BodyArt: Implantate

Ah! Guten Abend! Und schön das ihr wieder da seid;)

Ich hoffe ihr habt alle schön gefeiert und hattet Spaß! Und da dies mein erster Post im neuen Jahr und ein wirklich… schönes Thema ist… – nehmt euch doch die Zeit, und lest schön langsam um es euch besser bildlich vorstellen zu können.

 BodyArt: Implantate

Implantate werden heutzutage nicht nur mehr aus medizinischen Gründen angebracht, sondern auch zur Körperverschönerung. Ob als einzelnes Element unter der Haut, oder zur Erzielung eines 3D Effektes unter einem Tattoo, die Formen und Möglichkeiten sind vielseitig. Die Implantate selbst bestehen meist aus Teflon, Titan, Silikon oder Chirurgenstahl.

Zum Vorgang: Nach dem gründlichen Desinfizieren (wie vor jedem verschönernden Eingriff) wird mittels einer Spritze die Hauptpartie betäubt, unter der das Schmuckstück angebracht werden soll.

Danach unterscheidet man in der Vorgehensweise zwischen zwei Arten von Implantaten. Diese, die gänzlich unter der Haut liegen um einen 3DEffekt zu bekommen und jene, bei denen ein Teil des Implantates außerhalb bleibt (transmerdale Implantate).

Zuerst letztere Variante:

Der Schmuck besteht meist aus einem Titaniumplättchen, auf dem der Stecker und das Gewinde sitzen. Ähnlich einem Labret-Piercingstecker, nur das das Plättchen meist etwas größer ist. Die Austrittsstelle des Implantates, wo auch im Nachhinein der Schmuck sichtbar bleiben soll, wird zu erst zur Hilfe markiert. Anschließend wird etwa 3 cm neben der Markierung ein Einschnitt von etwa 1 – 1,5cm vorgenommen, der alle Hautschichten durchtrennt. Danach wird die Haut (meist mit einem Stumpfen Werkzeug) vom Gewebe gelöst um eine „Hauttasche“ und damit Raum für das Implantat zu schaffen. Mit einer Art Zange wird der Fremdkörper dann unter die Haut geschoben, bis er richtig liegt und etwas nach oben gegen die Haut gedrückt. Es folgt ein kleiner Schnitt*( an Stelle der Markierung um den Teil, der Außen liegen soll durch die Wunde hinaus zupressen. Danach wird der erste Schnitt, neben dem eigentlichen Implantat nur noch vernäht. Fertig.

*(Wahlweise kann der Ausgang für das Gewinde auch mittels eines „Dermal Punch“ – eine Art Locher mit der auch Ohren für Flah-tunnels mit einem Durchmesser von bis zu 8mm gelocht werden können – gestanzt werden. Hierbei hat man den Vorteil, dass der Heilungsprozess weniger kompliziert wird, da das ausgestanzte Loch exakt dem Durchmesser des Steckerst entspricht und das umliegende Fleisch weniger Druck ausgesetzt ist.)

Für die Heilung wird zuerst ein kurzer Aufsatz aufgesetzt. Nach der Heilung können die Applikationen auf dem Gewinde natürlich beliebig ausgetauscht werden. Meist sind es einfache Kugeln, doch auch Spikes oder Kegel sind gängige Elemente. Mit dieser Methode kann man zum Beispiel auch kleine Hörner auf der Stirn imitieren. Der Abheilprozess selbst wird in der Regel von Schwellungen, Schmerzen und Hautverfärbungen begleitet.

Die Variante, bei der das gesamte Implant unter der Haut liegt ist ähnlich der anderen, mit dem Unterschied dass abschließend kein Schnitt erfolgt um einen Teil nach Außen stehen zu lassen. Nach Abschluss der Prozedur wird der Fremdkörper einige Tage mit einem Verband fixiert und verheilt relativ schnell.

Nun denn;)

Zugegeben, der Ablauf klingt etwas makaber. Aber es ist so gut wie jede Körpermodifikation mit Schmerzen und Unannehmlichkeiten verbunden. Was letztendlich zählt, ist das Endergebnis und es wird ja keiner dazu gezwungen.

Danke an meine treuen Leser;)

Ich hoffe es hat euch gefallen!

Lg,

SVdL

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2 Kommentare zu „BodyArt: Implantate“

  1. Geil mit der Methode könntest die dein Nietenarmband fix ums Handgelenk machne, das ganze mit einem Tatoo kombiniert in Schwarz, et voila, fertig ist der neue Bösewicht für Hollywood!

  2. perfekt! endlich ist das lästige problem immer wieder eine niete oder das ganze armaband auf einem festival zu verlieren vergangenheit! XD

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