0322 Ausflug nach Wien

Hallo allerseits,

ich dachte mir, es wäre mal wieder ein Post fällig. Mal sehen. Gestern war ich mit Wöx in Wien weil mein Schatz das ganze Wochenende leider verhindert ist. Unser Plan: Ein Eiskaffee, ein GeburtstagsGeschenk für seine Oma und eine riesige Leinwand für mich zum Austoben, sollte ich die Höhle an der ich gerade arbeite jemals fertig bekommen;)

Letzten Endes hat sich der Kaffe jedoch gleich zu Anfang erledigt, da das Wetter – welch ein Wunder – mieseabel war. Als erstes hatten wir uns dann auch noch entschieden kurz ins Totem zu schaun. Dort wurde ich gegen meinen eigenen Willen wiedermal CD-fündig, was mich – aufgrund meines Fosatzes “Weniger Geld mitnehmen – weniger ausgeben” – anschließend gleich zum Bankomaten trieb. Nachdem ich mir also noch zustätzliche Kohle geholt hatte und Wöx und ich bereits das Geschenk und die Leinwand zwischendurch schnell gekauft hatten, konnte ich nicht umhin mir im Totem “Dimmu Borgir – Death Cult Armageddon” in der Metall-Ausführung zu leisten. Die CD besteht aus einem A5 Buch, dessen Textseiten aus leicht transparentem Material mit wie immer genialem Artwork bestehen und die jede zweite Seite aus Metall, worauf sich ein Bilderdruck der Bandmitglieder findet. Fakt: Einfach geniale Idee!

So, als wir wieder von Wien zurück wollten, war der Zug leider überfüllt, was uns dazu zwang sich am Gang nieder zulassen. Unsere Platzsuche hatte uns bis ans vorderste Ende des Zuges geführt, wo sich bereits 3 Leute befanden. So saßen wir nun da. Ganz vorne, bei der Tür. Der Zug hielt nur in St. Pölten und fuhr durch bis Linz. Als wir in St. Pölten zum Stehen kammen, öffnete sich plötzlich die die ganze Zeit versperrte Toilettentür und zwei Schwarzfahrer krochen heraus. 2 Mädchen. Die erste trug eine absolut hässliche, kreisrunde, viel zu große Glubschaugenbrille auf ihrem viel zu kleinen Gesicht und fragte mit einer Stimme (die eine Mischung zwischen der Dame aus Police Acedemy und Betty Boob noch am besten zu definieren ist) ob wir die Tür kurz öffnen können und schon waren sie und ihre Kammeradin hindurch in die Freiheit und sprangen und freuten sich wie zwei total bekloppte am Bahnsteig. Nagut… wir, die wir hier saßen hätten zu gerne gesehen wie der Schaffner die zwei im Klo erwischt hätte, aber wir wussten bis dato ja nicht mal selbst das sich da drin wer 100%ig versteckt. Also egal.

In Linz angekommen – haleluja! – trotz der allsamstäglich beschissenen Fahrzeiten hatten wir sogar “relativ” bald einen Anschlusszug. Also schleppten wir die 120 x 80cm große Leinwand gleich weiter. Nachdem alles inklusive Wöx in meinem Auto verstaut war, lud ich lezteren noch schnell bei sich zu Hause ab und fuhr heim, wo ich die Leinwand fast 1m vor meinem Zimmer erfolgreich zerstört hätte, da sie am Gang quer gespießt hat, aber alles noch mal gut gegangen.

So, für euch also ein wenig interessanter Ausflug, für mich – uns jedoch wie immer eine Odysee des Hinwixens auf Tour;)

Am Abend fand sich Wöx dann mit seiner begonnenen Leinwand bei mir ein und wir tratschten, malten und zankten uns um die Musik die wir dabei hören wollten. Etwas Positives? Wöx, der kleine Blackmetaller bat mich doch ein bestimmtes Lied von Goethes Erben für ihn aufzulegen, das ihm sehr gut gefällt. Wenn das mal nicht der erste musikalische Erfolg meinerseits ist, ihm noch ein paar andere gute Musikrichtungen einzuhämmern;) Hätte mich auch schwer gewundert, wenn ich das nicht irgendwann schaffen würde.

Naja, zumindest habe ich wieder gepostet.

Also, machts gut & bis zum nächsten Mal.

Van Lure.

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