Archiv der Kategorie: Band Corner

Headbangers Desaster [BANDINFOS]

Zum Line-up und zum zusätzlich Schackhaft-Machen, gibts obendrein noch BANDINFOS zum Festival:

Wenn es darum geht, Death Metal in seiner ursprünglichsten Old School-Form zu zocken, macht kaum eine Band ASPHYX etwas vor. Seitdem sich die Niederländer 2007 erneut zurückgemeldet haben, wahren sie ihren Sound – muffig sägende Gitarren und gutturale Growls nebst bleierner Doom-Schwere – mit allen Mitteln. Mit „Deathhammer“, ihrem derzeit aktuellen Album bringen die Holländer eines ihrer Schwergewichte mit nach Suben.

Wer EXUMER und ihre beiden, absolut kultigen 80er-Thrash Releases [1986 „Possessed by Fire“ und 1987 „Rising from the Sea“ nicht kennt, der hat definitiv mit einem „Nicht Genügend“ im Metal Geschichtsunterricht zu rechnen. Sie sind die deutschen Anvil, die neben Thrash Heroen wie Kreator, Sodom oder Destruction stets im Underground behaftet waren. Doch das Warten hat sich gelohnt – Nach Live-Auftritten beim „Wacken Open Air“ und dem „Keep It True“-Festival vor ein paar Jahren melden sich EXUMER nunmehr auch wieder mit einem neuen Tonträger zurück mit einzigartig, rabiatem Thrash Metal, und erklimmen schließlich den Thron der ihnen seit Langem gebührt.

Die Polen LUNA AD NOCTUM sind bei weitem keine Newcomer mehr. Sie sind bereits seit 1998 musikalisch unterwegs. Ihr neuestes Werk heißt „Hypnotic Inferno“ und beinhaltet Black Metal der moderneren Art. Zu hören und zu sehen gibt es sehr technisch gespielte Riffs, die von tiefdunklen Black Metal Grundgerüsten eingerahmt werden, aufgelockert durch eingestreute Keyboard- Passagen hier und da, die die bedrückende Atmosphäre ein wenig aufhellen.

Death Metal ist im Nahen und Mittleren Osten durchaus angesagt. Zwar nicht bei Staat und Regierung, dafür um so mehr im musikalischen Underground. Wut und Aggression sind hingegen mehr als genug vorhanden, und so gründet auch der Gitarrist Barney Ribeiro in den Vereinigten Arabischen Emiraten, genauer gesagt in Dubai, NERVECELL. Die Aggressionen manifestieren sich in anspruchsvollem Death Metal mit ziemlich brutal wuchtiger Schlagseite. Für Freunde der Genre-Kollegen NILE der Bandtipp schlechthin.

Dass unser Nachbarland Tschechien hochwertige Metal Bands ins Rennen schickt, wissen wir spätestens seit Exportmarken wie Hypnos, Gutalax oder Malignant Tumour. Beschreiben lässt sich der Sound von F.O.B. am besten mit Phrasen wie „thrashlastiger Metalcore“ oder „Death Metal Core“ oder gar „Thrash Metal Hardcore“ – und lustigerweise passen alle drei Phrasen irgendwie zu F.O.B.s aktuellem Album, denn es ist musikalisch nur schwer in eine Schublade zu stecken. Diverse Auftritte am Kaltenbach Open Air und in Linz ließen das heimische Publikum einen ersten Blick auf die fünf Youngsters werfen.

Ohne Kompromisse und gegen jeglichen Einheitsbrei, so lautet die Devise der Wiener Grind/Deather MASTIC SCUM. Seit den 9oer Jahren arbeiten die fünf Musiker an brutal-technischen Todeshymnen, versuchen sich von Album zu Album weiterzuentwicklen und sind damit über die Grenzen hinaus bekannt geworden. Ihr neuestes Album „C T R L“ stellt mit ihrer intensiven Industrial-Note eine musikalische Anlehnung an Größen wie Fear Factory dar.

Mit der klaren Vision und aus der Motivation heraus, dass alle Brutalität der Welt nicht auf einen Song passt, startete das Projekt GODHATECODE im Jahre 2008 um eben genau diese Tatsache zu widerlegen. Für das Debutalbum „Aeons“ konnte niemand geringerer als Pelle Ekegren (Drums/Ex-Grave) begeistert werden. Mit ihm zusammen schufen sie eine brachiale Mischung aus Oldschool Grind/Punk/Death Metal-orientierter Musik. Mit „Weltenschmerz“, ihrem zweiten Album perfektionierten die Allstars schließlich ihren Sound durch die deutschsprachigen Vocals von Armin Schweiger und lassen nun diese ungebremst auf die „Bestie“ Mensch niederhageln.

