CD-Review: Lordi – To Beast Or Not To Beast

hier spielt die musoik

Grüße aus der CD-Ecke! Hier gebe ich meinen Senf zu Neuveröfentlichungen, Neuentdeckungen und was mir ansonsten unterkommt unabhängig vom Veröffentlichungsdatum ab.

Heute:


Lordi – To Beast Or Not To Beast

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Jedesmal wenn Lordi ein neues Album rausbringen werde ich im Vorfeld schon ganz hibbelig und kann es kaum abwarten mir den Silberling anzuhören. Das Vorgängeralbum Babes for Breakfast war wiedermal der Hammer und so waren meine Erwartungen an To Beast Or Not To Beast auch dementsprechend hoch.

Bis 2 Tage nach Veröffentlichungsdatum musste ich dann warten bis das Päckchen mit der Post hereinflatterte und die Freude war groß als ich die CD in den Player schob und die ersten Töne erklangen…

51QcmDGOgXL._SL500_Tracklist:
1. We're Not Bad for the Kids (We're Worse)
2. I Luv Ugly
3. The Riff
4. Something Wicked This Way Comes
5. I'm the Best
6. Horrifiction
7. Happy New Fear
8. Schizo Doll
9. Candy for the Cannibal
10.Sincerely With Love
11. SCG6: Otus' Butcher Clinic

Gesamtlaufzeit: 43:19min.

Nach dem Hören der gesamten Platte wusste ich nicht recht was ich davon halten sollte. Ich habe mich ein bisschen gefühlt wie nach der neuen Version von „Welcome 2 my Nightmare“ von Alice Cooper was ja doch eher ein Verhau als ein gelungenes Re-Call seines Hitalbums aus 1975 war…

Long Story short: To Beast Or Not To Beast konnte meine Erwartungshaltung nicht erfüllen. Es klingt für mich als ob man an den Liedern so lange herumgefeilt hätte bis ihnen das gewisse Etwas flöten gegangen ist. Ich höre die Musik, ich hören den vertrauten Gesang, die melodischen Parts und trotzdem reißt es mich diesmal einfach nicht vom Hocker. Es ist bei allem Können der Musiker und Herumfeilen irgendwie etwas seicht geraten und zum musikalischen Einheitsbrei mutiert.

Am Besten finde ich noch „Something Wicked this Way comes“, „Horrifiction“ und „Sincerely With Love“. Wirklich heraus sticht allerdings leider nichts, außer vllt. letztgenanntes aufgrund des kraftausdrucksschwangeren Refrains. „The Riff“ gefällt auch ganz gut, überhaupt mit dem Video. Das dreht sich diesmal nicht um klassischen Horror sondern ganz altmodisch um Zombies im Supermarkt und war wohl am hellsten beleuchtete Set, an dem die Gruppe jemals zu werke war. Naja, sieht man wenigstens mal die Kostüme in allen Einzelheiten…;)

Beim 11. Track, „SCG6: Otus‘ Butcher Clinic“, handelt es sich um eine Liveaufnahme einer Drumm-Einlage des Anfang 2012 verstorbenen Drummers Tonmi Lillman alias “Otus”. So gut gemeint wie dieser Trubut auch ist… dieses wirre Geräuschetwas sorgt dann aber leider endgültig dafür das das Album mit einem üblen Nachgeschmack in Erinnerung bleibt. Das hätte man auch als Hidden Track draufpacken können oder einen besseren Tribut an den Verstorbenen schaffen.

To Beast Or Not To Beast ist auf jeden Fall kein Album das oft im Player landen wird. Statt dessen greife ich lieber auf die vorangegangene Disco zurück wenn ich Lust auf Lordi habe.
Ich gebe dem ganzen Album mit einem zugedrückten Auge noch 7 von 10 Sternen und hoffe dass das nächste Album wieder mehr reinhaut. 7 sterne

Stay tuned,

Van Lure.

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2 Kommentare zu „CD-Review: Lordi – To Beast Or Not To Beast“

  1. „The Riff“ ist schon ganz nett anzuhören ;) . Habe mal in ein paar Lieder des Albums reingehört und stimme dir zu: Wirklich überragend ist das ganze nicht!

    1. Ist schon irgendwie eine leichte Enttäuschung nicht? Besonders wenn man die Band mag und sich die letzten Tage vor Veröffentlichung schon total auf eine neue Hammerscheibe gefreut hat;)

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