebeelemente am vorderen Bühnenrand hinauf zusteigen. Zusätzlich werden verschiedene Videoaufnamen u.a. von Szenen des Stückes auf eine große Stoffwand projiziert um die Handlung zu unterstreichen. Von der Ausstattung her wirkt die Aufführung etwas wild zusammengestückelt. Das Hauptaugenmerk liegt daher eher auf den Kostümen und der schauspielerischen Umsetzung der verschiedenen Rollen.

Zur Inszenierung:

Die Rolle von Alex, sein bösartiges Wesen, den gemeinen Humor und vor allem die schräg-blumige Jugendsprache die er pflegt, fand ich verdammt gut von Darsteller Wenzel Brücher rübergebracht. Genauso überzeugend wie seine Droogs George, Pete und Dim. Schräg fand ich die Figur vom ‚Guten Ludwig Van‘ der mit glänzendem Anzug und grauer Steckdosenfrisur ‚die Bretter rockte‘.
Mir fiel u.a auch ‚Der Autor‘ auf, der in der Geschichte nach einem Überfall durch die Droogs im Rollstuhl landet und obwohl er als Schauspieler nicht wirklich gelähmt ist, erstaunlich gut mit dem fahrbaren Untersatz umgehen konnte. Das Bühnenbild ist zwar schon die halbe Miete, aber am wichtigsten sind noch immer die Schauspieler und den Job den sie machen. Ich würde sagen in diesem Falle kann man über die weniger aufwendige Austattung hinwegsehen;)

Fazit:

Im großen und ganzen fand ich das Stück ganz in Ordnung weil es sich um eine freie Interpretation des Filmes handelt. Ich gebe dem Stück also **********8/10 Punkte in meiner Van Lure Wertung weil mich der Aufbau ziemlich an Jekyll & Hyde erinnert. Dennoch möchte ich Theaterfans, für welche die visuelle Gestaltung nicht so wichtig ist, Aufführung wie Stück ans Herz legen!

eure Van Lure.

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Film-Tipp: Ziemlich beste Freunde

Nachdem ich wiedermal im Kino war, will ich mich hier mal zu einer Komödie der besonderen Art widmen.

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Ziemlich beste Freunde

Genre: Komödie

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Vorneweg, der Film läuft gerade noch im Kino und wird am 7. September 2012 auf DVD erscheinen.

Klappentext: Philippe führt das perfekte Leben. Er ist reich, adlig, gebildet und hat eine Heerschar von Hausangestellten – aber ohne Hilfe geht nichts! Philippe ist vom Hals an abwärts gelähmt. Eines Tages taucht Driss, ein junger Mann, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, in Philippes geordnetem Leben auf. Driss will eigentlich nur einen Bewerbungsstempel für seine Arbeitslosenunterstützung und auf den ersten Blick eignet sich das charmante Großmaul aus der Vorstadt auch überhaupt nicht für den Job als Pfleger. Doch seine unbekümmerte, freche Art macht Philippe neugierig. Spontan engagiert er Driss und gibt ihm zwei Wochen Zeit, sich zu bewähren. Aber passen Mozart und Earth, Wind & Fire, Poesie und derbe Sprüche, feiner Zwirn und Kapuzenshirts wirklich zusammen? Und warum benutzt Philippe eigentlich nie den großartigen Maserati, der abgedeckt auf dem Innenhof steht? Es ist der Beginn einer verrückten und wunderbaren Freundschaft, die Philippe und Driss für immer verändern wird…

Kurzinfo zum Film:
Die Story beruht auf der wahren Geschichte von dem ehemaligen Geschäftsführer des Champagnerherstellers Pommery Philippe Pozzo di Borgo, der 1993 mit dem Paragleiter abstürzte und fortan vom Hals abwärts gelähmt war. Genau wie im Film engagierte er einen jungen Ex-Häftling, der den Job eigentlich garnicht wollte, woraus sich schließlich eine außergewöhnliche Freundschaft entwickelte.

Meinung zum Film: Wer meint über ein so ernstes Thema wie Querschnittslähmungen kann man nicht lachen, wird eines Besseren belehrt. Jedenfalls wenn man einen Pfleger wie Driss hat. „Ziemlich beste Freunde“ ist eine Mischung aus Comedy und Drama mit einer Briese Herz. Der Zuschauer wird mit der ganzen Palette an unangenehmen Folgen einer Querschnittslähmung konfrontiert und kann sich dennoch bei der humorvollen Umsetzung eigentlich ernster Szenen kaum mehr vor lachen halten. Ich kann diesen Film nur wärmstens weiter empfehlen! Dafür gibts auch in der Van Lure’s Wertung ********** (10/10) Sterne.
Aber seht euch selbst den Trailer an und entscheidet selbst;)

watch out!