Durch zahlreiche Auftritte in kleinen Beisln oder Bordellen, auf internationalen Metal Festivals (Wacken, Metalcamp, Metal Franconia, Kaltenbach, Metalfest, ..) oder auch als Support für Obituary, Benediction, Apo. Reiter oder Biohazard schuf sich die Band EPSILON seit ihrer Gründung 2003 einen hervorragenden Namen in der Thrash’n’Death Metal Szene – nicht nur in Österreich. Anfang 2012 verbuchten die Niederösterreicher mit ihrem auch medial aufsehenerregenden Video zum Song „Foxy Knoxy“ rund um den Kriminalfall Amanda Knox rasante Zugriffe sowie einen Bunch an positiven Kritiken für das zugehörige Full Length-Debüt „Truly Yours And In Love“. Im Sommer 2013 wurde mit einem Wechsel an der Gitarre sowie neuem Schlagzeuger nach zehn Jahren Bandhistory eine neue Ära eingeläutet.

SEEK AND DESTROY, die Kohlgrabener Partie aus St.Margarethen dürfte sich in der Metalszene mittlerweile einen ordentlichen Namen verschafft haben. Die Musik besticht durch ihre Basslastigkeit, Geschwindigkeit und Power. Moshparts kommen nicht zu kurz und auch die Headbangfraktion wird durch die gewaltige Front an Breakdowns angesprochen. Erste Erfolge konnte die Band im Jahre 2005 verzeichnen, als damaliger „America is Waiting“ Gewinner durften die Herren schon mit 16 auf einer der größten Bühnen Österreichs (Festivalbühne Wiesen) stehen. Live spürt man mehr, heißt es. Wer die Jungs schon live bewundern konnte, der weiß, dass SPASS und PARTY großgeschrieben werden, das sind Themen die auch die Texte von S&D widerspiegeln: Partys, leichte Frauen, Alkohol! Aber auch ernste Themen wie Krieg,Korruption und Religion werden behandelt und offengelegt. Seid dabei wenn es wieder heißt Griass eing die Buam, Servus die Madln die Bauernbuaschen san zruck!

Auch wenn der Name anderes vermuten lassen könnte, klingen CEMETERY DUST aus Oberösterreich alles andere als verstaubt. Die 2005 gegründete Band spielt variantenreichen Metal mit dem Hauptaugenmerk auf harten Thrash, melodischen Death und einer leichten Metal Core Schlagseite. Mit ihrem aktuellen 2012 erschienen Werk „An Anatomy Of War“ werden sie erstmals das Publikum beim Headbangers Desaster zum Brodeln bringen.

Aus den tiefsten Tiefen von Sibirien besuchen uns die vier Deather von DEHYDRATED und nehmen uns alles andere als trockenen, faden Todesmetall mit. Fronterin Ira beweist einmal mehr dass gutes Aussehen und Brutalität die perfekte Kombination auf der Bühne sein kann. Zusammen mit den treibenden Riffs ihrer Kollegen wird sie den Fans in Suben ordentlich Feuer unterm Hintern machen.

Als Hateful Depressive Black Metal bezeichnen SVARTSORG ihren Stil. Ihre Live Shows sind vergleichbar mit schwarzen Messen und ihre Überzeugungskraft liegt darin, pure Verzweiflung und Depression rüberzubringen. In ihrer Heimat Schärding und Umgebung sind sie wohl bekannt und werden auch im Nachbarort Suben ein Höllenfeuer erzeugen.

ANTIPEEWEE sprechen alle Kuttenträger, Retro-Banger, Old School-Mosher an. Mit einer gesunden Portion Selbstironie, aber glücklicherweise auch instrumentalem Können und Spielfreude, serviert uns die Truppe kultigen (Ami-)Thrash / Crossover Metal der alten Schule, und reiht sich damit in die Liste ähnlich gearteter Combos wie MUNICIPAL WASTE, FUELED BY FIRE, GAMMA BOMB oder TOXIC HOLOCAUST ein.

Collapsed Minds ist eine mittlerweile „groß“ gewordene Band aus niederbayern. Die musikalische Ausrichtung von Collapsed Minds orientiert sich am Schwedischen Melodic Death Metal mit zunehmenden Einflüssen von Thrash Metal und Metalcore.


Für mehr Infos zum Festival: Letzter Post, Innviertler HeadBangers.at, Facebook!

stay tuned,

Van Lure

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MusikTipp: Kevin Kmetz/ God of Shamisen

Kevin Kmetz/God of Shamisen

Genre: Metal / Progressive / Rock … aus Kalifornien und Japan

Mal etwas Ungewöhnlicheres gefällig?

