Archiv der Kategorie: CD-Reviews

[Interview] Quis Ut Deus – Das Schmalzbrot der Götter

Hallo allerseits!

Da flattert mir kürzlich doch ganz unverhofft ein wenig Musik zu, die ich euch hier natürlich auch nicht vorenthalten will! Diesmal nicht nur mal was deutschsprachiges, sondern sogar aus Österreich! Ich möchte euch heute den Entertainer & Liederschmied Quis ut Deus vorstellen, der mit seiner für einen musikalischen Freibeuter erstaunlich angenehmen Stimme und seinen lustigen Texten nicht nur im Studio Meutereien anzettelt;)

Nachdem er erst 2013 mit „Rumfassbar“ sein erstes Album rausgebracht hat, gibt es mit „Das Schmalzbrot der Götter“ am 30. April wieder was auf die Ohren.

Und weil ich schon vor dem 30. April ins Schmalzbrot der Götter beißen durfte, hier mein Resümee…

  1. LarpsongCOVER_BACK_INLET
  2. So dicht dran
  3. Scheiß egal
  4. Weil ich ein Ghul bin
  5. Tanz den Piraten
  6. Luftschiff
  7. Auf Mythodea
  8. Linser Garde
  9. Hurenzelt
  10. Schwarzes Eis
  11. Tross Taverne
  12. Schwarzer Kreis
  13. Eines Tages
  14. Danke

Gesamtlaufzeit 43:35min.

Als ich mir das gute Stück in den Player geknallt habe war ich beim ersten Lied schon überrascht von der geschmeidigen Stimme die mir da an und ins Ohr dringt. Mal sanft, mal klangvoll, auf „Das Schmalzbrot der Götter“ singt Quis ut Deus über verschiedene Themen die die Welt bewegen, wie etwa das Nichtvorhandensein von Klopapier, oder wo der ideale Ort zum Sterben zu finden ist.

Natürlich werden auch Piraten und neben diesen noch andere Gestalten wie Ghule und andere Schurken thematisiert. Den Musikstil würde ich als eine Mischung aus Neue Deutsche Welle und Piraten Rock/Pop beschreiben. Die Musik steht eher im Hintergrund wärend der Schwerpunkt bei den Vocals liegt. Das ist hier auch gut so, denn die Lyrics sind sehr catchy und laden nach 1-2 mal hören schnell zum Mitsingen ein, was ich durch einen akuten Ohrwurm am eigenen Leib erfahren musste;)

Neben der Ukulele, die in fast jedem Stück zu finden ist, kommen auch Dudelsack, Cojon und Tamburin zum Einsatz (Bis auf den Dudelsack spielt Quis ut Deus alle Instrumente selbst)

Bei dem Track „Eines Tages“ wird sogar die E-Gitarre ausgepackt und „Schwarzer Kreis“ liefert den Hörern eine neue Version des bekannten Kneipenklassikers „Alkohol du böser Geist“. Auch den Larp-Fans wurde mit „Larpsong“ eine Nummer auf der Platte gewidmet und für alle Tanzwütigen gibt es noch die Aufforderung „Tanz den Piraten“.

Mit insgesamt 14 Tracks und einer Gesamtlaufzeit von knapp 44min kann sich das neue Album also sehen lassen. Meine Lieblinge und gleichzeitig ein paar Anspieltips für euch sind „Hurenzelt“ (der Ohrwurm), „Tross Taverne“, „Tanz den Piraten“ & „Schwarzes Eis“.

Also, reinhören Leute!


Und weil er ein wirklich charmanter Klabautermann ist, hat er mir auch gleich noch ein paar Fragen beantwortet.

me: Du hast doch Kostümschneider gelernt? Wie lange hast du in dem Beruf gearbeitet und wann hast du gemerkt das es nicht ‚deins‘ ist?

Quis Ut Deus: 20 Jahre hab ich als Kostümschneider gewerkt und schon immer gewusst das ich das nicht für immer machen möchte. Doch erst vor einem Jahr ist mir der Ausstieg gelungen. Ohne diese Falsche Jobentscheidung hätte ich aber vielleicht nie damit begonnen MUSIK zu schreiben. Denn die Musik war für mich damals die Möglichkeit zur Flucht vor dem Alltag.

me: Also bereust du beruflich soweit nichts, weil du zufrieden damit bist wie es sich bis jetzt entwickelt?

Quis ut Deus: Ich würde wohl alles noch mal ganz genau so machen. Na ja, vielleicht nicht ganz genau so.

me: Du scheinst generell ein positiver Mensch zu sein.

Quis ut Deus: Ja, ich halte mich selbst auch für einen Optimisten. Ich halte mich an den Buddhistischen Gedanken. Ändere was du ändern kannst uns akzeptiere was du nicht ändern kannst.

me: Seit 8 Jahren machst du Musik und veröffentlichst bald dein 2. Album. Wie bist du auf den vollmundingen Namen „Schmalzbrot der Götter“ gekommen?

Quis ut Deus: Warum das SCHMALZBROT der Götter: ich wollte etwas richtig Fettes machen. Einen richtig Fetten Sound. Und was ist schon fetter als ein SCHMALZBROT? Aber nicht irgend ein SCHMALZBROT! Nein, das Schmalzbrot der Götter!

me: Haha, das ist gut! Warum bist du gerade unter die Piraten gegangen? Hätte es nicht auch ein Hofnarr oder Barde sein können?

