• Gedanken

In der Schwebe süßes Silber

Blanker Worte helle Gabe

Tief in jung Gedanken dringe

Schneid sie aus dem Fleisch zu Tage

Freigelegt vor aller Augen

Blutig rot den Rosen gleich

Sich regend, wachsend und bewährend

Ideen aus dem Gedankenreich

 

Zurück blieb keine gähnend Leere

Klaffend, kahl gar todesstarr

So wächst nun grünes frisches Gut

Bald gefüllt mit Neumaterie

Was lange schlief hat ausgeruht

 

Frei und wach wird es genommen

Der mentale Fluss lang nicht versiegt

Statt Blut lass fließen die Gedanken

Wie Honig aus den Wunden fließt

 

Trockne nicht

Was klar wie Wasser auch durch deinen Geiste schießt

-Flüssig sich im Fleische regt,

fang den Honig der anstatt des Blutes auch aus deinen Wunden fließt.

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