Höhenrausch.2

picturing the world

Gestern habe ich endlich mal den Höhenrausch.2 in Linz besucht, der bereits am 12.Mai eröffnet wurde. Dabei handelt es sich großteils um einen zusammengezimmerten Weg über die Dächer von Linz, wobei der Weg auch durch die Gebäude und an Räumen vorbei führt, in denen man kleinere Projekte bestaunen kann. Phantastische Aussicht ist allerdings garantiert. Von unten von der Landstraße aus gesehen sieht die Sache schon ziemlich interessant, wenn auch etwas gefährlich aus, da das Holzgerüst eine doch recht wilde Konstruktion darstellt.

         

Eingang und Kassa befinden sich im OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich. Die Öffnungszeiten sind: Mo – Fr 12.00 – 22.00, Sa/So/Feiertag 10.00 – 22.00. Wer will, kann das Projekt also bis 31. Oktober auch noch am Abend besichtigen wenn die Stadt im Dunklen leuchtet. Wir haben es im sterbenden Licht eines sonnigen Tages besucht, was ich ebenfalls nicht bereue.

Relativ am Anfang, noch bevor es nach draußen geht, passiert man eine Halle, mit wässernem Fußboden. Das Wasser ist etwa 10cm tief und die Holzdielen darunter wurden mit Planen abgedichtet damit der neue „Fußboden“ auch da bleibt wo er sein soll. Über einen schmalen Steg passiert man den Raum ohne nass zu werden. Ein vorsichtiger Barfußspaziergang durch das seichte Becken ist ebenfalls erlaubt…

Hier ein paar Eindrücke vom Höhenrausch.2:

Egal ob Einsatz unzähliger Nebelmachinen, die kunsvolle Darstellung des Mülls, der sich so auf den begrünten Dächern der Ex-Kulturhauptstadt ansammelt oder ein  Blick auf die umstehenden Gebäude, es gibt an jeder Ecke etwas zu ent(d)ecken;)

    

Wer Höhenangst hat, wird mit dem Steg der Landstraße entlang wenig Freude haben, jedoch lässt sich dieser nicht umgehen. One-Way-only! Der Weg dürfte also insofern auch für denen einen oder anderen Adrenalinjunky interessant sein, auch wenn sich der Nervenkitzel für alte Hasen in Grenzen hält…

Am Ende des ersten Abschnitts angekommen, findet man unter freiem Himmel eine kleine Oase der Erholung, wo man sich in einem bequemen Klappstuhl bei Knabbereien und Getränken erst einmal ausruhen kann bevor man den restlichen Weg im Gebäudeinneren fortsetzt. Am Brunnen in der Mitte des Platzes darf ebenfalls herumgeblödelt werden, denn die rautenförmig angeordneten Fontänenwände öffnen und schließen sich immer wieder aufs Neue und so findet man sich plötzlich vom Wasser eingeschlossen, ohne – mit etwas Glück –  nass zu werden;)

Kritisch wurde es bei uns dann als wir später den Ausgang suchten. Dabei ging es aber nicht nur uns so: Meine Freundin und ich irrten durch die verwirrenden Korridore, als ich halblaut zu mir selbst meinte „Wo geht’s hier raus“. Uns war ein Mann gefolgt der sich hinter mir verzweifelt zu Wort meldete: „Ich möchte auch hier raus“, als eine Frau, die zufällig daneben ein Bild betrachtend im Gang stand, einwarf: „ich weis auch nicht wo’s hier raus geht“. Also, meine Empfehlung: nehmt euch gleich zu Beginn eine der Broschüren, denn darin ist der gesamte Weg inklusive der einzelnen Stationen genau aufgezeichnet… und werft unterwegs auch mal einen Blick hinein, denn auf die Idee war ich erst später zu Hause gekommen;)

Fazit: Den Höhenrausch muss man einfach mal besucht haben!

Lg, Van Lure.

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