Die Shamisen: Ende des 16.Jahrhunderts kam die „Shamisen“ von China nach Japan. Sie ist ein 3-saitiges, Zupfinstrument mit einem langen Hals und einem kleinen Korpus. Mittlerweile zählt sie zu den traditionellen Musikinstrumenten Japans. Sie wird meist mit Katzen- oder Hundehaut bespannt, da diese der Laute einen brillianteren Ton als die zuvor verwendete Schlangenhaut entlocken und  erinnert von der Haltung und Spielweise her an eine Gitarre. Die Saiten werden mit einem ginkoblattförmigen Plektrum oder den Fingern gezupft, nebenbei ist es möglich zusätzliche Geräuschelemente durch Gleiten oder Hämmern auf dem Korpus zu erzeugen. Die metallisch schnarrenden bis hellen, schwingenden Töne  erzeugen die typischen Melodien der traditionellen fernöstlichen Musikkultur. 

Smoke Monster Attack

„God of Shamisen“ ist eine 4-köpfige Formation um den amerikanischen Bandleader und Shamisen-Virtuosen Kevin Kmetz, der mit einer bundlosen (fretless) Shamisen E-Gitarrensound und Schlagzeug mit dem exotischen Klang Japans kombiniert. Er gilt als der erste „Ausländer“ der bei einer japanischen Shamisen-Meisterschaft mit einem Award (Daijo Kazuo Award / Tsugaru Shamisen Championship, 2005) ausgezeichnet wurde. Allerdings hat er an der „Misawa Air Force Base, Misawa, Japan“ seinen High School Abschluss hingelegt. Später graduierte er am „California Institute of the Arts„.

Er ist der Erfinder des Musikstils der in Japan unter dem Namen „California Shamisen“ bekannt ist und spielt neben „God of Shamisen“ in der kalifornischen Band Estradasphere neben der Shamisen auch Gitarre und Keyboard.

Ich liebe diese Version von Eye of the Tiger: Kevin & ein Gitarrendude auf der Coutch.

Stay tuned!

Van Lure.

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Lordi-Schlagzeuger Tonmi Lillman alias „Otus“ – tot!

Und wieder hat es einen Musiker erwischt! Als ich die Schlagzeile gelesen habe war ich geshockt, bin ich doch selbst auch ein kleiner (großer) Lordi-Fan.

Tommi Lillman, der seinen Namen 2004 in Tonmi umändern lies, wuchs in der südostfinnischen Stadt Kouvola auf. Später zog er in die Hauptstadt Helsinki.
Im Alter von etwa 9 Jahren bekam er sein erstes Schlagzeug und stand knapp 5 Jahre darauf mit 14 bereits erstmals auf der Bühne. Neben dem Schlagzeug beherrschte er auch das Keyboard, Gitarre und Bass. Vor seiner Zeit bei Lordi spielte er als Drummer bei den finnischen Metalbands To die for (Gothic Metal) und Singery (Powermetal). Oktober 2010 stieß er schließlich als Ersatz für Vorgängerkreatur Kita zu den maskierten Monsterrockern, die 2006 durch den Eurovision Song Contest richtig bekannt wurden (bzw. las man schon lange zuvor in div. Musikmagazinen von der Band, so wurden sie durch den Contest und ihrem „Hard Rock Hallelujah“ nur unter  ‚den Normalsterblichen‘ bekannter).

Nur 1,5 knappe Jahre nach seinem Einstieg verstarb er am 14.02.12 im Alter von nur 38 Jahren durch unbekannte Todesursache. Zum Zeitpunkt seines Todes war er neben Lordi auch bei Vanguard (Gothic Metal), Ajattara (‚Dark Metal‘) und dem Punkparodieprojekt Kylähullut am Schlagzeug aktiv.

Am 15.02.12 gab die Band folgendes bekannt: „Unser lieber Freund und Bandmitglied „Otus“ Tonmi Lillman ist trauriger Weise verstorben. Wir werden ihn schwer vermissen und drücken seiner Familie und seinen Freunden unser Beileid aus.

Otus, wir danken dir aus den Tiefen unserer Herzen für die kurze Zeit, die wir miteinander verbringen durften. Ruhe in Frieden, Freund.“

Mit Tonmi Lillman ging ein fabelhafter Musiker von uns.
Tonmi, wir werden dich vermissen!

Van Lure.

