Headbangers Desaster [BANDINFOS]

Zum Line-up und zum zusätzlich Schackhaft-Machen, gibts obendrein noch BANDINFOS zum Festival:

Wenn es darum geht, Death Metal in seiner ursprünglichsten Old School-Form zu zocken, macht kaum eine Band ASPHYX etwas vor. Seitdem sich die Niederländer 2007 erneut zurückgemeldet haben, wahren sie ihren Sound – muffig sägende Gitarren und gutturale Growls nebst bleierner Doom-Schwere – mit allen Mitteln. Mit „Deathhammer“, ihrem derzeit aktuellen Album bringen die Holländer eines ihrer Schwergewichte mit nach Suben.

Wer EXUMER und ihre beiden, absolut kultigen 80er-Thrash Releases [1986 „Possessed by Fire“ und 1987 „Rising from the Sea“ nicht kennt, der hat definitiv mit einem „Nicht Genügend“ im Metal Geschichtsunterricht zu rechnen. Sie sind die deutschen Anvil, die neben Thrash Heroen wie Kreator, Sodom oder Destruction stets im Underground behaftet waren. Doch das Warten hat sich gelohnt – Nach Live-Auftritten beim „Wacken Open Air“ und dem „Keep It True“-Festival vor ein paar Jahren melden sich EXUMER nunmehr auch wieder mit einem neuen Tonträger zurück mit einzigartig, rabiatem Thrash Metal, und erklimmen schließlich den Thron der ihnen seit Langem gebührt.

Die Polen LUNA AD NOCTUM sind bei weitem keine Newcomer mehr. Sie sind bereits seit 1998 musikalisch unterwegs. Ihr neuestes Werk heißt „Hypnotic Inferno“ und beinhaltet Black Metal der moderneren Art. Zu hören und zu sehen gibt es sehr technisch gespielte Riffs, die von tiefdunklen Black Metal Grundgerüsten eingerahmt werden, aufgelockert durch eingestreute Keyboard- Passagen hier und da, die die bedrückende Atmosphäre ein wenig aufhellen.

Death Metal ist im Nahen und Mittleren Osten durchaus angesagt. Zwar nicht bei Staat und Regierung, dafür um so mehr im musikalischen Underground. Wut und Aggression sind hingegen mehr als genug vorhanden, und so gründet auch der Gitarrist Barney Ribeiro in den Vereinigten Arabischen Emiraten, genauer gesagt in Dubai, NERVECELL. Die Aggressionen manifestieren sich in anspruchsvollem Death Metal mit ziemlich brutal wuchtiger Schlagseite. Für Freunde der Genre-Kollegen NILE der Bandtipp schlechthin.

Dass unser Nachbarland Tschechien hochwertige Metal Bands ins Rennen schickt, wissen wir spätestens seit Exportmarken wie Hypnos, Gutalax oder Malignant Tumour. Beschreiben lässt sich der Sound von F.O.B. am besten mit Phrasen wie „thrashlastiger Metalcore“ oder „Death Metal Core“ oder gar „Thrash Metal Hardcore“ – und lustigerweise passen alle drei Phrasen irgendwie zu F.O.B.s aktuellem Album, denn es ist musikalisch nur schwer in eine Schublade zu stecken. Diverse Auftritte am Kaltenbach Open Air und in Linz ließen das heimische Publikum einen ersten Blick auf die fünf Youngsters werfen.

Ohne Kompromisse und gegen jeglichen Einheitsbrei, so lautet die Devise der Wiener Grind/Deather MASTIC SCUM. Seit den 9oer Jahren arbeiten die fünf Musiker an brutal-technischen Todeshymnen, versuchen sich von Album zu Album weiterzuentwicklen und sind damit über die Grenzen hinaus bekannt geworden. Ihr neuestes Album „C T R L“ stellt mit ihrer intensiven Industrial-Note eine musikalische Anlehnung an Größen wie Fear Factory dar.

Mit der klaren Vision und aus der Motivation heraus, dass alle Brutalität der Welt nicht auf einen Song passt, startete das Projekt GODHATECODE im Jahre 2008 um eben genau diese Tatsache zu widerlegen. Für das Debutalbum „Aeons“ konnte niemand geringerer als Pelle Ekegren (Drums/Ex-Grave) begeistert werden. Mit ihm zusammen schufen sie eine brachiale Mischung aus Oldschool Grind/Punk/Death Metal-orientierter Musik. Mit „Weltenschmerz“, ihrem zweiten Album perfektionierten die Allstars schließlich ihren Sound durch die deutschsprachigen Vocals von Armin Schweiger und lassen nun diese ungebremst auf die „Bestie“ Mensch niederhageln.

