„BuchRezension: Und in der Hölle mach ich weiter“ von Tucker Max

bücherecke

*autobiographische Sauf-und Sex-Geschichten *

Riva

Und in der Hölle mach ich weiter

von Tucker Max

Gleich vorne weg: Viele der Geschichten im Buch findet man auch auf tuckermax.com gratis zum Lesen. Allerdings nur in englisch, was zwar jetzt auch nicht so tragisch wäre, aber da ich nur ungern Bücher in Netz lese und es mir dazu lieber auf der Couch gemütlich mache, habe ich mir das Werk in Papierform gekauft. Trotz der (stolzen) knapp 19 Euro die ich dafür bezahlt habe – es war eine der besten Investitionen in meine Lachmuskeln die ich jemals gemacht habe.

Tucker Max

Zum Buch:
Tucker Max ist ein Arschloch. Aber immerhin noch eines der humorvollen, wenn auch meist stark betrunkenen  Sorte, solange man zumindest als Frau nicht persönlich mit ihm zu tun hat. Er ist das was man hierzulande einen Reißer mit hoher Erfolgsquote nennen würde und das auch in vollen Zügen ausnutzt. Dabei geschehen ihm auch manchmal die abartigsten Dinge. Und auch wenn solche „Proleten“ im wahren Leben ekelhaft sind, sind seine Anekdoten – die laut ihm alle real passiert sind – schlicht epic.

Etwas schade finde ich das die Storys im Buch nicht zeitlich geördnet sind. Aber ein Plus dafür das es überhaupt eine ungefähre Zeitangabe gibt wann etwas passiert ist – bzw. und wann es aufgeschrieben wurde.

Zum Autor:
Tucker Max studierte an der Universität von Chicago und schloss 1998 mit dem Bachelor of Arts ab. Danach erhielt er ein Stipendium  für die Duke Law School, die er 2001 abschloss. Dazwischen kam die Erkenntnis: der Anwaltsjob ist langweilig. Darum machte er seine Hobbys (saufen, sex & abstürze) zum Beruf indem er mit seinen Erlebnissen unter die Autoren ging.  Heute (er-)lebt und (und schreibt) er in Los Angeles.

Fazit:
So gemein die Geschichten auch sein mögen, habe ich trotzdem oft Tränen gelacht. Ich war an einigen Stellen dem Erstickungstod nah so sehr musste ich lachen. Darf ich das als Frau überhaupt lustig finden?

Der Englische Titel ist übrigens „I hope they sell beer in hell.“ Meine spontane Antwort wäre da: Yes, Tucker. They sell beer in hell. But you’ll have to work as lawyer to pay for it…

10 Punkte. Ich darf;)

10 sterne

Van Lure.

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