Ein Montagmorgen aus dem Bilderbuch

Heute war es so weit: Hatte mich mein neuer Wecker die letzten 2 Wochen schon alleine durch sein penetrantes Ticken durch die Nächte gefoltert, musste das Scheißding heute morgen auch noch 10 Minuten vor der Zeit läuten. Das war dann auch sein endgültiges Todesurteil!
Also, das Arschloch wagt es zu früh zu klingeln, die Hand schießt vor und pfeffert das verdammte Ding gleich mit richtig Schmackes gegen die Wand, dass die Einzelteile nur so durch den Raum jagen. Der wird mich nicht mehr bis an den Rand des Wahnsinns treiben – so viel ist sicher!
An der Stelle hätte auch eine Slowmotionaufnahme richtig was hergemacht, wie die Stückchen so durch die Gegend segeln als befände sich mein Schlafzimmer im Weltraum.
Das stellt mich jetzt allerdings vor das Problem möglichst bald einen neuen besorgen zu müssen. Auf jeden Fall einer der nicht tickt, am Besten mit Vibrafunktion anstatt dem stressigen Gepiepe…

Irgendwer vielleicht eine nicht-tickende, sanft-vibrierende Empfehlung? Ich wäre für Tips bezüglich preiswerter Modelle dankbar!

Naja, nachdem ich schon mal wach war und den ersten Adrenalinschub des Tages bereits hinter mir hatte, bin ich dann auch aufgestanden anstatt mich nochmal in die Decken zu wickeln. Danke, dämliches Mistding!

Aber mit dem Weckdrama noch nicht genug. Am Fußweg zur Arbeit riss mir doch glatt der Trageriemen meiner heute extra prall (und schwer) bepackten Tasche und als ich mein Hab und Gut vom Gehsteig wieder aufsammelte, bemerkte ich ein paar Schritte vor mir einen schaulustigen Bauarbeiter, der sich das dämliche Grinsen über meine missliche Lage kaum verkneifen konnte. Montag was sonst! Ich überspielte also den peinlichen Vorfall in dem ich mit einem sonnigen Lächeln in seine Richtung sah und meinte „das ist mal wieder ein richtiger Montag“ und verzichtete selbstlos darauf meinem Frust mit einem „grinsen Sie nicht so dämlich, Sie Arsch!“ Luft zu machen. Schnell die Tasche unter den Arm geklemmt – was nicht funktionierte weil sie einfach zu prall war, weswegen ich sie dann mit beiden Händen vor mir hertragen musste bis mir die Arme lahm wurden – und eilte weiter Richtung Büro.

Im Schutz meines Schreibtisches angekommen stellte ich fest das die Putzfrau – ungefähr so unberechenbar wie Wirbelsturm Irene – am Freitag noch über mein kleines Reich und die unschuldigen Unterlagen die sich darin aufhielten hergefallen war. Irgendwie ist nichts vor ihr sicher – bis auf den Schmutz versteht sich! So begab ich mich auf die Suche nach meinen Notizen von letzter Woche und holte die zuvor sorgsam versteckten Schreibutensilien wieder aus ihrem Versteck hervor. Wenigstens – sagte ich mir – sind heute beide Chefs nicht im Haus.

Van Lure aka Office Girl.

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2 Kommentare zu “Ein Montagmorgen aus dem Bilderbuch”

  1. Neues Design, dachte erst schon ich bin auf nem „fremden“ Blog gelandet ;-)
    Immer wenn mein Wecker grade den Geist aufgegeben hat („Immer“ = 2x) habe ich einfach das Handy genommen. Das summt wie man will und es gibt qua sonstiger Nutzung ein kleines Hemmnis das Ding an Wände zu feuern :-)

  2. hallo!

    ja, ich habe heute das design aus einer laune raus geändet. irgendwie hat mich an dem alten etwas gestört. gefällt es dir?
    ja, ich habe sonst auch immer das handy verwendet ABER da ich ein klapphandy fan bin habe ich mir das selbe per ebay nochmal gekauft (sonst nicht mehr zu bekommen) als die klappe vom alten ab war und siehe da: der wecker sagt „application run fail“.
    also musste ich auf eine notlösung ausweichen… und die liegt jetzt zerstört im müll.
    handy scheidet also leider aus:(

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