Quis ut Deus: Die Rolle ist an mich heran getragen worden. Eine LARP-Piratengruppe fragte mich ob ich nicht ihr Barde werden will. Wie man sieht, wollte ich. Aber das daraus am Ende ne richtige Musikergeschichte wird, damit hab selbst ich nicht gerechnet.

me: Daraus hat sich auch dann dein Musikstil ergeben, dem du bis heute treu geblieben bist?

Quis ut Deus: Ich brauchte für die Rolle ein Instrument und bin so an meine Ukulele gekommen. Die war leicht zu lernen und es sah lustig aus wenn ein Riesen Kerl wie ich so ein kleines Instrument spielt. Der Sound wurde fortan so geprägt als das er zur Ukulele passt.

me: Wenn du also einen Auftritt hast lieferst du das volle Paket?

Quis ut Deus: Das solltest du dir nicht entgehen lassen!

me: Das glaub ich dir und IHR solltet das auch nicht;)


– Steckbrief –

1234076_669158753096845_338694802_nQuis ut Deus:

Quis ut Deus ist Moderator und Entertainer. Mit seinem Hit „Klabautermann“ hat er schon tausende Leute auf Youtube begeistert. Seine Musik entführt euch in den Bauch eines Piratenschiffes draussen auf See oder in einer kleinen Hafenkneipe weit ab aller Gerichtsbarkeit. Seine Texte bringen euch zum Lachen und zum nachdenken.

Ob im Club, in der Kneipe, der Taverne oder dem Marktplatz. Quis ut Deus passt den Sound an jede Lokation an und überrascht mit kreativen Ideen und viel Humor.

Zusammen mit Dino Stelzl und Jürgen Leiche ist Quis ut Deus jedes Jahr auf dem wichtigsten Rollenspielevent “Tage der Tapferkeit” in der popolären Piratenkneipe “Chicken Twister” vertreten. Sowie auf allen Events und Veranstaltungen die einen tollen Musik-Event haben möchten.

Auf dem angesagten Webradio MMORPG – Radio könnt ihr Quis regelmässig als Moderator in der Quis Show hören.


 

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CD-Review: POWERWOLF – Preachers of the Night

hier spielt die musoik


Heute:

*power metal*

Powerwolf – Preachers of the Night

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Holy Moses, da haben Powerwolf wiedermal ein Hammeralbum abgeliefert! Auch auf ihrem 5. Studioalbum, das diesmal nicht wie sonst von Metal Blade Records, sondern von Nuclear Blast veröffentlicht wurde, Preachers of the Night, bleiben die deutschen Powerwölfe, ihrem Stil treu. Stellenweise hat es die Gitarren vielleicht noch eine Nuance mehr Richtung Power verschlagen, dafür findet man aber auch haufenweise von den geliebten catchy-sakralen Orgel(Keyboard)parts, das Markenzeichen der Band, wieder. Auch über Herrn Dorns Gesang kann man eigentlich nichts wirklich neues sagen außer das er wieder mit aller Stimmgewalt am Werke war, die Gänsehaut verursacht. Wie gesagt, dieses Werk kann sich hören lassen, obwohl sie sich thematisch nie richtig bewegt haben. Es wirkt fast als würde sich die Band auf einem Kreuzzug befinden, mit der Absicht den guten Ruf von Bluttrinkern wieder herzustellen. Also, auf und reinhören!
*Video am Ende vom Post

Tracklist:
Powerwolf1. Amen & Attack
2. Secrets of the Sacristy
3. Coleus Sanctus
4. Sacred & Wild
5. Kreuzfeuer
6. Cardinal Sin
7. In the Name of God (Deus Vult)
8. Nochnoi Dozor
9. Lust for Blood
10. Extatum Et Oratum
11. Last od the living Dead

Gesamtlaufzeit: 45:30min.

Ich durfte die neuen Tracks nochdazu, bevor ich das Album in Händen hielt, schon am MetaldaysCAMP13 live erleben (die Post kam leider nicht vor dem Festival) und könnte mir nun beim Konsum aus der Konserve ein paar erinnernde Livepics ansehen – wenn meine Sau von Cam nicht perfekt getimed den Geist aufgegeben hätte. Das ist leider alles vom Konzert:

Bei Powerwolf ist mir dann ausgerechnet die Cam verreckt...

Ich hätte gerne mehr Bilder gemacht, denn Powerwolf sind eine ziemlich geile Liveband. Dieses Jahr traten sie am letzten Festivaltag ca. zur „Primetime“ auf. Ein perfektes Freitagabend-Programm;) und nicht nur für den Crowd ein Glück, das die Schatten um die Zeit schon länger sind, denn mit Kutte und Corpspaint stelle ich es mir eeetwas unangenehm vor in der prallen Sonne aufzutreten. Die abendliche Schwüle hat die Musiker allerdings nicht davon abgehalten die mit Kulissen angepasste Stage wie die Profis, die sie sind, zu rocken und Herr Dorn verbreitete zusätzlich Stimmung zwischen den Songs unter den Fans.

Mir ist die Setlist entfallen – auf sowas achte ich da nie – aber mir gefiel die Mischung aus den alten Klassikern, zu denen die Masse mitgrölen konnte und dem neuen, noch nie gehörten Material.  Kreuzfeuer ist definitiv eines der Highlights das Preachers of the Night zu bieten hat. Daneben zählen zu meinen ersten Favouriten Tracks wie Amen & Attack, Sacred & WildIn the Name of God und mit 7:42 die Längste Nummer die PW bis jetzt rausgebracht haben, Last of the Living Dead.

Von mir gibts 10 fette Sterne für „Preachers of the Night„!

10 sterne

Stay tuned,

Van Lure.

