Heidenfest im Posthof [Kurzbericht]

Gestern war im Posthof das Heidenfest.

Catamenia, Manegarm, Equilibrium, Primordial, Eluveitie und Finntroll in genannter Reihenfolge.

Zuerst einmal zur Stimmung. Wir kamen um halb 6 zu fünft am Hauptbahnhof an und innerhalb weniger Minuten hatte sich zufällig ein ganzer Schwarm aus Freunden versammelt, die alle auf dem Weg dort hin waren. Sogar der ganze Bus war nur voll von Metallern, die lärmten, lachten und scheiße machten. Eben genau das angenehme Affentheater, weswegen ich die Metalszene so schätze.

Ich glaube der Posthof Linz war selten so voll wir gestern und es war so gut wie fast jeder da, der bei Met und Bier zum Sabbern beginnt. An diesem Abend hatte man auch den Sitzbereich über dem Stehbereich geöffnet und ich und mein Freund genossen die Konzerzte zur Abwechslung mal bequem sitzend von oben aus. Und ganz ehrlich: Während Eluveitie – Inis Mona und Finntroll – Trollhammeren, wollte ich mit meinen 1,60m Körpergröße trotz Stahlkappenschutz nicht dort unten sein, denn man sah nur noch hüpfende,  bangende, durchdrehende Leiber. So weit ich von oben aus die Lage beurteilen ksc Taschen wirder aus der Garderobe holten sahen wir einen Typen dessen Gesicht über und über blutverschmiert war. Er meinte der habe bei einem Konzert einen Schlag auf die Nase bekommen. Er habe sich noch nicht in den Spiegel gesehen und Schmerz spühre er auch noch keinen, aber der Anblick war echt gemein. Soviel also zum Pogo;)

Nun denn, es soll ja wirklich nur ein kurzer Post werden, also wenn ich für die einzelnen Bands eine Wertung von 1-10 abgeben müsste, sähe das wie folgt aus:

Catamenia: 9 Punkte. Super Stimme!

Manegarm: 8 Punkte. Saugeile Flying-V!

Equilibrium: 9 Punkte, weil sie auf der Bühne einfach nur noch abgegangen sind, aber leider mit einem Drumcomputer arbeiten mussten, da ihr Drummer im Krankenhaus lag.

Eluveitie: 10 Punkte. Weil die Musiker mehr als ein Instrument beherrschten und ein einfach geniales feeling hervorriefen.

Und Finntroll: 6 Punkte. Ich habe sie zum Vierten Mal gesehen. Die neuen Lieder gefallen mir nicht wirklich und ich habe schon Angst das der neue Sänger in der Mitte auseinander bricht wenn man ihn nur ansieht… und weil sein permanenter „EU!“-Schrei nach einer Weile einfach nervig war.

Bei Primordial enthalte ich mich meiner Wertung, da sie vom Musikstil nicht zum Heidenfest gepasst haben,  einige Metaller auf den Sitzplätzen beobachtete ich sogar, wie sie versucht haben zu schlafen, nach jedem Lied hoffnungsvoll wieder auferstanden sind und schließlich enttäuscht versuchten das restliche Konzert zu überleben als doch noch ein weiterer Song kam.

Die Band traf einfach nicht meinen Geschmack und zu meiner Verteidigung möchte ich sagen, das ich von keiner Menschenseele gestern, die ich fragte, gehört habe das sie sie gut fanden.

Nun denn, nicht böse sein wegen Primordial und genießt euren Sonntag.

Auf bald,

Van Lure.

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3 Kommentare zu “Heidenfest im Posthof [Kurzbericht]”

  1. du hast was bei primorial mitgekriegt???

    du hast doch selbst locker 80% des konzertes von denen verpennt XD ich muss es ja wissen, ich war das polster dazu xDDDD *flausch ^^

  2. ich hab von denen sogar zu viel mitbekommen. waren ja trotz orhropacks nicht zu überhören.
    außerdem vergisst du das ich erst bei finntroll richtig müde war. eben weil ich das vorige konzi so langweilig fand.

  3. Also ich kann nur von der Grazer Party berichten, und wie es scheint gabs da nicht viel um, ausser das ich mal an einem Montag voll war…. Und des blöde Rauchverbot im Orpheum nervt!!!!!!!!

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