Urlaubsbericht Nr.3: Berlin

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Der Urlaubsmarathon ist zu ende und ich fühle mich als wäre ich monatelang unterwegs gewesen! Noch versuche ich mich im Büroalltag wieder zurecht zu finden, die erste Arbeitswoche nach dem Urlaub irgendwie zu überstehen und das bisher Er- und Überlebte zu verarbeiten;)
Doch am liebsten würde ich gleich wieder meine Koffer packen und mir das nächste Reiseziel suchen…

Die letzte Station war vergangenes Wochenende Berlin. Nach meinem Türkeiaufenthalt konnte ich gerademal eine kurze Nacht in meinem eigenen Bett verbringen. Eine herrliche, schnaarchhorrorfreie Nacht, alleine in meinem Bett… da musste ich um 6 uhr früh auch schon wieder auf zum Flughafen…

Wir waren zu dritt unterwegs um Freunde zu besuchen und mit ihnen nach alter Dragon-MetalManier abzufeiern. Dazwischen gabs ein wenig Sightseeing wie das Brandenburger Tor, den Reichstag, das sowjetische Ehrendenkmal, den Alexanderturm und natürlich das Brauhaus Mitte;) Es hat zwar das ganze Wochenende nicht aufgehört zu nieseln aber wir haben uns tapfer bei Tag und Nacht durch das raue Wetter gekämpft und sind den Fahrkartenkontrolleuren nochmal von der Schippe gesprungen. Am ersten Abend besuchten wir die Wikingerbar in der Dolzinger Straße. Ein wirklich gemütliches Lokal mit Trinkhornhaltern auf den Tischen, Billiardtisch, Raucherraum und fairen Getränkepreisen. Leider auch dementsprechend gut besucht, sprich: mehr als Stehplätze waren für uns nicht drin. Wir wechselten weiter ins K17, in dem gerade das Sommerfest der Berliner schwarzen Szene stattfand. Wenn ich daran denke das ich früher in der gestylten Menge nicht weiter aufgefallen wäre… wir waren alle gekleidet wie ein paar dahergelaufene… naja… wir eben. Aber ich fand selbst diesen Laden ziemlich gut. Beim Whisky-Cola der im K17 jedoch ausgeschenkt wurde haben wir uns jedoch ernsthaft gefragt ob dieses Zeug überhaupt zum menschlichen Verzehr geeignet ist. Wir haben die Becher nach ein paar tapferen Schlucken dann doch lieber entsorgt…
Egal, den folgenden Abend hangen wir nach einem anstrengendem Tag im Apartment von unserem Kumpel herum und hatten noch einen epischen Abend in Berlin. Gegen 3Uhr früh machte sich die österreichische Fraktion schließlich zurück auf ins Hotel um noch 2 -3 Stunden Schlaf abzubekommen und zu packen. Wir hatten am Nachmittag im „SleepCheapHostel“ eingecheckt und zu dritt ein Vierbett-Zimmer bezogen. Das war für uns alle das erste Mal das wir in so ein… Billighotel gingen und so waren wir auch wirklich überrascht als wir feststellten das wir plötzlich einen 4 Zimmergenossen hatten. Er war ungefähr Ende 40, ein armer Teufel, den die Exfrau bei der Scheidung bis aufs letzte Hemd ausgezogen hatte oder so. Naja, shit happens… denn nach meiner anfänglichen Freude das meine diesmaligen Begleiter keine Schnarcher waren, musste ich leider bald herausfinden das dieser unerwartete Mitbewohner sehr wohl instande war einen ganzen Wald abzuholzen..
Aber was solls, solange man müde und betrunken genug ist um es irgendwie auszublenden. Montag morgen checkten wir schließlich um 7Uhr aus und sprangen in unser Taxi zum Flughafen. Nachdem man uns vor dem Gate schon eine halbe Stunde länger hat warten lassen als die angegebene Boarding Time auf der Karte, hoben wir obendrein mit einer ~30min.  Startverzögerung ab. Da sehnt man sich dann schon richtig nach Hause! Aber alles in allem war es ein geniales Weekend, und wer weis, wohin es als nächstes geht!;)

Van Lure.

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