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CD-Review: Kvelertak

hier spielt die musoik

In den letzten Wochen habe ich mir wiedermal ein paar CD’s zugelegt. Es sind einige Bands dabei die ich vorher nicht kannte, also Glückskäufe. Dabei habe ich in jede Platte kurz auf Amazon reingehört und mich dann spontan entschieden. Das ist irgendwo wie Lotto-Spielen – man weis wie die Chancen stehen, aber der Reiz vielleicht einen Treffer zu landen ist einfach größer. Meine eigene Art von Glücksspiel;) Also eröffne ich die erste CD-Lottorunde mit dem „norwegischen Würgegriff“…

Wer auf Black Metal und Rock steht sollte bei Kvelertak mal reinhören. Ins Auge gestochen ist mir die Band, weil sie gerade ein neues Album herausgebracht hat, welches in meinen Amazonneuerscheinungen aufgetaucht ist. Normalerweise finden sich in meinen Empfehlungen nicht solche hellen Cover, also habe ich mal ein Ohr riskiert. Nach der ersten Hörprobe, war zwar Neugier da, aber ich habe mich dann für ihr 2011er Werk „Kvelertak“ entschieden, denn oft sind die „früheren“ Scheiben die besseren.

CD-Tipps:


Kvelertak – Kvelertak

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Der Musikstil ist wie oben angedeutet eine Mischung aus Black Metal und Rock ’n‘ Roll mit (gaaanz) leicht punkigem Einschlag und Melodic. So eine Mischung hatte ich bisher noch nicht auf die Ohren bekommen. Ich muss zugeben, ich war hin und weg von der Kombination der rockigen Gitarrensounds zum BM Gekreische (das teilweise an Ostkreutz erinnert). Die Musik weist zwar noch immer genug dreckiges Gitarrengeschrammel und Schlagzeuggeballer auf, das man bei BM erwartet, aber es überwiegen rockige, fetzige Sounds, die sich mit den Kreisch-Vocals zu einem groovigen, energiegelandenen Krach vermischen, der die Laune aufputscht.

kvelertakTracklist:
1. Ulvetid
2. Mjød
3. Fossegrim
4. Blodtørst
5. Offernatt
6. Sjøhyenar (Havets Herrer)
7. Sultans of Satan
8. Nekroskop
9. Liktorn
10.Ordsmedar av Rang
11. Utrydd dei Svake

Gesamtlaufzeit: 48:38min.

Kvelertak – Meir

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Nachdem „Kvelertak“ im Player am routieren war, habe ich mir nur Tage darauf den erst Ende März erschienenen Nachfolger, Meir, gekauft. Der Silberling steht seinem Vorgänger soweit ich in diesen 2 Wochen beurteilen kann in nichts nach. Vielleicht ist alles ein wenig ausgefeilter und die Parts durchdachter, aber eines garantiert: Meir haut rein!Unbenanndt-1

Tracklist:
1. Åpenbaring
2. Spring Fra Livet
3. Trepan
4. Bruane Brenn
5. Evig Vandrar
6. Snilepisk
7. Månelyst
8. Nekrokosmos
9. Undertro
10.Tordenbrak
11.Kvelertak

Gesamtlaufzeit 49:03min.

Das erste Los war schon mal ein Treffer! Eine geile, neue Band für mich und 10 Sterne für beide Alben! Aber man kann leider nicht immer mit seiner Wahl richtig liegen…

10 sterne

Stay tuned,

Van Lure.

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CD-Review: Lordi – To Beast Or Not To Beast

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Grüße aus der CD-Ecke! Hier gebe ich meinen Senf zu Neuveröfentlichungen, Neuentdeckungen und was mir ansonsten unterkommt unabhängig vom Veröffentlichungsdatum ab.

Heute:


Lordi – To Beast Or Not To Beast

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Jedesmal wenn Lordi ein neues Album rausbringen werde ich im Vorfeld schon ganz hibbelig und kann es kaum abwarten mir den Silberling anzuhören. Das Vorgängeralbum Babes for Breakfast war wiedermal der Hammer und so waren meine Erwartungen an To Beast Or Not To Beast auch dementsprechend hoch.

Bis 2 Tage nach Veröffentlichungsdatum musste ich dann warten bis das Päckchen mit der Post hereinflatterte und die Freude war groß als ich die CD in den Player schob und die ersten Töne erklangen…

51QcmDGOgXL._SL500_Tracklist:
1. We're Not Bad for the Kids (We're Worse)
2. I Luv Ugly
3. The Riff
4. Something Wicked This Way Comes
5. I'm the Best
6. Horrifiction
7. Happy New Fear
8. Schizo Doll
9. Candy for the Cannibal
10.Sincerely With Love
11. SCG6: Otus' Butcher Clinic

Gesamtlaufzeit: 43:19min.

Nach dem Hören der gesamten Platte wusste ich nicht recht was ich davon halten sollte. Ich habe mich ein bisschen gefühlt wie nach der neuen Version von „Welcome 2 my Nightmare“ von Alice Cooper was ja doch eher ein Verhau als ein gelungenes Re-Call seines Hitalbums aus 1975 war…

Long Story short: To Beast Or Not To Beast konnte meine Erwartungshaltung nicht erfüllen. Es klingt für mich als ob man an den Liedern so lange herumgefeilt hätte bis ihnen das gewisse Etwas flöten gegangen ist. Ich höre die Musik, ich hören den vertrauten Gesang, die melodischen Parts und trotzdem reißt es mich diesmal einfach nicht vom Hocker. Es ist bei allem Können der Musiker und Herumfeilen irgendwie etwas seicht geraten und zum musikalischen Einheitsbrei mutiert.