Van Lure;)

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Lange nicht gehört: Amazing Horse

Lange nicht gehört

Amazing Horse – Weebl’s Stuff

Dieses Video war in meinem Bekanntenkreis 2010 der Hit schlechthin! Total sinnlos und dämlich aber auf andere Weise trotzdem genial! Ab und zu braucht man das einfach;) Genauso wie diese (spacig-rockige) Version des Clips/Songs:

Der Sommersong 2010! Eine geile Zeit wars, darum zieh ich mir seit langem den Brainwash-Clip nochmal volle Länge rein und denk an wärmere Jahreszeiten. Der Sommer wird irgendwann vor der Tür stehen! Und jetzt alle;)

Look at my horse.
My horse is amazing.
Give it a lick.
Mmmm, it tastes just like raisins.

I’ve a stroke of its mane.
It turns into a plane,
and then it turns back again
when you tug on its winky.
Oooh that’s dirty!

Do you think so?
Well I better not show you
where the lemonade is made.
Sweet lemonade,
Mmm sweet lemonade,
Sweet lemonade,
Yeah sweet lemonade.

Get on my horse.
I’ll take you round the universe,
and all the other places too.

I think you’ll find that the universe
pretty much covers everything.
Shut up woman get on my horse!

stay tuned,

Van Lure.

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„Arsen und Spitzenhäubchen“ am Landestheater Linz

bühne

Gestern war ich zur Premiere von dem Schauspiel „Arsen und Spitzenhäubchen“ im Großen Haus des Landestheaters Linz um mal wieder etwas Kulturluft zu schnuppern. Dazu muss ich sagen das ich den dazugehörigen Film nicht kannte und mir lediglich die kurze Handlungsbeschreibung auf der Theaterhomepage durchgelesen habe. Durch die Stückinfo neugierig geworden, habe ich mir das Stück trotz einer angegebenen Spieldauer von 2:45h schließlich zu zweit angesehen.

Die Handlung:

Ort des Geschehens ist die alte Villa Brewster in Brooklyn, New York. Die beiden Schwestern Abby und Martha Brewster sind zwei nette ältere Damen, die sich stets freundlich und geradezu hingebungsvoll um ihre Gäste und ihren verrückten Neffen Teddy kümmern, der sich die meiste Zeit für den Presidenten der Vereinigten Staaten hält. Ihre Gastfreundschaft und besonders Marthas Kochkünste sind berühmt.
Auch Teddys Bruder Mortimer, von Beruf Theaterkritiker, und die Pastorstochter Elane haben sich in diesem Haus gefunden und der Pfarrer und die Polizisten schauen ebenfalls gerne immer wieder auf einen Besuch und den einen oder anderen Keks vorbei. Die Idylle wird jedoch gestört, als Mortimer eines Abends, auf der Suche nach einem seiner Skripte, eine True öffnet und darin eine Leiche findet. Völlig aus dem Häuschen konfrontiert er seine beiden Tanten mit diesem Fund, da er zuerst Teddy für den Mörder hält. Noch verwirrender wird die ganze Situation für ihn, als ihm die beiden Damen gestehen dass der Mord auf ihr eigenes Konto geht und es sich bereits um den 12. Gast handelt, den sie von ihrem einsamen, leidvollen Leben erlöst haben. Nach ihrem Ableben werden die alten Herren stets im Keller beerdigt – inklusive Trauerfeier.
Mortimer kann es nicht fassen und sucht nach einer Lösung seine Tanten zu schützen. Als dann auch noch der dritte Neffe und Tunichtgut Jonathan nach mehreren Jahren in Begleitung eines Chirurgen mit zweifelhafter Ethik wieder auftaucht uns selbst eine Leiche im Schlepptau hat überschlagen sich die Ereignisse…

Zum Bühnenbild:

Schon beim ersten Blick auf das Bühnenbild war ich begeistert, da man nie weis was einem am Landestheater erwartet. Das Bild zeigt das Innere der Villa. Im Zentrum befindet sich der Wohnzimmerbereich, umgeben von Fenstern, Treppen und Türen, durch welche die Schauspieler die Bühne betreten und verlassen. Die gesamte Konstruktion ist aufwendig, wirkt massiv und lässt auch ein Turnen der Darsteller am Treppengeländer zu. Um es anders auszudrücken, diese Kulisse wird richtig in das Stück eingebunden, anstatt nur als „bloßer Hintergrund“ zu fungieren.