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Kardroz Interview [vielversprecheder Black/Death Metal]

Im Juni habe ich bereits einen Song von der österreichischen Newcomerband Kardroz unter der Rubrik „Ohrwurm der Woche“ gepostet, nun folgt das Interview mit zwei der talentierten Metalheads!

INTERVIEW

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Hallo Jungs, und danke, dass Ihr euch die Zeit nehmt!
Zany: BREE! Grüße Sie, Madame! (Vocals)
Mike: Zörs… ( 2nd guitar)

Beginnen wir am Besten am Anfang, seit wann gibt es euch nun genau und wie habt ihr euch gefunden?
Zany:
Angefangen hat eigentlich alles, als Mike und ich letztes Jahr unsere alte Band auflösten, da Mike mit unserem Drummer „Eheprobleme“ hatte. Wir wollten eine neue starten. So holten wir uns also Bob als Gitarristen im Juni zu uns und begannen, Songs zu schreiben. Das würde ich als den Start von Kardroz bezeichnen. Nach und nach stießen dann noch Roal als Bassist und Mic als Drummer zu uns.   Also eine stinknormale, unspektakuläre Geschichte.
Mike: Der alte Dummer war umsonst,  somit musste was Neues her, also Mic, und da wir einen gescheiten Gitarristen auch noch gebraucht haben ist da Bob noch dazu geholt worden. Mit Roal ist Kardroz dann komplett geworden.

Wie würdet ihr euren Musikstil bezeichnen, oder seid ihr mit der Zuweisung zum Genre Black/Death ganz zufrieden?
Zany: Ohne zu übertreiben, Kardroz macht bahnbrechende, neue Ären einleitende Musik, die sich an Härte und Eleganz kaum übertreffen lässt. Sogar meiner Oma gefällt‘s. Aber im Ernst, unser Glück ist, dass wir auf relativ viele, unterschiedliche Musikrichtungen stehen. Der eine hört Core und Grind, der andere Black, ein anderer wiederum Stoner oder Progressive . So kommt meiner Meinung nach ein ganz geschmeidiger Metal-Mix zu Stande. Wir würden uns aber schon in das Black-Death-Genre eingliedert lassen, mit Elementen aus anderen Metal-Styles.
Mike: Hmmm… Mixed Metal würde ganz gut passen. Wir schauen dass wir die Songs immer etwas genreübergreifend gestalten, aber Black/Death ist ganz ok als Bezeichnung, weil es ja eigentlich ganz egal ist was da für ein Genre dabei steht.

Ihr Habt dieses Jahr bereits eure Demo „In Humanitas“ auf Jamendo.de veröffentlicht. Warum habt ihr euch dazu entschieden, die Songs als GEMA-freien Gratisdownload zur Verfügung zu stellen?
Zany: Musik – so abstrakt sie auch sein kann – ist eine Form von Kunst. Wird sie aber als Reinform durch den widerlichen, in sich alles verschlingenden Sprudel des Kommerzes und Kapitals geworfen, so kommt es in der Regel zu Auswüchsen, die mit Musik als Kunst per se, nichts im entferntesten Sinne mehr gemein haben. Was ich eigentlich damit sagen will: Mit unsera Musi losst se sowieso ka Koin mocha!
Mike: Wenn wer dafür zahlen will, kann er uns gerne Geld schicken, aber da gibt es bestimmt Besseres, sein Geld zu investieren. Ich bin schon zufrieden, wenn‘s wer runter lädt.

Welches ist euer persönliches Lieblingsstück aus dem Album und gibt es dafür einen bestimmten Grund?
Mike: noch sind die Lieder etwas roh und einfach gestaltet, aber wenn sich unsere  Fähigkeiten weiter entwickeln (hoffentlich) sehe ich viel Potential in Senseless und R.O.M
Zany: Also, mein Lieblingsstücke sind Senseless, weil es einen guten Querschnitt unseres Musikstils bietet und Elves, weil es einfach unser erster Song war.

Wie seid ihr auf den Titel „In Humanitas“ gekommen, oder handelt es sich um ein Wortspiel?
Zany:  Dieser Titel kommt noch aus einer Zeit, als wir noch glaubten, Titel in Latein würden cool und mystisch klingen. Im Endeffekt ist der Name aber dann aber doch irgendwie hängen geblieben. Ein Wortspiel ist dagegen Gewald
Mike: Ja, kann mich da Zany nur anschließen, so wie viele Metal Bands glaubten auch wir Latein wäre cool, mittlerweile hat sich jedoch der Name Demo 2011 eingebürgert. Ist ja auch etwas passender.

