Kardroz Interview [vielversprecheder Black/Death Metal]

Im Juni habe ich bereits einen Song von der österreichischen Newcomerband Kardroz unter der Rubrik „Ohrwurm der Woche“ gepostet, nun folgt das Interview mit zwei der talentierten Metalheads!

INTERVIEW

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Hallo Jungs, und danke, dass Ihr euch die Zeit nehmt!
Zany: BREE! Grüße Sie, Madame! (Vocals)
Mike: Zörs… ( 2nd guitar)

Beginnen wir am Besten am Anfang, seit wann gibt es euch nun genau und wie habt ihr euch gefunden?
Zany:
Angefangen hat eigentlich alles, als Mike und ich letztes Jahr unsere alte Band auflösten, da Mike mit unserem Drummer „Eheprobleme“ hatte. Wir wollten eine neue starten. So holten wir uns also Bob als Gitarristen im Juni zu uns und begannen, Songs zu schreiben. Das würde ich als den Start von Kardroz bezeichnen. Nach und nach stießen dann noch Roal als Bassist und Mic als Drummer zu uns.   Also eine stinknormale, unspektakuläre Geschichte.
Mike: Der alte Dummer war umsonst,  somit musste was Neues her, also Mic, und da wir einen gescheiten Gitarristen auch noch gebraucht haben ist da Bob noch dazu geholt worden. Mit Roal ist Kardroz dann komplett geworden.

Wie würdet ihr euren Musikstil bezeichnen, oder seid ihr mit der Zuweisung zum Genre Black/Death ganz zufrieden?
Zany: Ohne zu übertreiben, Kardroz macht bahnbrechende, neue Ären einleitende Musik, die sich an Härte und Eleganz kaum übertreffen lässt. Sogar meiner Oma gefällt‘s. Aber im Ernst, unser Glück ist, dass wir auf relativ viele, unterschiedliche Musikrichtungen stehen. Der eine hört Core und Grind, der andere Black, ein anderer wiederum Stoner oder Progressive . So kommt meiner Meinung nach ein ganz geschmeidiger Metal-Mix zu Stande. Wir würden uns aber schon in das Black-Death-Genre eingliedert lassen, mit Elementen aus anderen Metal-Styles.
Mike: Hmmm… Mixed Metal würde ganz gut passen. Wir schauen dass wir die Songs immer etwas genreübergreifend gestalten, aber Black/Death ist ganz ok als Bezeichnung, weil es ja eigentlich ganz egal ist was da für ein Genre dabei steht.

Ihr Habt dieses Jahr bereits eure Demo „In Humanitas“ auf Jamendo.de veröffentlicht. Warum habt ihr euch dazu entschieden, die Songs als GEMA-freien Gratisdownload zur Verfügung zu stellen?
Zany: Musik – so abstrakt sie auch sein kann – ist eine Form von Kunst. Wird sie aber als Reinform durch den widerlichen, in sich alles verschlingenden Sprudel des Kommerzes und Kapitals geworfen, so kommt es in der Regel zu Auswüchsen, die mit Musik als Kunst per se, nichts im entferntesten Sinne mehr gemein haben. Was ich eigentlich damit sagen will: Mit unsera Musi losst se sowieso ka Koin mocha!
Mike: Wenn wer dafür zahlen will, kann er uns gerne Geld schicken, aber da gibt es bestimmt Besseres, sein Geld zu investieren. Ich bin schon zufrieden, wenn‘s wer runter lädt.

Welches ist euer persönliches Lieblingsstück aus dem Album und gibt es dafür einen bestimmten Grund?
Mike: noch sind die Lieder etwas roh und einfach gestaltet, aber wenn sich unsere  Fähigkeiten weiter entwickeln (hoffentlich) sehe ich viel Potential in Senseless und R.O.M
Zany: Also, mein Lieblingsstücke sind Senseless, weil es einen guten Querschnitt unseres Musikstils bietet und Elves, weil es einfach unser erster Song war.

Wie seid ihr auf den Titel „In Humanitas“ gekommen, oder handelt es sich um ein Wortspiel?
Zany:  Dieser Titel kommt noch aus einer Zeit, als wir noch glaubten, Titel in Latein würden cool und mystisch klingen. Im Endeffekt ist der Name aber dann aber doch irgendwie hängen geblieben. Ein Wortspiel ist dagegen Gewald
Mike: Ja, kann mich da Zany nur anschließen, so wie viele Metal Bands glaubten auch wir Latein wäre cool, mittlerweile hat sich jedoch der Name Demo 2011 eingebürgert. Ist ja auch etwas passender.

Arbeitet ihr bereits an neuem Material und wird dieses wieder kostenlos ladbar  sein?
Mike: neues Material wird’s voraussichtlich ab Februar/März geben, wenn unser Zany aus seinem 3 monatigen Asien-Trip zurück ist. Es wird in Richtung Brutal Death, Progressive und etwas Black Metal gehen. Auch die alten Lieder werden neu eingespielt und die Song-strukturen überarbeitet. Was folgt, wird ein Album sein.
Gratis Downloads wird es aber immer geben, auch wenn es mal eine schöne CD  mit Artwork und noch besser recordeten Songs zu erwerben geben sollte.
Zany: Gerade sind wir dabei, unser neues Liedchen „Raping the Rapist“ einzuspielen. Dieses schöne Stück Musik geht schon mehr in die zärtliche Richtung eines Brutal-Death Songs.

Ich bin mir sicher, die Hörer würden sich auch über einen schön aufgemachten Silberling aus dem Presswerk freuen;) Welche Künstler haben euch inspiriert, bzw. mit welchen Bands würdet ihr euch vergleichen?
Zany: Da gibt es viele Bands, die uns inspiriert haben und noch immer inspirieren. Das zieht sich von Meshuggah über Immortal und Benighted bis hin zu Tool.

Was unterscheidet euch eurer Meinung nach vom 08/15 Metal-Einheitsbrei?
Zany: Tja, ich glaube, der großer Unterschied ist, dass wir Metal nicht zu stark als Lebensstil und Einstellung betrachten (etwas Posen muss aber sein), sondern stärker das Musikalische dahinter, was uns von gewissen Blockaden und Einschränkungen befreit. Wir haben unsere Uniformen zerrissen.
Mike: wir sind genau so 08/15 Metal-Einheitsbrei, aber wir nehmen uns da nicht so ernst, dann ist es viel lustiger.

Und zum Abschluss: Wann können wir mit Konzerten rechnen? Sind bereits Gigs in Planung?
Zany: Da ich nun nun für ein paar Monate verreise, wird sich vermutlich erst  Anfang 2012 eine Möglichkeit erbieten.
Mike: Suchen Gigs ab Februar 2012 (egal wo), wer uns will, möge uns anschreiben:
kardroz@gmail.com
Spielen für ein Butterbrot und ein Glas Wasser (muss auch nicht sauber sein)!

Haha, danke für das Interview Leute! Stay brutal!
Mike: Wir haben zu Danken!
Zany: Aaargh!

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Download Demo:

Jamendo.com

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