Zur Inszenierung:

Die Rolle der „Martha“ wurde aufgrund eines Todesfalles von einem männlichen Kollegen übernommen, wobei der Herr trotz seiner Größe und breiteren Figur in seiner Rolle ganze Arbeit geleistet hat und dementsprechend überzeugend rübergekommen ist. „Abby“ hingegen, auch wirklich weiblich, ist von geradezu zierlicher, kleiner Statur, was dem ungleichen Paar ein lustiges Aussehen verleiht. Aber ich will mich nicht nur an diesem Paar aufhängen, denn – wie könnte es denn sonst sein – sämtliche Darsteller haben wiedereinmal Spitzenarbeit geleistet. Ob eine kleine Tanzeinlage, eine komische Balgerei, ein geträllertes Liedchen, verrückte Aktionen oder schräge Dialoge – die Akteure gehen in ihren Rollen auf und werfen sich mit vollem Körpereinsatz ins Geschehen!

Fazit:

Wer bei diesem Stück nicht lachen muss hat wirklich keinen Humor! Ich konnte mich stellenweise kaum noch halten bei dem Stück und so ging es wohl auch „dem Chirurgen“ auf der Bühne als ein kleiner Patzer mit dem nächsten Einsatz passierte. Aber alles halb so tragisch, denn das Lachen steckte schließlich auch das Puplikum an und sorgte für zusätzliche Unterhaltung. Ich gebe dem Stück volle**********10/10 Punkte in meiner Van Lure Wertung und kann es jedem Theaterliebhaber und solchen die es noch werden wollen weiterempfehlen! Das Landestheater hat sich mal wieder selbst übertroffen und macht Lust auf ein baldiges Wiedersehen;)

Wer nun Lust auf „Arsen und Spitzenhäubchen“ bekommen hat findet hier die Termine für die nächsten Aufführungen.

eure Van Lure.

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Father Xmas – etwas zur Besinnung

Zu den Amerikanern und Engländern kommt der Weihnachtsmann und zu Europäern das Christkind. Nikolaus und Santa Claus, Papa Noel und der Weißbärtige. Wer kennt sich da noch aus an wen man seine Wunschliste schicken soll…

Für alle Unwissenden und ob der Vielfalt Verwirrten kommt heute die ultimative Aufklärung zum Thema Xmas:
Father Xmas beurteilt jedes Jahr ob ein Kind brav oder unartig war und teilt seine Geschenke an die Artigen aus. Aber woher kommt der freundliche, bärtige Mann nun wirklich? Und was passiert bei falscher Handhabung?

Stay tuned!
Van Lure.

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Leonore, the cute little dead girl

Creature Feature hat mich doch glatt an Leonore erinnert. Leonore, the cute little dead girl hat zwar nichts mit Musik zu tun, aber dafür eine Portion makaberen Humor… und sie ist dabei sooo heeerzig!;P Aber ich denke mal nicht nur Mädchen werden Gefallen an ihr finden.


The new Toy, Episode 1

Hätte auch ganz gut zu Halloween gepasst, aber wies das Schicksal so will, fällt es mir natürlich erst in der Vorweihnachtszeit ein. Auch egal, süß ist sie allemal!

stay strange!

Van Lure.

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Wieviel verdient Bear Grylls?

Seit ich hier Bear Grylls mal erwähnt habe, stolpern immer wieder Leute mit dem Suchbegriff  „wieviel verdient bear grylls“ über Google auf meine Page. Ich hatte keine Ahnung wie man damit hier landet, da in meinem Post nicht von der Bezahlung die Rede war. Hab jetzt selber mal nachgegoogelt und die Antwort, nach der es die Masse giert beantwortet:

Kurz und knapp: Bear Grylls verdient pro Episode(!) $30,000.

Das sind ungefähr 21 000 Euro.
Gefunden auf  Celebrity Networth

Ganzschön ein Bazen, oder? Allerdings macht er auch einige ekelige Sachen die andere Leute um kein Geld der Welt machen würden. Zum Beispiel die fette Larve hier verspeisen:

Oder einen lebendigen Skorpion verputzen (min 3:58):

Man bemerke seinen Gesichtsausdruck, jedes Mal wenn er sich eine seiner Deliaktessen in den Mund steckt. Er schaut so richtig unhappy, teilweise angewiedert aus. Würg… aber für die Gage, lässt man sich auch schon mal die eigene Pisse schmecken *Prost*!