Arbeitet ihr bereits an neuem Material und wird dieses wieder kostenlos ladbar  sein?
Mike: neues Material wird’s voraussichtlich ab Februar/März geben, wenn unser Zany aus seinem 3 monatigen Asien-Trip zurück ist. Es wird in Richtung Brutal Death, Progressive und etwas Black Metal gehen. Auch die alten Lieder werden neu eingespielt und die Song-strukturen überarbeitet. Was folgt, wird ein Album sein.
Gratis Downloads wird es aber immer geben, auch wenn es mal eine schöne CD  mit Artwork und noch besser recordeten Songs zu erwerben geben sollte.
Zany: Gerade sind wir dabei, unser neues Liedchen „Raping the Rapist“ einzuspielen. Dieses schöne Stück Musik geht schon mehr in die zärtliche Richtung eines Brutal-Death Songs.

Ich bin mir sicher, die Hörer würden sich auch über einen schön aufgemachten Silberling aus dem Presswerk freuen;) Welche Künstler haben euch inspiriert, bzw. mit welchen Bands würdet ihr euch vergleichen?
Zany: Da gibt es viele Bands, die uns inspiriert haben und noch immer inspirieren. Das zieht sich von Meshuggah über Immortal und Benighted bis hin zu Tool.

Was unterscheidet euch eurer Meinung nach vom 08/15 Metal-Einheitsbrei?
Zany: Tja, ich glaube, der großer Unterschied ist, dass wir Metal nicht zu stark als Lebensstil und Einstellung betrachten (etwas Posen muss aber sein), sondern stärker das Musikalische dahinter, was uns von gewissen Blockaden und Einschränkungen befreit. Wir haben unsere Uniformen zerrissen.
Mike: wir sind genau so 08/15 Metal-Einheitsbrei, aber wir nehmen uns da nicht so ernst, dann ist es viel lustiger.

Und zum Abschluss: Wann können wir mit Konzerten rechnen? Sind bereits Gigs in Planung?
Zany: Da ich nun nun für ein paar Monate verreise, wird sich vermutlich erst  Anfang 2012 eine Möglichkeit erbieten.
Mike: Suchen Gigs ab Februar 2012 (egal wo), wer uns will, möge uns anschreiben:
kardroz@gmail.com
Spielen für ein Butterbrot und ein Glas Wasser (muss auch nicht sauber sein)!

Haha, danke für das Interview Leute! Stay brutal!
Mike: Wir haben zu Danken!
Zany: Aaargh!

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Kardroz auf Myspace

Kardroz auf Facebook

Download Demo:

Jamendo.com

Mediafire.com

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MusikTipp: Powerwolf

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MUSIK-TIPP
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POWERWOLF

Genre: Power Metal

Ich habe mir ja, wie jedes Jahr, in Slovenien ein paar neue CD’s zugelegt. Meistens suche ich nach nichts bestimmten. Ab und zu kaufe ich einfach auf gut Glück und manchmal – wie in diesem Fall – gefällt mir einfach eine der auftretenden Bands auf Anhieb so gut, das ich lostigere um mir eine Platte zu besorgen. Da stellt sich vor der CD-gepflasterten Shopping „meile“ nur noch die Frage, welches Album?
In diesem Fall habe ich mich für das 2007 erschienene (2.) Album „Lupus Dei“ entschieden. Ja, ich weis, es ist also bereits ein“älteres“ Release, aber nachdem ich sie live auf der Mainstage schon geil fand, hat mich auch das, was vom Silberling kam zu Hause weiter begeistert. Gerade Power Metal gefällt mir nicht oft weil er mir meist einen tick zu happy klingt, aber diese deutsch-rumänische Powermischung findet sein Gleichgewicht zwischen Humor und musikalischen Qualitäten.

Powerwolf wurde 2003 von Matthew und Charles Greywolf gegründet. Später stieß der Rumäne Attila Dorn hinzu, der aufgrund seiner klassischen Gesangsausbildung von da an die Vocals übernahm und damit dem „gesamten Wolf erst die Power verliehen hat“;). Danach wurde das Lineup um Stéfane Funèbre (Schlagzeug) und  Falk Maria Schlegel (Orgel) ergänzt und fertig waren Powerwolf.

Die Texte sind hauptsächlich in Englisch, aber auch lateinische Passagen,  seltener sogar deutsche, finden in den Lyrics Verwendung. Inhaltlichdrehen sich die Songs hauptsächlich um Vampire und der Darstellung des Teufels in der Bibel. Dabei kann ich alle Twilight-geschädigten die beim Vampirteil zusammengezuckt sind beruhigen. Wir reden hier schließlich von keiner brechreiz-erregenden TeenieBand Marke „“Fukushima Hostel“  sondern 5 talentierten Pandabären (=Corpsepaint) die im Studio und auf der Bühne alles geben. Aber am wichtigsten ist, wie immer: einfach mal reinhören, uns selbst entscheiden.
Ich habe jedenfalls meine Freude mit meiner neuen Entdeckung und werde mir sicherlich bald ein weiteres Album zulegen.

