„Office Girl“: Das Donnerwetter Teil 2

Rückblende: Dinge wurden ausgesprochen, alle waren informiert und darauf vorbereitet, mir war schlecht weil ich alles habe kommen sehen… und es kam wie es kommen musste.

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Am Morgen als ich rein kam war noch alles normal. Wie immer eben. Und auch der Rottweiler hatte sich niemandem gegenüber etwas anmerken lassen. Der Vormittag verlief also ohne große Probleme.

Gegen Mittag kam wie erwartet „D“ vorbei um ihre Kündigung einzureichen. Der Rottweiler war gerade nicht im Büro. „D“ ging in das Chefbüro um ihm mitzuteilen das sie aufhört.

 (Währenddessen saß ich einen Raum weiter und klebte den Auffangkorb des Schredders. Bei unserer halsbrecherischen Papier-Müll-Ablenkungsaktion am Vortag war uns aufgefallen das der schon so lange nicht mehr ausgeleehrt wurde das es den Korb zerissen hatte, also bekam ich das Meiste mit.)

Zuerst blieben beide noch ganz ruhig und vernünftig. Auf die Frage warum sie aufhören wolle, antwortete „D“ ganz diplomatisch, dass es einfach nicht gepasst hat. Und dann wurde sie etwas deutlicher, und zählte ihm alle Unzulänglichkeiten, von den Gehältern bis zum respektlosen Verhalten des Rottweilers auf…

An dieser Stelle ist bossus Colerikus total ausgezuckt…

Der Rottweiler sei eine eigenständige Person und könne tun und lassen was sie will, war eines seiner erste Argumente…

(Der RottW. ist seine Lebensgefährtin. Seit über 10 Jahren in Karenz. Dürfte hier eigentlich also nix zu melden haben, wird aber als Co-Chefin behandelt. Sie packte 07 zu Weihnachten z.b. ihre scheiß Weihnachtsgeschenke (die RIESIG waren) vor unseren Augen im Betrieb ein, (auch wenn ihre Wohnung gleich gegenüber ist) während wir da saßen, arbeiteten und blöd schauten weil im am 23.Dezember unser Gehalt (+ Weihnachtsgeld) immer noch nicht da war und wir uns keine Geschenke leisten konnten… nett)

„D“ sprach ihn also auf die Geschenkesache und die Gehälter an.

Er zuckte noch mehr aus. Dass das nicht stimme und das es nur 2 Mal eine Verzögerung von ca. einer Woche gab.

(Im Grunde müsste das Gehalt am 1. überwiesen werden. Bei uns wurde das einvernehmlich auf 15. verlegt… doch das Gehalt dann erst am 28ten oder 5ten NÄCHSTEN MONAT bekommen, das ist hart und mehr als eine verfickte Woche Verzögerung!)

Es ging weiter damit das „D“ die ständigen privaten Telefongespäche von RW anprangerte.

(Sie telefoniert zwar von ihrem Privathandy, aber sie steht dabei immer im Büro, obwohl gegenüber ihre Wohnung liegt, wo man ungestört ist. Außerdem redet sie da auch immer so laut das du alles mit anhören MUSST.)

Der Konter von bossus Colerikus: Ihre privaten Gespräche gingen niemanden etwas an und es stehe „D“ nicht zu darüber zu motzen…

(Auch hier wieder ein kurzer Kommentar von mir: 1) konnten wir nicht anders als die Gespräche mitzuhören – zumindest RW’s Seite des Dialoges. 2) Ist RW manchmal nach einem Privatgespräch zu uns her gekommen und hat uns freudestrahlend und schadenfroh die andere Seite des Gespäches erzählt… zb. das eine Ehe eines befreundeten Päärchens nach 20 Jahren zu bruch gegangen ist. Was sagt man dazu?)

Die Diskussion wurde immer heftiger und als der Chef nur noch meinte sie solle den Tisch räumen, die Schlüssel abgeben und gehen kam der Rottweiler herein und mischte das ganze Büro in ärgster und tiefster Bauerntrampelmanier kräftig auf…

Doch wie und was, erfahrt ihr erst im nächsten Post…

bane

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