BodyArt: Cutting/Scarification

So, guten Abend!

Heute warte ich mit einem weiteren BodyArt Post auf. Das heutige Theama ist Cutting oder auch Scarification genannt.

Scarifizierungen oder auch Schmucknarben ganannt, zählt heute nach Piercings und Tattoos zu den beliebtesten Arten der Körpermodifikation. Ursprünglich stammt dieser Brauch aus afrikanischen Völkern und diente zur Zuordung zu Clans, als Schmuck oder auch als Zeichen für Mädchen die in das heiratsfähige Alter eintreten.  Damals wurde auch das sogenannte „Packing“ praktiziert. Die Haut wurde schräg und etwas tiefer eingeritzt so das sich eine kleine Hauttasche bildete. Anschließend gab man etwas Ton (oder anderes) hinein und ließ die Wunde verheilen. Das Ergebnis war eine massive Narbenbildung. Der Fremdkörper wurde entweder vom Körper ausgestoßen oder verblieb unter der Haut. Diese Methode zählt damit zu den ältesten Möglichkeiten seinen Körper zu schmücken.

In der heutigen Zeit und in diversen Tattoostudios wird dies natürlich anders gehandhabt. Hierbei handelt es sich nicht bloß um das Zufügen von Narben, sondern um das kunstvolle Verzieren des Körpers.

Wie der Name schon sagt, wird das Motiv, unter Verzicht auf Farbe, in die Haut eingeritzt. Dabei werden jedoch nur die Außenkanten der Kontur eingeritzt und die Haut dazwischen anschließend entfernt, um breitere und schmalere Linien zu erzielen. Mittels des Skalpells und etwas Fingerspitzengefühl lässt sich auch sehr fein und sauber arbeiten. Größere Flächen werden zum Beispiel durch Hautentfernung (Skin-Removal) erzeugt.

Eine weitere Methode zur Erzielung von Schmucknarben ist die, mit Hilfe eines Tattoogerätes. Hier wird ebenso komplett auf Farbe verzichtet. Die gespreizte Tattoonadel wird weiter aus der Maschiene gelassen um so tiefer stechen zu können. Dies ergibt aber oft nur eine schwache Narbenbildung.

Der Schmerz im Allgemeinen bei den verschiedenen Varianten soll dem, beim Tätovieren gleichkommen.

Nach der „getanen Artbeit“ beginnt ein etwa 3-6 Wochen langer Heilungsprozess, in dem sich die Narben vollständig ausbilden. In dieser Zeit kann auch ein ähnlicher Juckreiz entstehen, wie bei einem frisch gestochenen Tattoo. Solange sich auf den Wunden Krusten bilden, müssen sie gut gepflegt werden. Zu Anfang sind die Narben noch sehr tief und werden erst mit der Zeit (was ein halbes Jahr und auch länger dauern kann)  höher bis sie sich zu den gewollten schönen Narben entwickelt haben…

Und schon wieder sind wir am Schluss. Ich kann nur sagen, das mich Cutting auch in der Praxis interessieren würde. Demnach das es nicht wirkich schlimmer sein kann als Tätovieren, es auch richtig gut aussehen kann, wenn es preziese gemacht wird und ich mit meinen ganzen Piercings und Tattoos nicht unbedingt zu der wehleidigen Sorte gehöre, werde ich diese Möglichkeit mal im Hinterkopf behalten;)

Vielleicht haltet ihr mich jetzt für ein bisschen „abnormal“, aber was ist schon normal;)

SVdL

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5 Kommentare zu “BodyArt: Cutting/Scarification”

  1. mach nur, das Ergebniss wewrden wir dann eh hier bewundern können. Ich würds nicht tun. Hat wsa von „FEll-über-die-Ohren-ziehen“ für mich..

  2. XD naja aber ich gehör ja zu den glücklichen frauen dessen körper nicht von dichtem fell bedeckt wird.

    zuerst müsste ich mal ein studio (am besten in linz) finden, das cutting anbietet. wird ja nicht an jeder straßenecke gemacht. ^^

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