Am Besten finde ich noch „Something Wicked this Way comes“, „Horrifiction“ und „Sincerely With Love“. Wirklich heraus sticht allerdings leider nichts, außer vllt. letztgenanntes aufgrund des kraftausdrucksschwangeren Refrains. „The Riff“ gefällt auch ganz gut, überhaupt mit dem Video. Das dreht sich diesmal nicht um klassischen Horror sondern ganz altmodisch um Zombies im Supermarkt und war wohl am hellsten beleuchtete Set, an dem die Gruppe jemals zu werke war. Naja, sieht man wenigstens mal die Kostüme in allen Einzelheiten…;)

Beim 11. Track, „SCG6: Otus‘ Butcher Clinic“, handelt es sich um eine Liveaufnahme einer Drumm-Einlage des Anfang 2012 verstorbenen Drummers Tonmi Lillman alias “Otus”. So gut gemeint wie dieser Trubut auch ist… dieses wirre Geräuschetwas sorgt dann aber leider endgültig dafür das das Album mit einem üblen Nachgeschmack in Erinnerung bleibt. Das hätte man auch als Hidden Track draufpacken können oder einen besseren Tribut an den Verstorbenen schaffen.

To Beast Or Not To Beast ist auf jeden Fall kein Album das oft im Player landen wird. Statt dessen greife ich lieber auf die vorangegangene Disco zurück wenn ich Lust auf Lordi habe.
Ich gebe dem ganzen Album mit einem zugedrückten Auge noch 7 von 10 Sternen und hoffe dass das nächste Album wieder mehr reinhaut. 7 sterne

Stay tuned,

Van Lure.

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CD-Review: Ensiferum – Unsung Heroes

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Grüße aus der CD-Ecke! Hier gebe ich meinen Senf zu Neuveröfentlichungen, Neuentdeckungen und was mir ansonsten unterkommt unabhängig vom Veröffentlichungsdatum ab.

Heute:


Ensiferum – Unsung Heroes

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Endlich gibt es einen Nachfolger des 2009 erschienen Albums „From Afar“. Die sympatischen Finnen haben zwar bereits 2010 eine Singel rausgeschmissen, doch es geht doch nichts über ein voll gepacktes Studioalbum, frisch aus dem Presswerk;) Und „Unsung Heroes“ hält in dieser Hinsicht auch was es verpricht!

Der Silberling kommt wahlweise als Doppel-Digi mit 11 Tracks + DVD, oder als reguläre 10-Track CD im Jewelcase*. Na, fällt da was auf? Natürlich, der Bonustrack, der in der normalen Ausgabe nicht enthalten ist. Dabei handelt es sich um ein Cover des bekannten Pop-Hits „Bamboleo“ von den Gipsy Kings. Die Meisten von euch dürften bereits mitbekommen habe, das ich auf solche Metalcovers stehe und mit „Bamboleo“ haben Ensiferum eindeutig den Vogel abgeschossen. Alleine dieser Song, war es mir wert, mir die ein paar Euro teurere Doppel CD zuzulegen, aber das darf jeder selbst entscheiden;)

Unbenannt-1Tracklist CD 1
1. Symbols
2. In My Sword I Trust
3. Unsung Heroes
4. Burning Leaves
5. Celestial Bond
6. Retribution Shall Be Mine
7. Star Queen (Celestial Bond part II)
8. Pohjola
9. Last Breath
10.Passion Proof Power
11. Bamboleo (Bonus Track)

Gesamtlaufzeit: 01:05:04

Mit „Unsung Heroes“ bleiben sich Ensiferum auch wieder großteils treu was ihren Musikstil angeht. Gewöhnungsbedürftig finde ich hingegen Songs wie „Celestial Bond“, ein Akustikstück mit Frauenstimme, was ich jetzt nicht so bombig finde, und „Last Breath“, was ebenfalls als Akustikstück mit Gesang (Sami Hinkka), Flöten und Gitarre beginnt uns sich nach und nach steigert.

Meine Lieblinge auf der Platte sind neben „Bamboleo“ „Star Queen“ (Eher getragen und Balladenartig, das es mich schon fast eher an Falkenbach erinnert und zum mitträumen anregt), „Unsung Heroes“ und „Burning Leaves“.

Auf CD2 findet ihr das Making of des Albums und das Studiotagebuch, ebenfalls in Videoform. Für mich jetzt nicht so interessant, aber ein schöner Leckerbissen für Die Hard Fans;)

Tracklist CD 2 1. From Symbols To Passion: The Making of Unsung Heroes (Documentary) 2.- 8. Studio Diary Week 1 – 7

Ich gebe dem ganzen Album 9 von 10 möglichen Sternen. 9 sterne

Stay tuned,

Van Lure.

*bloße Vermutung, da ich die Doppel-Digi besitze

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CD-Review: Korpiklaani – Manala

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Grüße aus der CD-Ecke! Hier gebe ich meinen Senf zu Neuveröfentlichungen, Neuentdeckungen und was mir ansonsten unterkommt unabhängig vom Veröffentlichungsdatum ab.

Heute:


Korpiklaani – Manala

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Da bemerkte ich vor 2 Wochen erst das Korpiklaani schon im August letzten Jahres ein neues Album rausgebracht haben und musste es mir gleich zulegen. Wie konnte mir die Scheibe nur so lange durch die Lappen gehen, wo ich doch bestimmte Bands immer nach Neuerscheinungen abklapper? Aber jetzt bin ich im Besitz des guten Stücks und möchte sie auch euch ans Herz legen, sofern ihr sie nicht schon längst habt.

