Wie crasht man eine Teenieparty? – Oder: „Was zu weit geht, geht zu weit!“

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Was war eigentlich am Wochenend los? Ne Menge! ‚Wir‘ waren einkaufen, haben uns eine Tierhandlung angesehen, haben zum Abendessen Sushi gemacht und eine Teenieparty gecrasht…
Ein erfolgreicher Tag also! Aber Moment! Nochmal zurück zur Party. SamstagAbend waren ein paar Leute zu Besuch. Als Meine Freundin gerade dabei war meiner Mutter die Haare zu färben und sich der Rest am Küchentisch unterhielt, wurden beim Nachbarn gegen 11Uhr ein paar Feuerwerksraketen abgeschossen. Unzwar durch das Dachflächenfenster!!! Na klar, einer der jüngeren Söhne schmiss da oben gerade eine kleine Privatparty.
Die nächste Rakete explodierte irgendwo unterhalb des Küchenfensters und man sah bloß noch grünen Rauch. Punkt A) Feuerwerkskörper nach 10 Uhr gelten als Ruhestörung. Ist gesetzlich geregelt. Ich und ein Kumpel gingen raus auf die Straße und riefen den Jungs sie sollen augenblicklich runter kommen. Vor meinen Füßen die glühenden Überreste der Rakete. ‚Die Partygäste‘ schlossen unterdessen kichernd das Fenster. So nicht.

Mit dem heißen Stück Müll in der Hand bin ich darauf richtig angefressen und natürlich in Jogginghose und Socken (bei den elenden Temperaturen!) über gelastscht. Punkt B) Feuerwerskörper innerhalb des Ortsgebietes = generell verboten. Was man im Ortsgebiet in den Himmel feuert kommt auch wieder im Ortsgebiet runter. Brennend. Im Glauben da drüben herrsche gerade sturmfrei ging ich also über zum Sturmläuten, neben mir mein bester Kumpel als Schaulustiger. (Irgendwie bekäme ich die kleinen Maden schon da raus!) Als sich nach einer schieren Ewigkeit jemand an der Gegensprechanlage meldet fauche ich ein formloses „Mach auf!“ hinein. Punkt C) Mit 16 sollte man so viel Hirn besitzen Pyrotechnische Artikel NICHT im Haus zu zünden. Auch mit der Absicht nach draßen zu schießen. Unerwarteter Weise öffnet mir daraufhin der Vater die Tür. Kurz erklärt was los ist, schließt er die Tür wieder und schlurft davon. Ein paar Sekunden vergehen und man hört ihn zum Gebrüll ansetzen! Nachdem er über den Teenagern sein Donnerwetter losgelassen hatte, trieb er die Bande vor sich her die Treppe hinunter und zu mir, damit sie ihr Fett hier auch noch weg bekämen. Und – oh ja! – das bekamen sie! Es ist eine Sache im Sommer die Nachtruhe mit der Uz-Uz-Musik einer House Party zu terrorisieren, aber Pyrotechnik ist mein Gebiet und keine 6 halbstarken Amateure fackeln mein Haus ab!

basta!

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2 Kommentare zu “Wie crasht man eine Teenieparty? – Oder: „Was zu weit geht, geht zu weit!“”

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