CD-Review: Alice Cooper – Welcome 2 my Nightmare

hier spielt die musoik

Grüße aus der CD-Ecke! Hier gebe ich meinen Senf zu Neuveröfentlichungen, Neuentdeckungen und was mir ansonsten unterkommt unabhängig vom Veröffentlichungsdatum ab.

CD-Tipp:
Alice Cooper – Welcome 2 my Nightmare

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What the… Ke$ha???

Van Lure Wertung: **********(5/10)

Auch Urgestein Alice Cooper hat neues Material veröffentlicht. Das 26. Studioalbum des Gruselrockpioniers trägt den Titel „Welcome 2 my Nightmare“ und verwirrt erst mal gleich dadurch das bereits  1975 ein Tonträger mit Namen „Welcome TO my Nightmare“ herauskam. Letztere war die erste Solo-Veröffentlichung die Cooper ohne seine restlichen Bandkollegen hinlegte.
2011 hat er sich für die Fortsetzung des Klassikers, 35.Jahre später, dazu entschieden einige seiner alten Weggefährten, wie seinen damaligen Produzenten und Songwriting-Partner Bob Ezrin und die ehemalige Bandkollegen Denis Dunaway, Michael Bruce und Neal Smith wieder mit rein zu holen. Aber auch Horrormeister Rob Zombie und die umstrittene Popsängerin Ke$ha mischen mit, wobei einen letztere etwas stutzig macht. Was hat Ke$ha bitte auf dem Album zu suchen? Und wie passt das Californian Girl überhaupt ins Bild?

Coopers verzerrte Stimme (I am made of you), elektronische Diskoelemente, russisch anmutende Männerchöre (Disco Bloodbath Boogie Fever) und Ke$has Synthesizer Sprechgesang (What baby wants). Es klingt als ob Herr Furnier vergessen hätte welchem Genre er angehört und so hat er einfach von allem etwas reingepackt.

Auf  „Disco Bloodbath Boogie Fever“ rappt der alte Herr noch dazu! Leider hört man nur noch an einigen wenigen Stellen im Album seine alte Genialität und Einzigartigkeit durchklingen wie in „Caffeine“, „The Congregation“ und „I bite your face off“…

Alles in allem kommt beim Hören der Platte bei mir keine richtige Stimmung auf. Den Songs fehts es an Originalität und mutet mir ein wenig zu wild zusammengewürfelt an. Da wundern mich die großteils positiven Amazon.de Bewertungen doch ganz gewaltig. Was mir als Cooper-Fan besonders in den Ohren schmerzt ist „What Baby wants“ … eindeutig zu poppig! Aber überzeugt euch selbst:

Wenn nicht unbedingt „Alice Cooper“ auf dem Cover stehen würde (vom Artwork abgesehen), wären die Songs im Gesamteindruck vielleicht nicht mal so schlecht, aber in diesem Fall hat man doch ein paar Erwartungen.. die bitter enttäuscht wurden. Ich kann nur hoffen dass das nächste Album unter dem Motto „Back to Roots“ veröffentlicht wird! Leider gibts diesmal nur **********(5/10) Sterne bei der Van Lure Wertung.

stay tuned!
Van Lure.

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