Was am Album gleich heraussticht ist die Coverversion von Loitumas „Ievas Polkka“. Davon gibts sogar gleich 2 Versionen, einmal original finnisch und einmal auf englisch auf CD 2. Ich finde beide Versionen sehr geil gelungen, auch wenn sie beim Text etwas verändert sind, bzw. der Zungenbrecherrefrain ersetzt wurde (aber was kratzt das einen nicht native speaker im Ernstfall?)Dazu würde ich aber sagen hört lieber mal selbst rein. Jeder kennt das Original, ich finde es ist ein Hammer catchy Cover!

Die Nummer „Kunnia“ ist direkt rockig und gefällt mir als Einstig ins Album sehr gut. Weitere Glanzstücke sind für mich das eher langsamere, ruhige „Synkkä“, das instrumentale Stück „Dolorous“, „Metsälle“, „Sumussa Hämärän Aamun“ und „Ievas Polkka“ sowieso, egal ob finnisch oder englisch;) Mir gefällt wie abwechslungsreich die Stücke sind, auch  Soviel zu CD1.

korpiklaaniTracklist CD 1

1. Kunnia
2. Tuonelan Tuvilla
3. Rauta
4. Ruumiinmultaa
5. Petoeläimen Kuola
6. Synkkä
7. Ievan Polkka (Cover from Loituma!)
8. Husky-Sledge
9. Dolorous
10. Uni
11. Metsälle
12. Sumussa Hämärän Aamun

Gesamtlaufzeit 45:55min.

Auf der 2. Disk finden wir das Album von Track 1-11 nochmal in englisch. (Also ohne einer 2. Version von „Sumussa Hämärän Aamun“). Da kann jeder selbst entscheiden was er bevorzugt bzw. man versteht endlich auch mal die Texte;P

Tracklist CD 2

1. Honor
2. At The Huts Of The Underworld
3. The Steel
4. Soil Of The Corpse
5. Predator’s Saliva
6. Dismal
7. Ieva’s Polka (English Version)
8. Husky-Sledge (English Version)
9. Dolorous (English Version)
10. Dream
11. Off To The Hunt

Gesamtlaufzeit 39:20min.

Das also insgesamt 23 Track starke Album (1:25:16) ist damit eigentlich voll von hörenswerten Songs und bekommt von mir 10/10 Sternen. (Schon allein für ihr wisst schon;P)

10 sterne

Was sagt ihr eigentlich zu der Wertung in Bild-Form?;)

Stay tuned,

Van Lure.

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CD-Review: Los Colorados – Move it!

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Grüße aus der CD-Ecke! Hier gebe ich meinen Senf zu Neuveröfentlichungen, Neuentdeckungen und was mir ansonsten unterkommt unabhängig vom Veröffentlichungsdatum ab.

Heute:


Los Colorados – Move it!

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Kürzlich bin ich per Youtube auf die 4 Ukrainer von Los Colorados gestoßen und hab mir nicht lang darauf die CD besorgt. Ich stehe auf gelungene Coverversionen und dieses Album ist voll davon!

Los Colorados machen eine Mischung aus ukrainischer Polka und Pop. Die fröhliche Laune, die die Band dabei versprüht hat mich einfach angesteckt. Auch wenn sie mit Metal nicht wirklich was zu tun haben, sie lassen den Montag auf dem Weg zur Arbeit nicht ganz so triest erscheinen und machen wach.

los coloradosTracklist

1. Hot ‚N‘ Cold
2. I Like To Move It
3. Du Hast
4. Indie Boy
5. Be My Lover
6. Tik Tok
7. Let It Be
8. Besame
9. U Can’t Touch This
10. I Love Rock’n’roll
11. My Sweet Mila
12. The Passenger

Ein kleiner Wehmutstropfen bleibt allerdingst. Bei einer Gesamtlaufzeit von nur 38:13min hätten für meinen Geschmack noch ein paar Tracks mehr drauf gepasst. Aber Lust auf mehr habe ich auf jeden Fall bekommen. Urteilt selbst und seht euch das Video zu ihrem Hit „Move it!“ an!

Abzüglich der dürftigen Laufzeit bleiben unterm Strich aber trotzdem noch 9/10 Sternen!9 sterne

Stay tuned,

Van Lure.

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CD-Review: Ewigheim – Dürrer Mann EP

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Grüße aus der CD-Ecke! Hier gebe ich meinen Senf zu Neuveröfentlichungen, Neuentdeckungen und was mir ansonsten unterkommt unabhängig vom Veröffentlichungsdatum ab. Eine ehrliche Meinung…

CD-Tipp:
Ewigheim – Dürrer Mann EP

(4 Track Disc, Digipack]

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Nach 8 Jahren Wartezeit gibt es seit dem 27. April endlich den ersten greif- und vor allem hörbaren Beweis für das neue Ewigheimalbum „Bereue nichts“, das morgen veröffentlicht wird. Als Herold schickt die nun vom Duo zum Trio herangewachsene Band eine Singel von Track Nr. 8, „Dürrer Mann“, voraus und einen knappen Monat nach dem Release finde ich auch endlich Zeit meinen Senf dazu zugeben.

Yantit & Allen B. Konstanz haben nun auch Konstanz Vision Bleak-Kollegen Schwadorf mit auf das Schiff geholt, was mich strategisch jetzt nicht wirklich wundert. Genauso wenig überrascht es mich dass die Formation sich für die Aufnahmen gesangliche Unterstützung von Eisregenfrontkehle Michael Roth geholt hat.

Die digi Maxi beinhaltet die folgenden 4 Titel und hat eine Gesamtlaufzeit von niedlichen 12:13min.

