Bis jetzt mal Samstag bis mitte Dienstag:
Samstag: Alle Einkäufe erledigt, zwar noch lange nicht gepackt – nicht mal ansatzweise – Besuch von Mühli und Wizany am Abend. Eine Kühle Geis getrunken und dann noch mit einem angenehmen Alkoholpegel um drei in der Früh nach Linz gefahren um sich die Zeit am Flohmarkt zu vertreiben.
Um 7°°Uhr endlich ins Bett… Geweckt durch meine lästigen und nicht minder an meinen wunden Nerven sägenden Cousinen geweckt hab ich erst mal den Nachmittag mit seeligem Nichtstun verbracht… Weshalb mich Abends der Stress gepackt hat und mich dazu antrieb, selbiges doch endlich mal mit meinen Sachen zu machen.
Zusammenkunft bei Mühli, wieder eine kühle Geis getrunken und die letzten Einzelheiten besprochen.
Mittlerweile Montag:
Abfahrt um 0:45Uhr von Mühli, einem unserer Fahrer. Noch schnell einen Mitfahrer in Linz aufgegabelt (BOB) und weiter Richtung Slovenien…
Da wir mit 2 Autos gefahren sind hatten wir uns Walkitalkies zugelegt damit wir uns nicht verlieren… wobei die Teile spätestens nach einer halben Stunde on the road nur noch für Nervereien und kreativen Beschimpfungsaustausch benutzt wurden. War ja wieder mal klar.
Gegen 9:00Uhr und einige diverse Irrfahrten später erreichten wir endlich das Camping Gelände in Tolmin.
Zeltaufbauen-.-
Während sich alle dumm und dämlich mit ihren Zelten abrackerten, packte Mike der faulste Sack auf Erden Antlitz sein Faltzelt aus. Zack-zack-bum und es stand – wofür wir ihn alle herzlich hassen;-)
Der Pavillion stand mehr oder weniger (windschief), in den Zelten rund herum wars sowieso zu heiß, also genehmigten wir uns erst mal eine kühle geis/bier/whatever und zumindest ich machte mich anschließend mit meiner freundin auf die suche nach dem angeblich vorhandenen “Bach” während die „Männer“ noch wie nasse Säcke vom Lageraufbau ausgelaugt herumliegen und das letzte Bier soffen.
Neben dem Zeltplatz durch den “kleinen” von Pfaden durchzogenen Wald hindurchgekämpft… standen wir plötzlich vor einen breiten, azurblauen, eiskalten, wunderschönen, klaren, von Bäumen und Büschen gesäumten, sauberen FLUSS. Jaja, das war also der Bach zum abkühlen? Das ist das reinste Badeparadies!
Und dem nach das Montag sowieso noch keine Konzerte waren und es eine Schweine Hitze war… gleich mit den Klamotten rein ins kühle Nass!
Um die 14°C kalt. Also perfekt bei dem Wetter.
Relativ bald lernten wir weitere Österreicher kennen… von denen hats da unten nur so gewimmelt;-)
Nach einiger Zeit zurück im Lager… die Jungs hangen noch immer faul herum, 2 hatten sich mittlerweile in die Stadt zum Saufen verzogen.
Ich blies unsere Gummipuppe – Olga „Fatima Fong“ – auf und hänge sie zur Dekoration ans zelt, sie sollte den anderen der Leuchtturm in der Brandung sein, wenn sie sturzbetrunken den Weg nicht finden. (später hab ich ihr leider ein loch mit meiner Zigarette verpasst, -sie starb an den Folgen)
Endlich konnten wir die „Männer“(?) dazu bewegen auch baden zu gehen.
Bei der Gelegenheit nahmen ich und Isi mal die männliche „Strand“-Bevölkerung näher in Augenschein und fingen an die einelnen Exemplare zu bewerten… Wie bitteschön kann man als Mann mit einem „Eierbecher“ in eiskaltes Wasser gehen ohne sich in seiner Männlichkeit verunsichert vorzukommen? Ich sag nur, es war so ————————–> kalt!
Am Abend gemütliches Grillen gefolgt von -richtig! – einem herben Besäufnis! Unter anderem mit Spezeal Guest Dean, einem Slovenen den ich und meine Freundin Isi zuvor an der Solca (Fluss) aufgegabelt und zum Commander-trinken verleitet hatten.
Da es mir sogar in der Nacht zu heiß im Zelt war, hab ich mir als alle schlafen gingen, die Luftmatratze kurzerhand mitten ins Lager unter den Pavillion gezerrt und mich da in den Schlafsack zum Schlafen gekuschelt.
Mitten im erholsamen Schlaf – der mir bekanntlich Heilig wie die Bibel dem Papst ist – drangen von nicht weit von mir, wie mir schien die aufgebrachten Rufte zweier Deutschen an mein Ohr: “Stefan, Hey Stefan! Stefan!” Was mich aufgrund der Lautstärke nach einiger Zeit dazu veranlasste mal meine Augen aufzuschlagen und einen Blick nach oben zu werfen… Aha, da beugten sich zwei Gestalten über mich… irgendwann hab ich dann sogar überrissen, das die 2 wirklich mit mir reden und mich für ihren Stefan halten. Wobei ich sie dann ziemlich verärgert aus unserem Lager geworfen hab. Schlaf-ist-mir-heilig. Dämliche Pifkies – pardon!- seh ich aus wie ein Kerl?
Dienstag:
Nach dem also ich und die Hälfte meiner „Sackratten-Crew“;) endlich erwacht waren, – ich hatte mit Bob mittlerweile einen Ausflug zur Solca hinter mir, bei dem wir den Mistkübel mit Steinen bombardiert hatten, vernahmen wir ein paar Zelte weiter den penetrantesten aller nervigen Standardklingeltöne: Für Elise, gefolgt von Jingle Bells und allem was die Nokiapalette so zu bieten hat. Drei Selbstmordschwadrone hatten es sich zur Aufgabe gemacht mit ihren Handys und Megafonen eine Runde über den Zeltplatz zu ziehen und die Leute wach zu rütteln, wobei sie die fröhlichen Melodien hingebungsvoll – MITGRÖLTEN.
Punkt. Nun denn, die Hälfte wach, die andere noch immer hartnäckig in den Schlafsäcken verkrochen geht’s auf Nahrungssuche. Mh! Gulasch, frisch verbrannt und mit ungesalzenem Popcorn etwas aufgepeppt!
Nach einiger Zeit ist auch Isi mit ihrer gestrigen Errungenschaft Erich alias Tschupaka aus den Federn gekrochen und während einige in die Stadt aufgebrochen sind zum Einkaufen, ist meine Wenigkeit wieder ins Wasser. Anschließend kümmerte ich mich um unsere Olga und reparierte sie mit etwas Klebeband vom Nachbarlager. Ich nehm das scheiß Pifke mal wieder zurück;-) Danke!
…Wobei Olgas rasche Genesung zu einem erotischen Fotoshooting mit Bob führte. Ist Liebe nicht schön? Nachmittags stand dann wieder fröhliches Herumgeplantsche mit den Anderen am Plan. Jedenfalls bis zu den Konzerten…
zumindest so weit hab ichs jetzt mal zusammngeschrieben;)
Der Rest folgt noch… irgendwann…bestimmt…
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