When the Moon shines red

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Stay tuned!

Van Lure.

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Musiktipp: Feuerschwanz

musiktipp

Und es ist mal wieder so weit, das ich einen Musiktipp abgeben möchte.

Diesmal handelt es sich um eine deutsche Folk Rock-/Comedy-Band namens Feuerschwanz.

2004 in Erlangen gegründet, ordnen sie sich meiner persönlichen Meinung nach im Bereich zwischen Fiddler’s Green und Schandmaul ein. Mehr möchte ich auch diesmal garnicht dazu sagen. Ich habe euch jedoch wie immer Links zu der Band rausgesucht, damit ihr euch selbst einmal reinhören könnt. Auf der Myspace Seite sind zwar nur Live Aufnahmen (mit geutem Klang), aber auf der Homepage gibt es noch mehr Hörproben für euch.

Offizielle Homepage
Myspace

feurschwanz

Lg,

Van Lure.

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Musiktipp: Kromlek

musiktipp

Ich dachte mal es ist an der Zeit wieder ein paar Musiktipps abzugeben da ich in den letzten Monaten immer wieder auf neue gute Bands gestoßen bin, die euch vielleicht gefallen könnten.

Heute geht es um Kromlek, einer bayrischen Viking-Metal Band. 2004 gegründet, beschäftigen sich die Texte in deutscher, englischer und schwedischer Sprache mit nordischen Mythologien, humorvollen Geschichten aus dem Trollreich und allem was dazugehört. Es finden sich Einflüsse von Humpa, Folklore aber auch arabische Melodien die auf die Vielseitigkeit der Band hinweisen.

Über die einzelnen Geschehnisse, wie den Austritt – und anscheinend auch Wiedereintritt – des Sängers Alphavarg, etc. werde ich hier nicht genauer schreiben, da ich euch nur einen Tipp geben will. Wer mehr wissen will, kann unter Wikipedia nachsehen;)

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Natürlich gibts von mir wieder ein paar nützliche Links, wo ihr euch ein paar Lieder anhören könnt;)

Hier hätten wir zum Einen die Myspace Seite. Ich empfehle als Anspieltipp das Lied „Folkthing“;)

Und die Officielle Homepage gibts natürlich auch noch für euch drauf, obwohl an der noch gearbeitet wird.

So, ich hoffe ich konnte euch diese Band ein wenig schmackhaft machen. Wer sich die Jungs live ansehen will sucht sich am besten unter Myspace die Konzertdaten raus. Auch für die Österreicher gibt es diesmal sogar eine Chance sie bequem zu sehen, nämlich auf dem Northern Lights Festival auf Schloss Waldenfels.

Lg,

Van Lure.

musiktipp

Musiktipp: Troll Gnet El ~ [Humpa Humpa aus Russland]

Und wieder melde ich mich mit einer interessanten Band, die hier eher unbekannt sein dürfte: Troll Gnet El.

Hierbei handelt es sich um eine russische Folk Band aus St. Petersburg, die sich an scandinavischen Folksklängen orientierend, mit Gitarre, Flöte, Dums, Bass und Violine auch kräftig ans Werke macht. Das Ergebnis klingt erfrischend, fröhlich und verbreitet zumindest bei mir gute Laune.

Natürlich gibt es von mir wie immer auch ein paar Links: Da hätten wir zum Einen wieder die Myspace Seite:  Troll Gnet El at Myspace

Und zum anderen die Bandhomepage, bzw. gleich der Link zur Downloadsection, wobei ich das Lied „Cheese Sturm“ aus dem Album Konung Hop empfehlen würde, oder wenns ein bisschen mehr E-Gitarre sein darf „Troll Bends Fir“ aus dem gleichnamigen Album: Homepage/Download.

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Das wars auch schon wieder von mir, wie immer hoffe ich euch für die Band ein wenig interessieren zu können. Vielleicht gefällt sie ja dem einen oder anderem von euch;)

Liebe Grüße,

Van Lure.

Musiktipp: Lothlöryen ~ Brasilian Melodic Metal

Hallo allerseits!

Vor kurzem habe ich wiedermal eine Band ausgegraben die es mir auf Anhieb angetan hat. Normalerweise höre ich eher keinen Melodic Metal, weil… naja, ist eben nicht so meine Richtung, aber bei Lothlöryen hat es nicht lange gebraucht.