1. Satan
2. Dürrer Mann  – Edit
3. Dürrer Mann – Remix by Bluter
4. Schneemann

Der erste Track, Satan, ist leider eines dieser typischen Halbe-Minuten-Intros, das man auch getrost weglassen hätte können. Gut, das dies noch nicht der versprochene „Non-Album Track“ gewesen sein soll. Dürrer Mann erinnert mich durch die mir etwas zu penetranten Keybordtöne ein wenig an ‚Das Ich‘. Gefällt nach ein paar Durchläufen allerdings auch immer mehr. Der Remix von Dürrer Mann, bei dem auch Herr Roth seine Finger drin hatte, klingt leider nicht besonders spannend. Hier hätte ich gehofft das Original und Remix vielleicht etwas weiter auseinander gehen, doch sie klingen, bis auf den häufigeren Synthieeinsatz und dem Nichtvorhandensein des Gitarrensounds beim Mix relativ gleich. Dafür kommt bei Schneemann, welcher nicht auf „Bereue nichts“ erscheinen wird, lustiger weise schon eher die Freude auf das kommende Album auf.

Hörprobe gefällig?

Ich gebe der EP also auf einer Skala von 1-5 eine humane 2,5  da 50% der Titel nicht wirklich besonders sind, freue mich aber schon auf das Album wenn es die nächsten Tage ins Haus flattert. Hoffentlich lässt die nächste Veröffentlichung nach „Bereue nichts“ nicht wieder fast ein Jahrzehnt auf sich warten, jetzt wo die Mitgliederanzahl aufgestockt wurde, oder was meint ihr?;)

Stay tuned,

Van Lure.

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CD-Review: ASP – Fremd

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CD-Tipp:
ASP – Fremd

(Limited Edition im Buchformat) [Doppel-CD]

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Gleich vorneweg möchte ich die Bombe platzen lassen: Erwartungen übertroffen! Asp können es noch immer!

Hier halte ich also die limitierte Edition im Buchformat in Händen und immer wenn ich einen Tonträger mit so schöner Aufmachung in die Finger bekomme, muss auch beinahe ehrfurchtsvoll und vorsichtig das Booklett durchgeblättert werden. Jedes Release der Band  ist in seiner Gestaltung schon allein ein richtiges kleines Kunstwerk und damit den Kauf für Fans und Sammler wert…

  • Buch im Hardcover-Einband mit aufwändiger “Singer“ Fadenheftung
  • Buchrücken veredelt mit Halbleinen und schwarzer Heissfolienprägung
  • 40-seitiges Booklet (= 20 Blatt)
  • Seidenmatter Kunstdruck auf 130 gr. Bilderdruckpapier mit aufwändiger Spotlack-Ebene
  • Inklusive allen Texten und zusätzlichem Artwork
  • Handnummeriertes Echtheitszertifikat und von Asp höchstpersönlich signiert

*pfeif*…wie sich das schon anhört. Das Ergebnis kann sich jedenfalls sehen lassen! Während die CD also im Player läuft, weil ich gerade zu faul bin den iPod zu synchronisieren und statt dessen das Artwork bewundere, stelle ich fest, dass die Jungs von ASP sich nicht nur auf das Verpacken und Verzieren ihres geistigen Neugeborenen verstehen, sondern die aufwenige Gestaltung tatsächlich hält was sie verspricht. Nach X Veröffentlichungen, Alben, EP’s, Singels, Kompilationen… klingt „Fremd“, Angekündigt als 1.Teil des „Fremd-Zyklus“ (ja, ASP ist irgendwo ein Poet und steht als eben solcher auf derlei Bezeichnungen;), keinesfalls nach einem ausgelutschten Goth-Rock/Darkwave Déjà-vu.

Mein Anspieltipps wären da die Nummern „Wechselbalg“, „Einsige Wirklichkeit“ bei der ich die Gitarren besonders erfrischend und rockig finde. „The Mysterious Vanishing of the Formar Family“ ist eine 9:07 min. lange Ballade, die sich mit der Frage um das Verschwinden einer Familie befasst, oder lasst euch ein auf „Unverwandt“ bei dem auch klassische Instrumente wie die Violine zum Einsatz kommen. Es findet sich ein ganzer Strauß an guten Nummern auf dem Tonträger. Die Limited Edition kommt außerdem  mit einer Bonus CD auf der sich 6 weitere, exklusive Audiotracks und 2  Video Tracks finden.

„Fremd“ ist rockig, romantisch, wild und elektronisch. Neun qualitativ hochwertige Tracks mit viel Liebe im Artwork. 
Auf jeden Fall gibts hier 
**********(10/10) Punkte in der Van Lure Wertung!

Seit dem 21.Okt sind ASP übringens auf ihrer neuen Tour um das Album zu promoten. Anstehende Termine sind:

  • 26. Oktober, Saarbrücken, Garage
  • 27. Oktober, München, Muffathalle
  • 28. Oktober, Schwabach, Markgrafensaal
  • 29. Oktober, A-Wien, Gasometer
  • 02. November, Köln, Live Music Hall
  • 03. November, Hamburg, Docks
  • 04. November, Bremen, Aladin
  • 05. November, Leipzig, Haus Auensee
  • 16. November, Bochum Matrix ZUSATZKONZERT
  • 17. November, Bochum, Matrix
  • 18. November, Bochum, Matrix AUSVERKAUFT
  • 22. November, Frankfurt, Batschkapp ZUSATZKONZERT
  • 23. November, Frankfurt, Batschkapp
  • 24. November, Frankfurt, Batschkapp
  • 30. November, CH-Zürich, X-tra

Weitere Konzerte für 2012:

  • 23.02.2012 – Kiel, Max
  • 24.02.2012 – Erfurt, Stadtgarten
  • 25.02.2012 – Würzburg, Posthalle
  • 01.03.2012 – Ulm, Roxy
  • 02.03.2012 – Mannheim, Capitol
  • 03.03.2012 – Magdeburg, Altes Theater

Ich dache es wäre an der Stelle für den einen oder anderen ganz gut zu wissen;)

Stay tuned,

Van Lure.