Für so viel Kohle würde ich mir vllt. auch den einen oder anderen (mindestens gerösteten)  Käfer schmecken lassen, aber ganz sicher nicht meinen eigenen Urin trinken;)

Van Lure.


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Film-Tipp: Domestic Violence

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Domestic Violence

*Wieviel Schmerz kannst du ertragen?*

Genre: Drama

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Klappentext:
Shogo und Yasuko sind glücklich verheiratet bis zu dem Abend an dem er sie das erste mal schlägt. Beide geraten immer mehr in eine Spirale aus Aggression und Gewalt aus der es scheinbar kein Entkommen gibt.

„Klinisch kaltes Psychodrama voller unterdrückter Emotionen“

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Zur Story  Yasuko ist seit 3 Jahren kinderlos mit ihrem rund 10 Jahre älteren Gatten Shogo glücklich verheiratet und alles scheint normal zu sein. Bis ihr Mann sie eines Tages spontan mit einem Schirm schlägt weil sie ihre Arbeit beim Juwelier nicht aufgeben will. Von diesem Moment an wird er immer eigenartiger. Zuerst verschwinden Shogos Fotoalben, damit sie sich endlich von ihrer Vergangenheit trennt, bald darauf  löst er ihr Girokonto auf. Er würde ihr schon jeden Monat etwas Geld  geben…

Um sich Hilfe zu suchen wendet sich die junge Frau mit ihren Problemen an ein Forum. Inzwischen versucht Yasuko die Kündigung seiner Frau voranzutreiben und sie an Heim & Herd zu fesseln indem er ihr alle Zahlungsmittel und Ausweise entzieht. Sie  versucht sich gegen die regelmäßig gewordenen Prügel und Erniedrigungen zu wehren, kann aber nichts gegen die immer radikalere Beschneidung ihrer Rechte ausrichten. Als ihr schließlich in den Antworten aus dem Forum selbst die ganze Schuld an ihrer Gefangenschaft gegeben wird und einige User sogar behaupten, sie verdiene bei ihrem Verhalten diese Strafen zurecht, versucht sie ihr Schicksaal anzunehmen und sich zu bessern damit ihr Mann wieder der alte wird. Sie gibt ihren Job auf und zieht sich von ihrer Familie zurück. Von da an besteht ihr Alltag nur noch aus waschen, putzen und kochen.

Eines Tages wird sie durch eine Reklametafel auf ein Zentrum für Betroffene von Häuslicher Gewalt aufmerksam und trifft dort auf eine Leidensgenossin, die ihr versichert, das sie als Opfer keine Schuld an der Behandlung trägt und vorhersagt, das die Zustände in ihrer Ehe immer schlimmer werden werden. Als sich Yasuko schließlich scheiden lassen will, steht ihr ein Psychater bei, der solche Situationen aus eigener Erfahrung kennt.

Sie versteckt eine Videokamera um die Misshandlungen beweisen zu können. Als ihr Mann die Kamera findet, versucht er sie zu erwürgen, weswegen sie ihn mit einem Elektroshockgerät außer Gefecht setzt und aus ihrer Hölle flüchtet. Schließlich kommt Shogo endlich ins Gefängnis. Obwohl er sich noch immer weigert die Scheidungspapiere zu unterschreiben, ist Yasuko endlich wieder frei.

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Es handelt sich um ein Japanisches Drama aus 2005, in dem weibliche Emanzipation nicht den selben Stellenwert einnimmt wie in Europa und häusliche Gewalt für viele Frauen zur bitteren Realität gehört.

Meinung zum Film: Der Film ist sehr ernst und ergreifend. Man ist an den Bildschirm gefesselt und hofft auf ein Happy End. Jedes mal staunt man aufs Neue was sich die Regisseure ausgedacht haben um auf dieses gesellschaftliche Problem aufmerksam zu machen. Man versucht nachzuvollziehen was einen Menschen bei seinem Partner bleiben lässt, obwohl ihn dieser wie einen Sklaven behandelt und muss sich zwangsweise mit dem Thema auseinander setzten. Denn aus so einer Situation rauszukommen ist in den seltensten Fällen einfach.

Die deutsche Synchronisation ist ein wenig flach und nimmt dem Film warscheinlich einiges an Atmosphäre, aber ich fand ihn dennoch spannend. Van Lure’s Wertung ********** (8/10) Sterne.

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watch out!

Van Lure;)