Wie der Name schon vermuten lässt, hat die Band selbst einen Hauch von Tolkiens Herr der Ringe… aber gut, was heißt hier „Hauch“? Tatsachen auf den Tisch: Es dreht sich in den Songs etwas mehr als weniger um Herr der Ringe.

Immer wenn ich mir nun etwa den „Hobbit`s Song“ oder „My mind in Mordor“ anhöre, komme ich nicht umhin mir dabei 5 kleine Hobbits auf riesigen Harleys vorzustellen, die als HeavyMetal Rocker durch Mittelerde cruisen. Hört sich abgebrüht an? Neugierig? Warum hört ihrs euch nicht selbst an?

Ich habe euch, zuvorkommend wie ich bin, wieder mal den Link der Myspace Seite rausgesucht, auf der ihr mal in die Songs reinhören könnt:

Lothlöryen at Myspace

Meine Meinung zu dem Thema: Geniale Melodien, abwechslungsreich, super Stimme, und und und…

Leider gibt es auch den Nachteil, das die Bandhomepage zum Beispiel ausschließlich auf Brasilianisch ist. (– Die Songs selbst sind in Englisch!) Ich weis ja nicht wie es euch geht, aber ich tu mir da ein bisschen schwerer als mit Englisch…;)

Aber, wer wäre ich denn, wenn ich nicht die Downloadsection der Seite gefunden hätte? Unter http://www.lothloryen.net/br/downloads.php könnt ihr euch das Demo „Thousand Ways To The Same Land“ und die Single Edit. vom Hobbit`s Song (sehr zu empfehlen) runterladen. Nun hoffe ich das ich das ich euch ein wenig für die Band begeistern konnte und wünsche euch viel Spaß beim Anhören!

Lg, Van Lure

Musiktipp: Gaë Bolg [- And the Church of Fand]

Guten Morgen, meine Lieben!

Heute habe ich wieder einen Musiktipp für euch, der aber nicht jedermanns Sache sein wird.

Hinter dem Namen „Gaë Bolg“ (= magische Lanze des Cucchulain*, mit der er seine Feinde besiegte) versteckt sich der Franzose Eric Roger der bereits bei „Sol Invictus“ an der Trompete mitgewirkt hat.

Seine Stücke lassen sich schwer beschreiben, doch sind sie sehr – oder sagen wir, viele von ihnen – von mittelalterlichen Klängen und kirchlichen Chören geprägt, wobei stimmlich ausgereifte Sänger natürlich nicht fehlen dürfen und wirken oft sehr andächtig bis feierlich.

Manche der Stücke kommen durch die verschiedenen, oft hohen (männlichen) Stimmlagen, Rhytmus und Musik in denen der Gesang eingebettet ist, etwas schräg/sprunghaft rüber, sind etwas gewöhnungsbedürftig und drohen manchmal zu einer gewaltigen musikalischen Kakophonie aus Klängen zu mutieren. Teilweise klingen die Lieder auch etwas – Mangels eines besseren Ausdruckes – „orchesteral angehaucht“

Musikalisch wird ein breites Spektrum an verschiedenen Instrumenten geboten die jedem einzelnen Werk eine ganz eigene Note verleihen. Eines der wichtigesten Instrumente – die Trompete, wobei diese in den Liedern jedoch nicht so aufdringlich ist, wie es sich hier vielleicht anhören mag.

Die Sprache, – natürlich Französisch. Aber der Info halber; inhaltlich drehen sich die Lieder um Helden, Schlachten, Saufgelagen und auf der aktuellen CD Requem um den Tod Eric Rogers Verwandte bzw. zollt er mit seinem neuesten Werk diesen Tribut.

Ich habe euch, da ich keine offizielle Homepage finden konnte mal den Myspace Link rausgesucht. Wobei mein Anspieltipp „Totentanz“ (Album Requiem) im dortigen Player jedoch nicht enthalten ist. Deshalb empfehle ich euch, bevor ihr euer endgültiges Urteil fällt eher das nächste Mal wenn ihr in einem Plattenladen seid, einfach die CD rauszuzupfen, dort in den Player zu legen und mal in die Stücke reinzuhören. „Totentanz“ ist meiner Meinung nach eine schöne Tanznummer bei der die Folkeinflüsse überwiegen, wobei die Lieder unter Myspace nach dem Lesen meiner Beschreibung hier etwas verwirrend sind. Wer sich allerdings nicht davon abbringen lässt: „Agnus Dei“ (ebenfalls Reqiem) ist ein sehr ruhiges, andächtiges Stück, das man sich am besten in etwas träumerischer Stimmung zu Gemüte führen sollte.