CD-Review: Wayne Static – Pighammer

Grüße aus der CD-Ecke! Hier gebe ich meinen Senf zu Neuveröfentlichungen, Neuentdeckungen und was mir ansonsten unterkommt unabhängig vom Veröffentlichungsdatum ab. Eine ehrliche Meinung…

hier spielt die musoik

CD-Tipp:
Wayne Static – Pighammer

*alternative metal* (kalifornien, amerika)

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Als ich las, dass Wayne Static, der Static X Frontmann mit dem gewissen Wiedererkennungsfactor, ein Soloalbum herausbringt dachte ich zuerst Ohje, ob das gut gehen kann? Aber am Ende habe ich mir die Scheibe aus einer Laune heraus dann doch zugelegt. 2002 war  „Machine“ (das 2. Album von Static X) schließlich eine der ersten CD’s in meinem Besitz wenn man die EAV-Alben nicht zählt.  Ah… Nostalgie… die Alternativmetal Phase eben.

Nachdem ich mir das Album jetzt ein paar mal durchgehört habe, möchte ich jetzt meinen Senf  zum „Schweinehammer“ abgeben:

Der gleichnamige (erste)Track, ist ein 28sek. Intro, das zwar eine unheimliche Atmosphäre ala „Chucky die Mörderpuppe“ heraufbeschwört, jedoch noch herzlich wenig über das zu erwartende Material aussagt. „Pighammer“ leitet den ersten richtigen Titel „Around the turn“ ein. Den Hörer erwartet der typische, röhrende Gitarrensound von Hauptprojekt Static X und Waynes Sprechgegröle.
„Assassins of Youth“ ist schon etwas eingängiger. Der leider kaum variirende  Gitarrensound wird dabei mit ein paar Synthesizertönen und eingespielten Spezialeffekts aufgewertet. Auch der Rest der  Platte wartet mit einem kräftigen  Batzen Einheitsbrei auf. Die ganze CD kling für mich einfach zu eintönig und drückend, als dass man über jeden Track etwas sinnvolles sagen könnte…

„Static Killer“ gefällt mir vom ganzen Album noch am Besten:

Zusammenfassend kann man das Album so stehen lassen, bekommt aber wegen dem Mangel an Abwechslung in der Van Lure Wertung nur **********(5/10) Punkte. Aber soll jeder selbst für sich entscheiden ob er was damit anfangen kann. Die einzelnen Songs sind, wenn schon nicht gerade herausragend zumindest als Hintergrundrauschen ganz gut bei Gästen mit unterschiedlichen Genrevorlieben als Kompromiss auflegbar;)

stay tuned!

Van Lure.

EWIGHEIM im Studio, Aufnahmen bald abgeschlossen!

hier spielt die musoik

Es ist geschehen! Sieben lange Jahre konnte man sich nicht sicher sein je wieder neues Material aus dem Hause Ewigheim zu vernehmen. TVB-Frontmann Allen B. Konstanz und Eisregenschlagzeuger Yantit machten vor Jahren zwar Andeutungen irgendwann ein 3. Album zu produzieren, aber dann war es um das Deutsche Duo nach ihrem letzten Longplayer „Heimwege“ relativ still geworden.

Jetzt hat mich die freudige Kunde ereilt! Die Aufnahmen für das neue Studiowerk sind fast abgeschlossen und was dabei rauskam ist: „Bereue Nichts„.
Enthalten soll das gute Stück 10 Tracks und einen Bonustrack. Der genaue Release Termin steht jedoch noch nicht fest.

Ich kann es jedenfalls nicht erwarten den Silberling in die Finger zu bekommen und natürlich werde ich wenn es so weit ist, hier meinen Senf dazu geben;)

Van Lure.

CD-Review: Arkona – Slovo

Grüße aus der CD-Ecke! Hier gebe ich meinen Senf zu Neuveröfentlichungen, Neuentdeckungen und was mir ansonsten unterkommt unabhängig vom Veröffentlichungsdatum ab.

hier spielt die musoik

CD-Tipp:
Arkona – Slovo

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*Pagan/ Russischer Folk Metal*

Van Lure Wertung: **********(9/10)

Die russische Folk/Pagan-Metalband Arkona hat mit „Slovo“ (deutsch „Das Wort“) ihr 6. Album rausgehauen. Es ist auch das 3.Album in Folge das über das österreichische Label Napalm Records veröffentlicht wurde, nachdem die Band 2008 einen Plattenvertrag bekam. Nach der genialen Maxi war ich schon gespannt auf den Longplayer und mit 14 Tracks und einer Laufzeit von 57:24min. umfasst er die doppelte Power der 8 Titel starke „Stenka Na Stenku“ EP.

