Morgen!
Also, um auf gestern zurück zu kommen: Zuerst möchte ich mit dem Tattoo meines Freundes beginnen. Er wollte sich ein kleines Symbol auf der Brust machen lassen. Komplett in schwarz, wobei ich da wieder weniger dafür war. Tätovierer Jürgen und ich haben alles versucht ihn davon abzubringen und ihn zu einer Schattierung zu überreden (wie er es bei mir auch schon mal geschafft hat ;). Zuerst völlig erfolglos…
Also musste ich ihn wohl oder übel gehen lassen – in die Tätowierstube voraus. Als ich dazwischen mal einen Blick – und auf ein Foto – reinwarf, stellte ich mit Freude fest das Jürgen letztendlich doch noch gesiegt hatte und mein Schatz keinen Stempel, sondern ein wunderschön schattiertes Mal auf der Brust trug:
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Danach war ich an der Reihe. Wobei es bei mir nich ganz so einfach war, da wir zwar eine Art Vorlage hatten, jedoch die Elemente einzeln an das bereits vorhandene Motiv anpassen mussten. Deshalb zückte Jürgen einen Filzstift und begann freihand mit und auf mir herum zuskizzieren.
Nach dem Prinzip „Da noch was, vielleicht noch das hier dort und das passt hier hin…“ wurde alles immer komplexer und vor allem größer. Außerdem war es sehr interessant bei der Entstehung zuzusehen und mit zuentwerfen, anstatt dem Tätovierer nur eine Vorlage in die Hand zu drücken und ihn einen Abdruck anfertigen zulassen.
Nachdem wir dann entschieden hatten, das das nun vorerst genug ist, zog der die Linien noch mal mit einem dunkleren Schreiber nach damit später nichts gestochen wird, was nicht gestochen werden sollte. Anschließend gings auch schon – nach einer inspirativen Zigarette – gleich mit der Nadel an die Feinarbeit. Neugierig wie ich bin, habe ich mich natürlich extra so verdreht hinesetzt das ich ihn bei jeder Linie die er gestochen hat genau beobachten konnte.
Und so sieht es bis dato aus. Ich habe euch gesagt, das wir nicht weiter als bis zu den Konturen gekommen sind;) Das Entwerfen brauche ja auch seine Zeit.
Am 18 July (nein, nicht Juni) geht es weiter, wegen diversen Engpässen im Terminkalender meinerseits. Wenn es nach mir ginge könnten wir heute schon weiter machen. Ich habe weder geblutet, oder geschrieen (zur Enttäuschung meines Lieblings der sich extra in der Nähe positioniert hatte um mich leiden zu hören), noch hat es mir weh getan – außer etwas am Knöchel. Aber dafür muss Jürgen wirklich ein Talent haben: Jedes Mal wenn ich mir dachte „die Stelle hat gezogen!„, ist der instinktiv noch ein paar mal mit den Nadeln reingefahrenXD
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Und jetzt noch etwas Allgemeines zu BodyArtists, da ich dieses Studio BodyArt-Interessenten aus der Umgebung gerne weiter empfehlen würde:
Die Inhaber sind Jürgen und seine Frau Doris Baumann, die auch als Ausbilder in den Bereichen Tattoo und Piercing tätig sind, zu finden in:
Waschpoint 84
4070 Eferding
erreichbar unter 0664 3609714
Neben Tattoos und dazugehöriger Beratung bieten der perfektionistisch veranlagte Jürgen;) und seine Frau Doris auch noch Permanent Makeup, Piercings und Implantate an. Das Studio ist seriös und wird jährlich aufgrund der strengen Richtlienen in Österreich überprüft.
Wer selber gern mal zur Nadel greifen will, kann sich dort auch an einer Kunsthaut versuchen und diese mit einem Tattoo versehen.
Und wie gewohnt habe ich euch die Homepage rausgesucht (noch im Aufbau begriffen) auf der ihr euch bereits ein paar gestochene Werke ansehen könnt:
Nun muss ich mich wohl oder übel verabschieden, da ich mein Tattoo verarzten aka. neu eincremen und abdecken muss;)
Liebe Grüße,
Van Lure.
2 Kommentare
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He, he, geile Tattoos. Meine Frau wollte sich auch nur einen kleinen Kolibri auf den Unetrarm stechen lassen – nun ist der voll. Bzw. fast, denn nach 2 mehrstündigen Sitzungen wird in einer finalen Sitzung das Tattoo komplettiert. Prima. Ich find’s trotzdem gut!
danke für das kompliment. bei mir wars zuerst auch nur das kleine am bein und jetzt …;)
jaja, tattoos machen süchtig^^