Wer hier röhrende Gitarrensounds und Doubblebase erwartet wird auf jeden Fall enttäuscht werden. Gaë Bolg ist nicht zum Bangen, Gaë Bolg ist zum Träumen;)

Gaë Bolg at Myspace

Label: Auerbach Tonträger (Sublabel v. Prophecy Produktions)

Ich wünsche euch noch einen schönen Dienstag;)

SVdL

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* Held der irischen Mythologie

Musiktipp: Diablo Swing Orchestra

Hallo und guten Abend, die Herrschaften!

Zur Zeit tut sich Mangels eben jener, nicht recht viel auf meinem Blog, aber einen Musiktipp möchte ich zwischendurch doch mal abgeben. Wer mich ein bisschen kennt, weis das ich ein Musikjunkey bin und immer auf der Suche nach neuen guten Bands.

diablo swing orchestra - the butchers ballroom album cover.jpgSo bin ich vor ein paar Wochen mehr durch Zufall und Langeweile auf die schwedische Avantgarde Metalband „Diablo Swing Orchestra“ gestoßen, die 2007 ihr Debüt-Album „The Butcher’s Ballroom“ veröffentlicht hat.

Wer krasse Stilmixe und hohe, facettenreiche Frauenstimmen alá Haggard oder Nightwish liebt, sollte auch da unbedingt mal reinhören.

Jazz trifft Metal. Ich, der ich kein wirklicher Jazzfreund bin, war zuerst etwas skeptisch, ob so ein Mix gutgehen kann, aber das Ergebnis kann sich hören lassen.

Die Sängerin überrascht mit einem vollen Sophran, der sich locker mit Opernniveau messen kann und lässt sich in meinen Augen am Besten mit äußerst biegsam beschrieben.

Neben dem vom Jazz versprochenen, swingenden Bass finden sich u.a. mexikanische Trompeten, Didgeridoos, Contrabässe, Geigen, Klaviere und was die Mischung komplett macht, richtig! – E-Gitarren! Schließlich reden wir immer noch von Metal!

Ich schlage vor – da sich selbst überzeugen besser als blinder Glaube ist – dass ihr unter Myspace einfach mal reinhört. Ich bin sogar so zuvorkommend und poste euch den Link. Es ist den Mausklick wert;)

– Diablo Swing Orchestra at Myspace –

– Diablo Swing Orchestra offical Homepage –

Das wars auch schon wieder für heute von mir. In nächster Zeit werde ich versuchen etwas öfter zu posten, aber ich bin auch nur ein Mensch;)

Ich hoffe mal, der eine oder andere findet Gefallen an der Band, dann war der Post hier wenigstens nicht ganz um sonst gewesen;)

SVdL

Michael Angelo Batio

Er begann mit 9 Jahren Gitarre zu spielen, nun ist er bekannt für seine flinken Finger…

…und die von ihm erfundene Doubleaxe-Gitarre (nein, nicht Doubleneck)

Die Doubleaxe besteht aus einer Rechts- und einer Linkshändergitarre, welche er simultan (gleichzeitig;) und in allen Möglichen Hand- und Gitarrenkonstellationen spielt.

Ein Mensch wie er dürfte in seinem Leben dann auch nicht mehr recht viel was anderes gemacht haben als das Gitarrenholz zu würgen. Kurz: er dürfte nicht mal dazu fähig sein sich selber anzukleiden. Das kann doch nicht auch noch Platz in seinem Kopf haben... jedenfalls kommt mir immer der Gedanke wenn ich mir die Videos ansehe…

Er studierte Music Theory an der Northeastern Illionois University. 1987 gründete er zusammen mit Jim Gillette, Rob Rocker und TJ Racer die Metalband „Nitro“ mit der er 2 Alben herausbrachte und veröffentlichte zusätzlich mehere Alben mit der Band „Holland“.

Sein erstes Lehrvideo „Speed Kills“ das er 1991 während seiner Zeit bei Nitro veröffentlicht, wurde zum meistverkauften Lehrvideos überhaupt.

Als sich die Band 1992 auflöste, gründete er sein eigenes Plattenlabel (M.A.C.E Music) und bringt jetzt hauptsächlich seine Instrumentalaufnahmen und die anderer junger Gitarristen heraus.

Und weils so schön ist, hier noch ein Ausschnitt…

(das frustriert jeden jungen Gitarristen;)

Das war auch schon wieder mein Fingerzeig.

Wer sich weiter für Michael Angelo Batio interessiert findet hier mehr: http://www.Angelo.com

Gute Nacht,

SVdL