02/31 ~ Bedřich Smetana

 

~ 2.März 1824 ~

Bedřich Smetana

Bedřich Smetana wurde am 2. März 1824 in Leitomischl, in Böhmen geboren und verstarb am 12. Mai 1884 in Prag. Er wurde als Sohn des Bierbauers František Smetana geboren und auf den Namen Friedrich getauft. Während seiner Schulzeit sprach er stets deutsch, als er erwachsen wurde und er eine tschechisches Nationalgefühl entwickelt hatte, erlernte er schließlich die tschechische Sprache und ließ seinen Namen bewusst auf die tschechische Form Bedřich umändern.

Von einem Konzert des ungarischen Romantik Pianisten Liszt Ferenc begeistert, vergaß er sogar die Schule. Sein Vater schickte ihn darauf auf das Prämonstratenser-Gymnasium in Pilsen. Dort lernte er auch die Pianistin Kateřina Kolářová kennen, welche er später heiratete. 4 Jahre gab er in Prag Musikunterricht und studierte Klavier bei dem deutschstämmigen Tschechen Josef Prokosch. 1848 nahm er wie sein Vorbild Wagner an den revolutionären Kämpfen teil und eröffnete seine eigene Musikschule (Prag).

8 Jahre später verließ er seine Heimat aus politischen Gründen und leitete in einer schwedischen Großstadt die philharmonische Gesellschaft. Auf seiner Rückreise nach Prag verstarb seine Frau an Tuberkulose in Dresden. Im selben Jahr noch verlobte er sich mit Bettina Ferdinandová, der Schwägerin seines Bruders, die er 1860 heiratete.

Nach dem Ende des Absolutismus in Österreich kehrte er 1861 endgültig zurück nach Prag und arbeitete fortan für die tschechische Nation. Dies führte auch zur Gründung des patriotischen Gesangvereins Hlahol, den er von 1863 bis 1865 selbst leitete. Während dieser Zeit agierte er bereits als Dirigent der tschechischen Philharmonischen Konzerte und als Musikkritiker bei einer Zeitung. Später trat er die Nachfolge des Kapellmeisters Karl Komzàks im Internimstheater an.

1874 erkrankte Smetana und wurde taub, wobei ihn jedoch zusätzlich ein Tinitus plagte. Er zog sich aus der Öffentlichkeit zurück, arbeitete jedoch weiter als Komponist. Wenige Tage vor seinem Tod wurde er erschöpft in eine psychiatrische Klinik eingeliefert, in der er am 12. Mai 1884 schließlich verstarb.

Heute beginnt alljährlich an seinem Todestag das internationale Kunst- und Musikfestival, der Prager Frühling.

Sein bekanntestes Werk ist „Die Moldau“ (Vltava) und stammt aus dem sinfonischen Zyklus „Mein Vaterland“ (Mà Vlast). Zu seinem Lebenswerk zählen zahlreiche Klavierkompositionen (Poskas, tschechische Tänze, welche auch in „Die Moldau“ ihr Echo finden), Kammermusik, Orchesterwerke und Opern.

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Zugegeben, ein unerwartetes Thema, aber wer klassische Musik mag, wird von Smetanas „Die Moldau“ begeistert sein. Darum habe ich ihn mir auch für heute rausgesucht und hoffe, das es euch unterhalten hat.
SVdL;)
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