Das war das Metaldays 2013

OLYMPUS DIGITAL CAMERAGroß war die Vorfreude und jetzt ist es auch schon wieder vorbei. Das Metaldays CAMP (echt jetzt!) hat wie jedes Jahr gerockt! Aber auch wie jedes Jahr gab es Neuerungen – Verbesserungen – Verschlechterungen. Seit diesem Jahr ist das Festival in rein slowenischer Hand und man durfte im Vorfeld schon gespannt sein wie sich das auf die Organsitation/ Veranstaltung auswirkt. Hier also grob umrissen was los war:

Die Coupons wurden durch eine Art FestivalKreditKarte ersetzt, die zwar den Vorteil hat auch nass werden zu dürfen – leider ist das Kartenzahlungssystem bei dem Zelt an der Bühne nicht nur einmal ausgefallen und die Kellner konnten nichts mehr verkaufen = sie schütteten volle Bierbecher einfach hinters Zelt…!

Gerüchteweise gibt es nun auch ein Bändchen nur fürs Camping. Der Vorteil: Begleitpersonen etc. können von jetzt an günstig mit aufs Gelände. Der Nachteil: Ich habe keine Ahnung ob unsere bayrischen Zeltnachbarn Inhaber solcher Tickets waren, aber wenn in Zukunft immer mehr Nicht-Metaller den Zeltplatz mit Backstreetboys bis Scooter dauerbeschallen dreh ich irgendwann durch. Es ist ja noch ganz witzig die Nachbarschaft ab und zu mit dämlichen Songs zu nerven, aber ohne einen einzigen Metalsong – die ganze Woche über? – Tschuldige Kinder, aber IHR gehört ihr echt nicht her! Seid mal froh das euch keiner die Anlage demoliert hat. Ihr hättet es verdient.

Einige der Häuser direkt am Anfang vom Festivalgelände wurden dem Erdboden gleichgemacht. Ein Bagger hat kräftig herumgefuhrwerkt. Man darf gespannt sein was da hinkommt und ob es  uns weiter betreffen könnte.Die Nachbarn, die über die letzten Jahre immer mehr in die Festivalgastronomie gegangen sind (aus Garagen wurden Bierzelte…) waren dieses Jahr nicht so gut dran, weil man die Straße, die direkt an ihnen vorbei zum Campinggelände führt, anfangs nicht geöffent hatte und eine Ecke vorher ein Schild die Leute über die Wiese Richtung Metaldays-Shop umleitete. Fand man doch den Weg in Nachbars GrillGaragen bekam man übrigens super Service, gutes Essen und kalte Getränke.

Im Shop gab es nebenbei bemerkt alles von Lebensmitteln, Zigaretten bis zum Klopapier. Man hätte im Grunde nicht einmal bis in die Stadt gehen müssen um seine nötigsten Besorgungen zu erledigen. Und alles natürlich nicht mit Cash – sondern der Festivalkarte. Einerseits schon sehr praktisch, andererseits bin ich nach wie vor skeptisch. Deswegen habe ich auch dieses Jahr auf die Festivalwährung verzichtet und bin zum Einkaufen & Essen in die Stadt. Aber wo wir schon dabei sind, wie wäre es mit einem Loch in der Karte damit man sie wo festmachen kann? – Nur für den Fall das ich sie nächstes Jahr testen will;)

Bei den Merchandise- und Warenständen bei der Secondstage wird wieder nur rein Bargeld genommen. Am Ende hat man also doch wieder Geld + Karte (früher Coupons) dabei. Außerdem kam mir die Anzahl der Stände dieses Jahr ziemlich schwach vor. Weil es ja jetzt in jedem Metaldaysshop (3 Stk.!) Obst & Alk gibt, fallen so Sachen wie Obst- oder Smoothiestand leider flach und auch der schweizerische Met ist lange verschwunden. Aber auch im Bereich Schuhe und Trinkhörner in X-Large findet man eigentlich garnix mehr. Mir scheint fast das das Festival ein klein wenig seiner Vielfalt eingebüßt hat…

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Aber was ich mal gut finde ist das man nicht wieder versucht hat aus dem 2. Beach eine abgesperrte Strandbar zu machen. Unter dem Strich ist es egal was sich im Detail geändert hat, oder wie sich das Festival jetzt nennt, „Metalcamp“ ist wenn man einfach „Metalcamp“ macht. Bleibt nur zu hoffen das die Leute das Gelände weiterhin respektieren, es nicht irgendwann komplett überrant wird und auch nicht unter den vielen Festivals, die dort mittlerweile stattfinden, zu Grunde geht.

Es war – wie jedes Jahr – eine Hammerwoche, ich habe es warscheinlich erstmals geschafft überhaupt einen brauchbaren Bericht darüber abzugeben und hier ein paar Einblicke ins geilste Festival on Earth:

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(Hinfahrt: Diese Berge, hach…)

Tolmin hat nicht nur eine berauschende Nachbarschaft sondern auch interessante Bewohner (bis zum Festival nimmt das Meiste dann allerdings Reisaus;)

Gelände & Camper:

At the Stage:

Am Schluss bleibt mir nur noch anzumerken ich habe mein Festival Soll auch 2013 erfüllt. So viel wie dieses Jahr ist bei mir echt noch nie zu Bruch gegangen. Leider auch mein geliebtes Zelt, das auf 7 Festivals (5 Metalcamp, 2 Northern Lights) gestanden hat. Der Campingsessel, das Schlauchboot sind hinüber und die Strandmuschel hat irgendwie Beine bekommen… Und trotzdem, bis zum nächsten Jahr! Ich habe bereits allen ernstes die nächste Karte bestellt;)

Van Lure

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P.s.: jeder der sich auf den Bildern ev. wiedererkennt, kann mir gerne mailen und es entfernen lassen, bzw. es sich in voller Größe schicken lassen;)

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