Arkona bringen mit Slovo frischen Wind in die Bude. Neben den Einflüssen aus dem klassischen Musikbereich, choraler Gesänge, harten Riffs und Maria Archipowa’s vielseitig einsetzbarer Stimme findet sich bei den Songs eine heitere bis heroische Stimmung die öfter einen etwas schwermütigen Unterton annimmt.
Das eher ruhige 2 Minuten Intro „Az“ leitet mit einer Mischung aus klassichen Instrumenten, Dudelsack und Chorgesang das Album ein und geht direkt über in die Nummer „Arkaim“  um vollgas abzufahren. Der Opener ist also schon mal gelungen. Und auch auf dem Rest der Platte finden sich einige geile Nummern wie meine Favouriten „Bol’no mne“, „Leshiy“, „Tam za tumanami“, und „Odna“. „Zakliatie“ hat einen fröhlich-folkigen Sound während bei „Leshiy“ Ilya „Hurry“ (Svarga)  am  Akkordeon mit von der Partie ist. Mari Tadic (Eluveitie) half neben zahlreichen Gastmusikern an der Violine aus. Weiter holten sich die sympatischen Russen Unterstützung vom “ Kazan State Chamber Orchestra“ und dem „Moscow State Chamber Choir„.

Unterm Strich finde ich „Slovo“ eine geniale Scheibe, vollgepackt mit abwechslungsreichen Meisterstücken!

Einzig etwas unpassend finde ich den Track „Potomok“. Ich mag den Trend nicht besonders, der alle möglichen Bands plötzlich dazu bringt irgendeinen ruhigen Titel auf das Album zu packen, auf dem man nur ein Kind reden hört. Dem kann ich leider nichts abgewinnen und sowas stört beim Durchlaufenlassen der CD.

 Van Lure Wertung: **********(9/10)


Stay tuned!

SVdL

CD-Review: Arkona – Stenka Na Stenku [Maxi]

Grüße aus der CD-Ecke! Hier gebe ich meinen Senf zu Neuveröfentlichungen, Neuentdeckungen und was mir ansonsten unterkommt unabhängig vom Veröffentlichungsdatum ab.

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CD-Tipp:
Arkona – Stenka Na Stenku
[Maxi]

*Hau weg die Scheiße!*

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Hier wieder mal ein kleines Zuckerstück für die Paganfraktion: Erst vor ein paar Tagen, bei mir im Player gelandet: die Maxi zu „Stenka Na Nstenku“ aus dem neuen Arkona Album (Slovo). Inklusive 5 rarer „Non Albumtracks“ und einer Laufzeit von 24:31min zahlt es sich schon aus sich die CD zuzulegen. Neben dem Song „Stenka Na Stenku“ und einer Akustikversion von „Goi, Rode, Goi!“ vom gleichnamigen (2009er) Album, findet sich neben 2 weiteren Songs auch der Track „Skal“ auf der Scheibe, bei dem sich die Russen Unterstützung von Varg geholt haben!

Man hat nicht das Gefühl dass es ich hier nur um eine lieblose Zusatzveröffentlichung zum Geldmachen handelt. Die EP hat mit seinen 6 energiegeladenen Titeln auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung und dafür gibts bei der Van Lure Wertung: **********(10/10) Punkte!

stay tuned!

Van Lure.

CD-Review: Van Canto – Break the Silence

hier spielt die musoik

Grüße aus der CD-Ecke! Hier gebe ich meinen Senf zu Neuveröfentlichungen, Neuentdeckungen und was mir ansonsten unterkommt unabhängig vom Veröffentlichungsdatum ab.

CD-Tipp:
Van Canto – Break the Silence

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six winds blow as one…

Van Lure Wertung: **********(9/10)

Van Canto haben ihr 4. Studioalbum veröffentlicht und haben ganz nach ihrer Art neben eigenen Songs auch kräftig gecovert. Auf „Breaking the Silence“ fand sich zu meinem Erstaunen Alice Cooper’s Wahnsinnsnummer „Bed of Nails“, dem die 6 a cappella-Metaller ihre geniale Note verliehen haben. Ein wirklich gelungenes Cover! Weitere Cover wie „Primo Vicoria“ von Sabaton und Manowars „Master of the Wind“ haben ebenfalls ihren Weg auf das Album gefunden. Wobei bei „Master of the Wind“ eigentlich nichts so richtig a cappella ist, da für den Song ein Piano eingesetzt wurde und die Stimme von Sängerin Inga Scharf fast alleine im Vordergrund steht. Anfangs noch ungewohnt den Song von einer Frau zu hören, bei mehrmaligem Hören finde ich jedoch das die Stimme sehr gut dazu passt.
Mit 3 ausgeborgten Stücken und 10 weiteren aus der eigenen Feder finde ich das Mischverhältnis auf dem 13 Track starken Silberling auch schön ausgeglichen. Überhaupt die Stimme von Ingo „Ike“ Sterzinger und sein „DunDun“-Gesang fasziniert durch seine Tiefe, die oft nicht mehr von einem echten Bass zu unterscheiden ist.

Mit „Neuer Wind“ wagt sich das Sechstett erstmals an deutschsprachige Lyrics heran. Dieser Titel ist neben „Bed of Nails“ und „A Storm to come“ einer meiner Lieblinge auf diesem Album. Ich hoffe das wir in der Zukunft noch ein paar deutsche Nummern mehr zu hören bekommen!

Auf „Break the Silence“ findet sich u.a. der Song „A Storm to come“ als Schlusslicht. äh… Moment mal, hieß so nicht das erste Album? Es handelt sich auf jeden Fall nicht um eine alte Nummer, neu aufgewärmt. „A Storm to come“ ist mit 9:12min das längste Stück auf dem Release in dem die Jungs (und das Mädel;) noch mal alles geben zu was die Kehlen im stande sind, und bildet mit Frontsänger Philip D. „Sly“ Schunke und dem röhrenden Gitarrengesang des Rests der Truppe einen würdiges Ende der CD.


stay tuned!

Van Lure.