Durch zahlreiche Auftritte in kleinen Beisln oder Bordellen, auf internationalen Metal Festivals (Wacken, Metalcamp, Metal Franconia, Kaltenbach, Metalfest, ..) oder auch als Support für Obituary, Benediction, Apo. Reiter oder Biohazard schuf sich die Band EPSILON seit ihrer Gründung 2003 einen hervorragenden Namen in der Thrash’n’Death Metal Szene – nicht nur in Österreich. Anfang 2012 verbuchten die Niederösterreicher mit ihrem auch medial aufsehenerregenden Video zum Song „Foxy Knoxy“ rund um den Kriminalfall Amanda Knox rasante Zugriffe sowie einen Bunch an positiven Kritiken für das zugehörige Full Length-Debüt „Truly Yours And In Love“. Im Sommer 2013 wurde mit einem Wechsel an der Gitarre sowie neuem Schlagzeuger nach zehn Jahren Bandhistory eine neue Ära eingeläutet.

SEEK AND DESTROY, die Kohlgrabener Partie aus St.Margarethen dürfte sich in der Metalszene mittlerweile einen ordentlichen Namen verschafft haben. Die Musik besticht durch ihre Basslastigkeit, Geschwindigkeit und Power. Moshparts kommen nicht zu kurz und auch die Headbangfraktion wird durch die gewaltige Front an Breakdowns angesprochen. Erste Erfolge konnte die Band im Jahre 2005 verzeichnen, als damaliger „America is Waiting“ Gewinner durften die Herren schon mit 16 auf einer der größten Bühnen Österreichs (Festivalbühne Wiesen) stehen. Live spürt man mehr, heißt es. Wer die Jungs schon live bewundern konnte, der weiß, dass SPASS und PARTY großgeschrieben werden, das sind Themen die auch die Texte von S&D widerspiegeln: Partys, leichte Frauen, Alkohol! Aber auch ernste Themen wie Krieg,Korruption und Religion werden behandelt und offengelegt. Seid dabei wenn es wieder heißt Griass eing die Buam, Servus die Madln die Bauernbuaschen san zruck!

Auch wenn der Name anderes vermuten lassen könnte, klingen CEMETERY DUST aus Oberösterreich alles andere als verstaubt. Die 2005 gegründete Band spielt variantenreichen Metal mit dem Hauptaugenmerk auf harten Thrash, melodischen Death und einer leichten Metal Core Schlagseite. Mit ihrem aktuellen 2012 erschienen Werk „An Anatomy Of War“ werden sie erstmals das Publikum beim Headbangers Desaster zum Brodeln bringen.

Aus den tiefsten Tiefen von Sibirien besuchen uns die vier Deather von DEHYDRATED und nehmen uns alles andere als trockenen, faden Todesmetall mit. Fronterin Ira beweist einmal mehr dass gutes Aussehen und Brutalität die perfekte Kombination auf der Bühne sein kann. Zusammen mit den treibenden Riffs ihrer Kollegen wird sie den Fans in Suben ordentlich Feuer unterm Hintern machen.

Als Hateful Depressive Black Metal bezeichnen SVARTSORG ihren Stil. Ihre Live Shows sind vergleichbar mit schwarzen Messen und ihre Überzeugungskraft liegt darin, pure Verzweiflung und Depression rüberzubringen. In ihrer Heimat Schärding und Umgebung sind sie wohl bekannt und werden auch im Nachbarort Suben ein Höllenfeuer erzeugen.

ANTIPEEWEE sprechen alle Kuttenträger, Retro-Banger, Old School-Mosher an. Mit einer gesunden Portion Selbstironie, aber glücklicherweise auch instrumentalem Können und Spielfreude, serviert uns die Truppe kultigen (Ami-)Thrash / Crossover Metal der alten Schule, und reiht sich damit in die Liste ähnlich gearteter Combos wie MUNICIPAL WASTE, FUELED BY FIRE, GAMMA BOMB oder TOXIC HOLOCAUST ein.

Collapsed Minds ist eine mittlerweile „groß“ gewordene Band aus niederbayern. Die musikalische Ausrichtung von Collapsed Minds orientiert sich am Schwedischen Melodic Death Metal mit zunehmenden Einflüssen von Thrash Metal und Metalcore.


Für mehr Infos zum Festival: Letzter Post, Innviertler HeadBangers.at, Facebook!

stay tuned,

Van Lure

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